'Maverick V5 'Übersetzung'
Start:
'Maverick Master Disk'-A-Seite einlegen. 128'er einschalten (oder BOOT), 64'er: LOAD"*",8,1 . Im Titelbildschirm können Auswahlmarkierungen mit den Cursortasten bewegt werden, mit <RETURN> wird der ausgewählte Punkt gestartet.
Allgemeingültige Tastaturbelegung:
F1/F3: Durch F1/F3 wird die Directory bzw. Subdirectory (Partition) der
Diskette im aktuellen Laufwerk angezeigt; dabei kann das Scrollen
der Bildschirmausgabe mit <SPACE> angehalten/weitergeführt oder
mit <RUN/STOP> abgebrochen werden.
F5: Disk Command. Gibt direkt Zugriff auf das Diskettenlaufwerk, ohne
sich über den OPEN-Befehl den Kopf zu zerbrechen. Alle Standard-
Kommandos sind zugänglich, einschließlich der Möglichkeit,
Subdirectories zu wechseln. Diese Option wirkt wie jedes andere
Standard DOS Werkzeug (Wedge). Den Teil OPEN 15,8,15," kann man
weglassen, nur noch den gewünschten Befehl eingeben. Z.B: eine
Diskette im aktuellen Laufwerk initialisieren benötigt nur die Eingabe
von F5 I0 .
Für die Einrichtung (Initialisierung) einer Subdirectory dient der
/ -Befehl. Um ein Unterverzeichnis mit dem Namen PART1 einzu-
richten: /PART1 und <RETURN>. Jeder Diskzugriff erfolgt nun auf die-
ses Verzeichnis. Rückkehr zum Hauptverzeichnis durch F5 / RETURN
Auch in einem Unterverzeichnis ist F1 oder F3 wirksam, das
Directory anzuzeigen.
F8 Bootet eine Diskette, nachdem das gewünschte Laufwerk (8,9,10,11)
mit der unteren Cursortaste (auf/ab) eingestellt und die <SPACE>
-Taste gedrückt wurde.
Soft-Wire: Um die Laufwerksadresse 'soft' zu ändern, mit dem Cursor die Option 'Soft-Wire Drives' auswählen, <RETURN> drücken. Nun wird man gebeten beide Laufwerke auszuschalten. Jetzt das Ziellaufwerk
(für das Backup) wieder einschalten und <SPACE> drücken. Darauf
wird man aufgefordert, das 'Source-Drive' (für die Original- bzw.
Quelldiskette) einzuschalten (...) und bestätigt nochmals mit
<SPACE>. Wenn jetzt eine Fehlermeldung erscheint, beide Laufwerke
wieder ausschalten und Soft-Wireing nochmals probieren. Erscheint
keine Error-(Fehler-)Meldung ist der Prozeß erfolgreich beendet.
Nach der softwaremäßigen Änderung der Geräteadresse der
Laufwerke bitte kein RESET.
Menüpunkt Fast Data Copiers
'Fast Data Copiers' ("Schnellkopierer") dient zum schnellen Kopieren ungeschützter Programme.
Es wird sehr empfohlen, die Option 'Single Fast Data Copiers' zu benutzen, wenn
1.) eine ungeschützte Diskette repariert werden soll (z.B. die ein Error
23 hat) , oder
2.) eine geschützte Diskette mit bekannten Standard-Fehlern darauf,
'gereinigt' werden soll, um sie manuell oder mit beiliegenden
Parametern zu knacken.
Diesem 'Fast Data Copiers' ist ein vollständiges VERIFY eingebaut,
das während des Kopierens gefundene Fehler anzeigt und
korrigiert! Wenn es während des Lesens der Quelldisk auf einen
Fehler trifft, wird es versuchen, diesen Fehler während des
Schreibens auf die Kopie, zu korrigieren.
