HERSTELLUNG DER AUTOBOOT-VERSION
Die Arbeitsprogramme sind in ihrer Anwen-
dungsreihenfolge aufgelistet :
1.) LINKER 64 ; 2.) GEOBOOT ; 3.) UL BOOT
4.) REU ZAP ; (5.) autoboot als Beispiel für die
fertige Bootversion des Geos-Bootteils).
Zunächst erstellt man mit "geo make boot " das
File Geoboot . Dieses PGM muß mit einem
Basic Startvektor versehen werden, also mit
einer Zeile SYS xxx . Dieses leistet das
Programm "LINKER 64", indem es eben diese
Zeile in Geoboot "einbaut".
Dazu Linker 64 & Geoboot auf eine leere Disk
kopieren und Linker von Basic (Load"li*",8:Run/
Stop) starten. Folgende Eingaben müssen erfol-
gen:
1000 (für Zeile)
LADER (für Name)
AUTOBOOT (für PGM Name)
1 (für Anzahl der Programme)
0 (für Verschieben eines Maschi.PGM 1 nur
wenn Maschinen-und Basicprogramme gelinkt
werden sollen)
j (Alles Richtig ?)
GEOBOOT (für Name des 1tenPGM's)
RETURN (wenn Adresse angezeigt wird
! merken ! (11 416)
1 (wenn nach PGM gefragt wird)
2 (wenn nach Einsprung gefragt wird
also Befehl JMP nicht JSR )
11 416 (wenn gefragt wird: EINSPRUNG:)
0 (wenn erneut Einsprung gefragt)
2 (wenn nach weiteren PGM gefragt wird)
Nach dieser Eingabe beginnt Linker mit der
Arbeit.
Das neue File kann Autoboot genannt werden,
denn nun muß man UL BOOT starten und als
zu bearbeitendes Programm Autoboot angeben.
Ul boot lädt daraufhin Autoboot und wandelt es
in einProgrammfile um, welches sehr schnell
geladen wird und zudem ab Track 36 bis
maximalTrack 41 abgespeichert wird. Im
Directory erscheint daher nur ein 1KB langer
Eintrag, der Startvektor des späteren
Autoboot-PGR `s. Wenn kein anderes Programm
auf der Diskette vorhanden wäre, so würden
noch 163KB, also fast die ganze Disk frei sein,
obwohl Autoboot bzw. Geoboot ca. 15 KB groß
ist. Geos und der normale C-64 Modus
benutzen nur Track 1-35 auf den Disketten.
Wenn das File "U" AUTOBOOT als erstes auf
der Diskette steht, kann man es mit
LOAD"*",8,1 starten und damit den gesamten
Bootvogang.
HERSTELLUNG DES ZAP FILES
Auf der Disk mit der Autobootversion kann nun
die Datei KONFIGURIEREN als zweite,
die Datei CURSOR MANAGER als dritte,
und die nun folgende ZAP Datei als vierte
Datei installiert werden. Es ist zu beachten,
daß erst "U" ,
dann "KONFIGUR." ,
dann "autostartdateien wie z.B.
Cursor Manager " ,
dann das ZAP-FILE installiert
werden!
Sonst wird Geos nicht richtig gebootet ! ! ! ! ! !
Cursor Manager kann auch weggelassen
werden.
Auf der hoffentlich vorhandenen RAM-Disk
werden nun all die Programme versammelt,
die man oft benötigt. Dabei darf die Gesamtgrö
ße ca.80 KB nicht überschreiten ! ! !
Diese Zahl gilt für alle, die eine 1541
Floppy benutzen. Größere Floppies können
auch größere Zap Files verarbeiten.
Dann entfernt man den RAM-DESKTOP
mittels C=L, denn der nimmt einige KB an
Speicherplatz weg. ( ! Gilt nur für diejenigen,
die einen TOP DESK verwenden).
Man kann auch einen Desk Top im Zap File
verarbeiten, der dann sofort zur Verfügung
steht, aber viel Speicherplatz für
Anwendungen verbraucht.
Es ist wichtig, daß man das PGM "REU
ZAP" auf einer anderen Disk hat ! Auf der Disk, die schon die Autobootversion
enthält, sollte sich außer Konfigur., und einer
kleinen Autostartdatei (z.B. Cursor Man) nichts
anderes befinden. Sicherheitshalber kann
man auf der RAM-Disk ein VALIDATE aus-
führen, sodaß wirklich alle unerwünschten
Programme gelöscht sind. Nun lädt man
REU ZAP von einer anderen Disk.
Autoboot Disk einlegen !
Reu Zap mit C= & Z starten !
I : Auf DISK klicken !
(Es steht nun Drive B im Mitteilungskästchen)
II : Wieder auf DISK klicken !
(Es steht nun Drive A im Mitt...")
RETURN drücken !
Falls Diskfehler angezeigt wird Punkt I & II
wiederholen!
WARTEN.
Am Ende ist die Autobootdiskette fertig.
In der schon angegebenen Reihenfolge,
siehe auch Beispieldiskette, wird nun der
Arbeitsdesktop gebootet und auf die Ram-Disk
übertragen ohne C=K benutzen zu müssen.
Das Ganze dauert ca. 1:50 Min.( Je nach Floppy)
Wenn man nun eine Sicherheitskopie der
Disk anfertigen will, so geht dies nur, wenn
man ein Programm hat, welches auch bis
Track 41 kopiert !
Beispiel: Der Burstnibbler von Eurosystems.
Andernfalls wird der Bootteil nicht mitkopiert
und der C-64 endet nach dem Laden des
U-Files in einer "blauen Wolke."
ZU DEN PROGRAMMEN :
!! SIND ALLE NICHT VON MIR !!
!! DAFÜR ABER DIE IDEE UND ETLICHE
BASTELSTUNDEN !!
LINKER 64 : M & T Verlag
Seite 124 , "Best of Floppytools VOL 2"
ULTRABOOT: M & T Verlag
Seite 36 ff, "Best of Floppytools VOL. 1"
REU ZAP : Geos User Club
STORM DISK I
GEOS MAKE BOOT : CMD ( USA)
Ralf Schüler
Holtenauer Str. 120
24105 Kiel