Aus dem Hauptmenü wird 'Fast Data Copier' mit dem Cursor ausgewählt, mit <RETURN> geladen. Das erscheinende Untermenü läßt folgende Auswahl zu:
A Single Drive 1541/71 Copier
Kopieren mit einem 1541/71 Laufwerk ('71er als '41er)
B Dual Drive 1541/71 Fast Copier
(Schnell-) Kopieren mit zwei 1541/71 Laufwerken
C Single Drive 1571 Copier
Arbeiten mit einer 1571 als 1571er
D 1581 Single Drive Copier (eine 1581er)
E 1581 Dual Drive Copier (für zwei 1581er)
Wir nehmen an, daß Du zwei 1541er hast und beginnen zunächst mit Option B:
1541 Dual Drive Fast Data Copier:
Nach Aufruf aus dem vorigen Menü mit B erscheint ein neues Optionenmenü. Stelle aber erst sicher, daß eines der Laufwerke Adresse 8, das andere Adresse 9 besitzt. Sind die Einstellungen nicht hardwaremäßig zu tätigen, muß mit 'Soft-Wire' eingestellt werden (s.o.).
Die zu kopierende Diskette sollte unbedingt mit einem Schreibschutz versehen sein, um kostbare Originalsoftware vor Verlust zu schützen.
Es kann mit dieser Option auch Maverick selbst kopiert werden. Ins Ziellaufwerk eine leere Disk einlegen (Für alle diese Kopierprogramme ist es nicht erforderlich vorab zu formatieren!), Menüpunkt 'Copy Disk' anwählen, <RETURN>. Man wird aufgefordert die Disketten zu kontrollieren und nochmal <RETURN> zu drücken. Nach ca. 1 Minute erscheint die Fertigmeldung (Copy complete), mit <RETURN> geht's zurück in das 'Dual Data Copier' Menu. Jetzt kann das Directory der Originaldisk (F1) oder der Kopie (F3) kontrolliert werden.
Der Kopiervorgang kann mit <RESTORE> abgebrochen werden. Da aber zu dieser Zeit die Laufwerke unabhängig vom Computer arbeiten, muß jedes Laufwerk aus- und wieder eingeschaltet werden. Empfehlenswert ist in diesem Fall, in jedem Drive ein gültiges Directory zu lesen (um die Laufwerke zu re-initialisieren), bevor weitergearbeitet wird.
1541 Single Drive Fast Data Copiers:
Unterstützt ein oder zwei 1541/71 Disklaufwerk(e)
Erkennt und benutzt automatisch 1764/1750 REU oder 64K Video RAM
Nach Auswahl diesen Punktes (A) erscheint wieder ein Untermenü:
Copy Disk: Mit diesem Befehl wird der Kopiervorgang gestartet, nachdem
alle Parameter gesetzt wurden. War eine Speichererweiterung in
Betrieb und konnte die Disk in einem Rutsch kopiert werden, wird
man gefragt, ob eine weitere Disk zu kopieren ist (Yes/No).
Source: Laufwerksnummer für die Quelldisk. 8 ist voreingestellt, kann aber
mit CRSR-ab auf 9, 10 oder 11 geändert werden.
Destination: Nummer für Ziellaufwerk (Backup), voreingestellt 8. Wir
bezeichnen dies zwar Single Drive Copier, kann aber trotzdem mit
ein oder zwei Laufwerken arbeiten (Laufwerknummer entsprechend
ändern). Mit einem Laufwerk (Quell- = Ziellaufwerksnr.) erst die
Originaldisk einlegen, dann den Bildschirmanzeigen folgen (Disketten
wechseln), bis die Kopie fertig ist. Sollte das Programm auf Fehler
stoßen, werden die als 'Diamant' in der kopierten Spur auf dem
Bildschirm angezeigt.
Soft-Wire: Laufwerksadressen softwaremäßig ändern (s.o.)
F1/F3: Directory
F8: Bootet eine Diskette (aber nur für/im 64'er Modus)
1571 Single Drive Fast Data Copier
Unterstützt das 1571 Laufwerk - 1541/71 Formate
Erkennt und unterstützt automat. 1764/1750 REU und/oder 64K Video RAM
Auch hier gilt das oben gesagte. Die neuen Menüpunkte sind:
Copy 1571 Disk: Startet Kopiervorgang im eingestellten Laufwerk. Nach
Beendigung des Vorgangs werden, soweit aufgetreten, Fehler an-
gezeigt.
Select Side: Auswahl der zu kopierenden Seiten, BOTH (beide) oder FRONT
(nur Seite 1), mit CRSR.
Device Number: 8 voreingestellt, 9, 10, 11 wählbar (CRSR; s.o.)
Write Verify: Wenn ON, werden alle Lese- und Schreibfehler richtig ange-
zeigt, wenn OFF (Umschaltung mit CRSR), werden nur Lesefehler
angezeigt.
F1: Directory
F8: Booten (s.o.)
1581 Single Drive Fast Copier
Unterstützt 1581 und, soweit vorhanden, REU / 64K Viedo RAM
Dies ist einer der besten Kopierer für die 1581 und macht makellose Kopien in annehmbarer Zeit. Durch Einschränkungen der Hard- und Software ist es unmöglich, ganze Disketten vom 1541 oder 1571 -Format auf die 1581 zu bringen, außer über File-Copy.
In dieses Programm sind viele zeitsparende Eigenschaften eingebaut: Jede zu kopierende Spur wird geprüft und nur dann in den Kopierpuffer über-
nommen, wenn auch Daten darin enthalten sind. Ansonsten wird die Spur
nur formatiert. So ist es vorstellbar, daß eine ganze Disk in nur einem Durchgang kopierbar ist. Die Zahl der Spuren, die mindestens in einem Durchgang kopiert werden können beträgt:
Im Normalfall: 5 Spuren
mit 1564: 30 Spuren
mit 1750: 56 Spuren
mit 64K Video RAM (nur im 128'er): 11 Spuren
Während des kopierens bitte Geduld, es können immerhin mehr als 800.000 bytes auf einer Disk sein. (Mit zwei 1581'er in der Dual Drive Version dauert's nur ca. 2 Minuten)
Copy Disk: startet Kopiervorgang. Das Programm prüft den Schreibschutz
von Quell- und Zieldisk. Fehler beim Schreiben/Lesen werden ange-
zeigt. Bei Schreibfehlern (Write errors) den Kopiervorgang wieder-
holen.
Device No.: s.o.
Starting Track: Erste zu kopierende Spur, voreingestellt ist 1, kann bis 80
eingestellt werden (mit <RETURN> ansteigend, mit <SHIFT/RETURN>
rückwärts, durch längeres Drücken Auto-repeat)
End Track: letzte zu kopierende Spur, voreingestellt ist 80, ansonsten s.o.
F1: Directory
F8: Bootet Disk (s.o.)
GCR NYBBLE COPIERS
Dies ist eine der stärksten Waffen gegen geschützte Programme, es kann z.B. DOS Fehlermeldungen übertragen und viele andere Schutzmechanismen
knacken (z.B. RapidLock). Es kann sogar beide Seiten einer echt formatierten 1571 kopieren, ohne die Disk zu wenden (dazu später mehr).
Zum Start aus dem Hauptmenü GCR Nybble Copiers wählen und <RETURN>.
Darauf S (Single = EinfachLW), D (Dual = DoppelLW) oder R (RAMBoard) wählen.
Dual Drive GCR Nybble Copier
Unterstützt 1541 und 1571 Formate
Aus dem vorherigen Menü mit D aufrufen. Es erscheint ein Optionenmenü, in dem wie gehabt (CRSR/<RETURN>) weiter zu wählen ist:
Copy Disk: Start, nachdem Parameter gesetzt wurden. Auch hier genügt
eine unformatierte Disk im Ziellaufwerk.
Starting Track: erste zu kopierende Spur, mit RETURN bzw. SHIFT/RETURN
änderbar
Ending Track: letzte zu kopierende Spur. Änderbar s.o. Bis Spur 80 ist ein-
stellbar, sinnvoll ist bis 38.
Warum läßt sich bis 80 wählen? Spur 1 bis 40 sind reserviert für
1541 Format, Spur 41 bis 80 für die Rückseite einer echt 1571 for-
matierten Disk (die Endspur ist dann normalerweise 75 bis 80).
Auto Density: Ist mit OFF (Aus) voreingestellt, einschalten, wenn Ände-
rungen der Schreibdichte erwartet werden (z.B. Superkit 1541 oder
V-Max!). Vorsichtshalber die Endspur auf 40 setzen.
Source Drive: Laufwerk für Originaldisk (8, kann auf 9 geändert werden)
Dest. Drive: Laufwerk für Backup (9, kann auf 8 geändert werden)
Soft-Wire: Laufwerksadresse 'soft' ändern, s.o.
F1/F3: Directory
F2: Ausgang zum BASIC
F8: Bootet Disk
RESTORE: kehrt in den Nybbler Startbildschirm zurück. Wird mit dieser
Taste der Kopiervorgang abgebrochen, müssen die Laufwerke
aus- und wieder eingeschaltet werden!
Single Drive GCR Nybble Copier
Unterstützt 1541 und 1571 Formate
Hierher gelangt man aus dem Maverick Hauptmenü über GCR Nybble Copier und S . Auswahl der Menüpunkte über CRSR / <RETURN>.
Dieses Programm entspricht der Dual Drive Version, da aber nur ein Laufwerk zur Verfügung steht, müssen während des Kopierens die Disketten entsprechend gewechselt werden (4x bei 1541).
In diesem Programm ist das sehr starke 'RapidLok' eingebaut, das die meisten geschützten Programme knackt. Sollte Dual Drive Nybbler nicht zufriedenstellend arbeiten, versuche dieses Programm OHNE Änderungen der Voreinstellungen! Wird nach dem Start dazu aufgefordert, die 'Maverick Master Disk' Seite 2 einzulegen, kannst Du sicher sein, daß es sich um einen RapidLok-Schutz handelt. Sollte es dennoch nicht klappen, handelt es sich um eine neue Version des RapidLok. Wird diese angezeigt, muß die Parameterliste (Maverick Parameter Module #6) benutzt werden.
Achtung: Um RapidLok zu kopieren, muß das Laufwerk sehr genau justiert sein und exakte Geschwindigkeiten einhalten. U.U. das Laufwerk eines Freundes benutzen! Wir meinen, daß deshalb generell die 1571 erfolgreicher arbeitet als die 1541.
RAMBoard Nybbler
Unterstützt 1541/1541-II/1571 Laufwerke
Erkennt und nutzt automatisch 1764/1750 REU und/oder 64K Video RAM
Erfordert unbedingt 8K RAM installiert im Laufwerk!!!
Wenn alle anderen Versuche gescheitert sind, ist hier die letzte Rettung, vorausgesetzt, daß RAMBoard vorhanden ist. Dadurch können ganze Spuren mit Header und Anhängseln ins Ram übernommen werden.
Im RAMBoard-Menü gibt es:
Copy-Disk: Startet Kopiervorgang. Die Original- und Kopiedisk müssen ent-
sprechend der Bildschirmaufforderungen gewechselt werden (bei
nur einem Laufwerk!)
Source Dev No: Laufwerk mit Quelldisk. Kann mit <RETURN> zwischen 8, 9,
10 und 11 gewechselt werden. F2 definiert den Bereich des zusätz-
lichen Lw-RAM.
Target Dev No: Laufwerk mit Zieldisk. Lw-Nr. einstellen mit <RETURN>. F4
definiert den Bereich des zus. Lw-RAM; natürlich muß jedes Lauf-
werk ein eigenes 8K RAMBoard installiert haben. (Ansonsten Source
= Target Lw.)
Starting Track: s.o.
Ending Track: s.o.
Read Accuracy: Erlaubt eine Kompensation von Ungenauigkeiten des Disk-
laufwerkes. Voreingestellt ist 0, d.h. eine Spur wird einmal gelesen
bevor sie geschrieben wird. Durch <RETURN> kann der Wert bis auf
'4' erhöht werden, wodurch mehrere Lesedurchgänge erfolgen, mit
dem Ziel, deckungsgleiche Ergebnisse zu erreichen.
Write Accuracy: entspricht 'Read Accuracy'. Hier kann die Voreinstellung
auf bis 255 geändert werden. Entsprechend viele Versuche unter-
nimmt das Laufwerk, die Daten so zu schreiben wie sie gelesen
wurden. (Einstellung ebenfalls mit RETURN bzw. SHIFT/RETURN)
Check Target Speed: Bevor man diesen Punkt nutzt, erst in
'parameter menu option' in 'target speed modification' nachlesen.
Wegen der Leichtigkeit Geschwindigkeitsänderungen zu beherrschen
(mit unserem 'speed control device'), empfehlen wir, die Laufwerks
geschwindigkeit in die Rote (RED) Zone abzusenken, bevor man mit
dem RAMBoard Nybbler Kopierversuche unternimmt. Wem dieses
Tool nicht zur Verfügung steht, sollte in diesem Punkt für den
ersten Versuch keine Änderungen vornehmen. Wenn die Kopie nicht
läuft, kann die Geschwindigkeit für den nächsten Versuch reduziert
werden. Unsere Erfahrung zeigt, daß manche Titel nur mit normaler,
andere nur mit verringerter Geschwindigkeit kopiert werden können.
Nach jedem Versuch mit verringerter Geschwindigkeit, diese wieder
zurücksetzen.
Soft-Wire Drive: Geräteadresse 'soft' ändern
RESTORE: Bricht Programmausführung ab. Waren Laufwerke in Betrieb,diese
aus- und wieder einschalten.
F1/F3: Directory
F2/F4: Setzt den Platz (in HEX) der 8K RAM Lw-Erweiterung. Voreingestellt
ist $8000. Wer Rapidos Pro installiert hat, sollte dies erst deaktivie-
ren bevor Maverick gebootet wird. Der richtige Platz für Rapidos
Pro ist $4000, für die 1571 RAMBoard $6000.
F5: Dient der Umschaltung der automatischen Schreibdichte-Erkennung.
Empfohlen wird für den Normalfall AUS (OFF).
F8: Boootet Disk.
Sector Map Editor With Fast Data Scanner
Unterstützt die 1541 und 1571 Formate
Das Programm prüft eine Diskette auf Fehler, zeigt die tatsächliche Belegung an, erlaubt editieren irgendeinen Sektors und druckt das Ergebnis aus. Und es ist Schnell.
Map Disk Errors: Nach dem setzen aller anderen Optionen beginnt hiermit
die 'Fehlersuche' der Diskette im aktuellen Laufwerk.
Search Disk: Nach dem setzen aller anderen Optionen beginnt hiermit die
Datensuche auf der aktuellen Diskette
Enter Search Data: Dient zur Eingabe eines Suchmusters für die Disk. Die
Bytes, die man lokalisieren will, können in drei Formen angegeben
werden: Hex, Dez oder ASCII. Die Eingabe kann maximal zwei Zeilen
lang sein. Falsche Eingaben werden nicht akzeptiert. Hex Daten in
der Form $8D,$58,$22,... , Dez in 200,34,12,... und ASCII in "suche"
eingeben. Sie können auch kombiniert werden z.B. in der Form:
"suche",$8D,$58,$22,200,34,12
Sind alle Daten eingegeben, beginnt mit <RETURN> die Suche.
Edit Sector Map: erlaubt Wiederprüfung einer früheren 'Scan Map', ohne
den Suchlauf tatsächlich auszuführen.
Start Track: s.o. (für 1541 zwischen 1 und 40, 1571: 1 bis 70)
End Track: s.o.
Device No.: s.o.
F1/F3: Directory
F5: Disk Commands
F8: Bootet Disk
Scan Map Options
Wenn 'Map Disk Errors' oder 'Search Disk'-Options gewählt wurden, beginnt die Anzeige der Spuren, die im Map Menü angegeben sind. Wünscht man die Anzeige zu unterbrechen, <RUN/STOP> drücken, mit <SPACE> weiterführen. Zur Prüfung oder Korrektur der Anzeige <RESTORE> drücken. Die Sektoranzeige befindet sich am linken Rand, die Spur-(Track-)anzeige am unteren Rand des Bildschirms.
Nach dem abtasten (scanning, lesen) der Disk zeigt der Bildschirm eine Spur- und Sektorkarte mit folgenden Darstellungen:
+ Daten im Sektor vorhanden
- Standard 1541 Format - keine Daten enthalten
(leer) Standard 1571 MSD Format - keine Daten enthalten
(Zahl) zeigt DOS-Fehler. 2 steht für Fehler 22, 9 für Fehler 29, u.s.w.
V zeigt eine V-MAX! -formatierte Spur
R zeigt RapidLok -formatierte Spur an
S steht für 'Full Sync Track' (= Killertrack)
T Spurfehler (z.B.: 'Fat Track'). Ein T auf Spur 36 kann auch einen
'Fat Track' auf den Spuren 35/36 anzeigen ('Fat Track' = Halb-
spur (?))
* taucht während der Datensuche ein Stern (*) auf, zeigt das einen
Treffer für den Suchstring im betreffenden Sektor
Ist der Lesevorgang beendet, erscheinen bestimmte Spuren und Sektoren revers und ein Cursor blinkt. Mit F1/F3 kann in der Spur, die durch den blinkenden Cursor markiert wird, zum ersten/letzten Sektor gesprungen werden. Mit F5/F7 springt man zur ersten/letzten angezeigten Spur. Gibt es mehr Spuren als angezeigt (1571-Format), läßt sich mit wiederholtem Druck auf F5 bzw. F7 der Bildschirm scrollen. Mit CRSR hoch/runter und CRSR links/rechts kann der blinkende Cursor auf einen lesbaren Sektor zur weiteren Untersuchung plaziert werden. Zum lesen des Sektors oder zur Änderung <SPACE> drücken; die Anzeige erfolgt in HEX/ASCII. Wurde mit Suchfunktion gearbeitet, sind Treffer hervorgehoben angezeigt.
Mit den (unteren) CRSR-Tasten das erste zu ändernde Byte anfahren, Änderungen in HEX durchführen. Soll der gleiche Sektor disassembliert werden, M drücken. Dann kann nach <SPACE> die Korrektur in Mnemonics durchgeführt werden (auf richtiges setzen der Leerfelder achten!), jede Änderung mit <RETURN> bestätigen. Eine falsche Eingabe bewirkt das verlassen des Editiermodus. Sind die Änderungen vollständig, mit W den Sektor zurückschreiben. Mit J springt man zum nächst verketteten Eintrag, soweit vorhanden. Die Pfeil-links-Taste (ESC) springt in den vorhergehenden Bildschirm, wo ein neuer Sektor gewählt werden kann, oder durch erneutes ESC ins Hauptmenü zurückgesprungen wird.
Im 'Map Mode' kann nach C= P ausgedruckt werden (auf Druckern, die den Commodore 801/1526 - Code verstehen).
Maverick GCR Editor
Unterstützt die 1541/1571 Laufwerke
Der GCR Editor ist das mächtigste Werkzeug, eine Disk zu untersuchen. Es gestattet, Daten so anzuzeigen, wie sie wirklich auf der Disk stehen. Unser GCR Editor hat jede erdenkliche Eigenschaft Header und Daten anzuschauen und zu manipulieren. Es gehört aber gründliche Kenntnis des Commodore-Formats dazu, um hiermit mit vollem Nutzen zu arbeiten (wir empfehlen: 'Inside Commodore DOS' von Richard Immers zum Studium).
Übung macht den Meister.
Was ist GCR? Wenn man vom 64'er Files auf Disk abspeichert, werden sie nicht Bit für Bit auf die Scheibe geschrieben. So kann die 1541/1571 nicht mehr als drei '0'-Bits in einer Reihe schreiben, so daß ein Byte wie #$06 ein Problem aufwirft! Die Commodore Entwickler erarbeiteten das GCR-Schema um Daten auf/von Diskette zu schreiben/lesen. Es wandelt vier Bits Hexcode in fünf Bits GCR Code um. Ferner werden die Daten, abhängig von ihrem Platz auf der Diskette, mit unterschiedlicher Bit-Rate geschrieben: Spuren 1-17=$60, Spuren 18-24=$40, Spuren 25-30=$20, Spuren 31-35=$00.
Der Commodore DOS Schutz besteht größtenteils darin, keine Standarddaten auf die Diskette zu plazieren, wie Einzelbytes in ungewöhnlichen Lokationen, unnormale Geschwindigkeiten, oder reformatieren einzelner Sektoren, Spuren oder der ganzen Disk. Mit dem GCR Editor erhält man genaue Formatierungsinformationen und kann sogar nicht lauffähige Backups (Kopien) nachbearbeiten.
Aufruf aus dem Hauptmenü mit 'GCR Format Editor'. Das erscheinende Untermenü bittet um Eingabe von G für (Software-) GCR Editor oder R für RAMBoard Track Editor. Nach Auswahl von G soll das Laufwerk kurz anlaufen und das GCR-Menü erscheinen. Die Optionen:
First Screen (Header Section) , 'erster Bildschirm':
Track Selection: Spuren können dezimal eingegeben werden (1 bis 40.5)
Bit Rate Selection: <RETURN> übernimmt voreingestellten Wert, ansonsten
$00, $20, $40 oder $60 eingeben.
After Scan of Track: Die Anzahl der Header ist gleich der Zahl der Sync-
Marken einer Spur. Linke Spalte = GCR der ersten 8 Bytes, rechte
Spalte = umgewandelte GCR-Bytes. Der Infobalken über der Header-
liste zeigt den aktuellen Header, auf dem der Cursor steht, an. Die
linke Seite zeigt an: 'Sektor:XX' wenn der aktuelle Header Teil einer
standard-formatierten Spur ist. Die Sektornummer ist Dezimal, so
daß der GCR Editor wie ein Sektor Editor gebraucht werden kann.
Auf der rechten Seite erscheint DATA oder HEADER, abhängig davon,
ob der Cursor auf einem Data Block Header (beginnend mit $52)
oder dem Datenblock selbst (beginnt mit $55) steht.
Commands First Screen (Befehle):
H: ge-Shiftetes 'H' bietet Hilfe
T: Neue Spur eingeben
R: Neue Bit-Rate für aktuelle Spur eingeben
F1: Directory der Disk im Laufwerk
F3: Lädt wieder das Hauptmenü
CRSR: scrollt durch die Header
SPACE: liest aktuell gewählten Header und springt in den Editier-
(zweiten-) Bildschirm
P: Ausdruck der Headerliste (Standard Commodore Drucker)
+/- : geht eine Spur vor bzw. zurück und liest sie ein
C: eine Spur verändern (nachdem sie gelesen wurde)
Option 1: no-sync: löscht ganze Spur durch auffüllen mit $55
Option 2: full-sync: füllt ganze Spur mit $FF
Option 3: create notepad header: löscht eine ganze $55-Spur und
schreibt einen ein-Header/eine-Syncmarke Code zurück
(unter Verwendung von 'Notepad Code')
Second Screen (Header Edit Screen) 'zweiter Bildschirm'
Header Info: erscheint ganz oben am Bildschirm. Sync zeigt die Länge der
Sync-Marke dieses Headers, bzw. die Länge der Bytes des Headers.
Ein Header mit mehr als $0500 Bytes kann nur bis Byte $04FF im
Puffer bearbeitet werden, es sei denn, mit Lw-Speichererweiterung.
Header and Data Tables: Reihen von zehn GCR Bytes erscheinen auf der
linken Seite, die entspr. umgewandelten acht hex-Bytes rechts.
Commands (Second Screen) 'Kommandos im zweiten Bildschirm'
R: Header Daten nocheinmal lesen
W: schreibt geänderte Daten auf Disk zurück
Z: sucht GCR-Null-Bytes und markiert diese
P: druckt Daten auf dem Drucker
SPACE: schaltet in den Edit-Modus (s.u.)
+/-: erhöht/erniedrigt Sync-Länge um eins
CRSR: bewegt Cursorbalken über die Datenfelder
<: löscht ein Byte ab Cursor
>: fügt ein Byte ($00) am Cursor ein
DEL: löscht Bytes vom Ende der Liste
S: schaltet Spalteneditieren von links nach rechts (oder zurück)
A: schaltet zwischen Hex- und ASCII-Darstellung hin und her (rechts)
D: schaltet in den Disassembliermodus (s.u.)
C: repariert die Checksumme eines Headers oder Datenblocks. Vor
W-Kommando eingeben, damit Prüfsummenfehler vermieden wird
R: Shift-R läßt aktuellen Header nochmals lesen, aber mit anderer
Geschwindigkeit als die ganze Spur gelesen wurde
H: Shift-H öffnet Hilfe-Bildschirm
Pfeil-links-Taste: kehrt zum ersten Bildschirm zurück
Edit Mode:
Drücke <SPACE> um hier hineinzukommen. Die Farbe des Bildschirmrandes ändert sich. Gib die Änderungen in Hex oder ASCII ein. <DEL> zeigt den CRSR wieder an, <RETURN> verläßt den Edit Mode. Doppelpunkte ('..') auf der Bildschirmanzeige markieren unbenutzte Bytes. Wenn Du auf einem dieser Bytes <SPACE> drückst, kommst Du nicht in den Edit Mode (ausgenommen der erste '..' rechts vom letzten angezeigten Datenbyte. Hier kannst Du Daten anfügen, die Länge des Headers wird entsprechend angepaßt.)
Disassembly Mode:
Wenn der CRSR in der rechten Spalte steht, 'D' drücken für Disassemblieren. Der disassemblierte Code wird rechts in der GCR-Spalte angezeigt. Assemblertext eintippen, mit <RETURN> übergeben. Mit CRSR auf/ab-Taste Assemblermodus verlassen.
SPACE schaltet in den Disassembliermodus
CRSR auf/ab scrollt durch Disassemble-Bildschirm
RETURN verläßt Disassembliermodus
P sendet disassemblierten Code an den Drucker
Notepad Feature: (Notiz Option)
Manchmal -wenn im GCR Editor- möchte man einen Header speichern, einen anderen anschauen und später zum vorhergegangenen zurückkehren, ohne diesen nochmals lesen zu müssen. Unser GCR Editor besitzt ein Notepad (scratch pad), in dem ein Header im Speicher abgelegt werden kann. Auch der Notepad-Header kann editiert werden:
T: schaltet zwischen dem aktuellen und dem Notepad Header hin und
her. Die Randfarbe wechselt und 'Notepad' erscheint im Eck oben
links. Disk commands (wie R,W,Z,...) gelten nicht im Notepad.
S: geshiftetes S speichert Header als Notepad file. Speichert entweder
Notepad oder gewählten Header.
L: shift-L lädt Header von der Diskette
^: Pfeil-hoch-Taste speichert aktuellen Header auf Diskette
CTRL I: wirkt nur im GCR-Modus (nicht im Notepad-Modus). Setzt den Code
aus dem Notepad, an der aktuellen Cursorposition beginnend, ein;
holt also den Notepad-Inhalt zurück.
CTRL A: hängt den Notepad-Header an die vorhandenen Daten auf Disk, ab
Cursorposition an. Wenn Du einen langen Datenblock mit noch
etwas freiem Raum am Ende hast und Du z.B. noch extra Sync-
Marken anhängen möchtest, bewege den Cursor an das Blockende,
hab' den gewünschten neuen Header im Notepad gespeichert,
drücke CTRL A. Der GCR Editor wird automatisch die Spur nach-
prüfen, -bearbeiten.
GCR Editor Tricks, Tips und Hinweise:
Sei sehr vorsichtig bei wiederholter Anwendung des W-Befehls. Der GCR Editor schreibt jeden Header, so perfekt wie es nur irgend geht, auf die Diskette zurück (d.h. mit korrekter Länge und korrekter Syncmarke). Wenn Du einen Header länger machst, als er zuvor war und ihn zurück schreibst, kann damit der folgende Header zerstört werden.
Das gleiche gilt für den CTRL-A Anhängebefehl. Auch das ändern von Sync-Längen und deren rückschreiben auf Disk ist gefährlich. Sei äußerst umsichtig!!!
Nach dem W-Befehl ist es angebracht, mit dem R-Befehl nochmals zu laden, um zu prüfen, ob auch alles richtig gelaufen ist.
Benutze den C-Befehl (Checksum) nachdem ein Datenblock bearbeitet, aber bevor er zurückgeschrieben wird. Dadurch wird die Datenblockprüfsumme repariert (angepaßt). Sonst meldet das Commodore DOS einen 23-read-error, wenn es einen solchen Block zu lesen versucht.
Jetzt hast Du den mächtigsten und dennoch einfachst zu bedienenden GCR Editor, der heute am Markt erhältlich ist. Bist Du nun überwältigt oder ein wenig durcheinander, lege es nicht beiseite; mit etwas Studium und Übung wirst Du Dich bald vertraut damit fühlen.
RAMBoard Track Editor (RAMBoard Spur Editor)
Unterstützt 1541/1541-II/1571 Laufwerke mit 8K installierter RAM
Die heutige neue Generation des Kopierschutzes erfordert anspruchsvolle Werkzeuge. Die Rohdaten einer ganzen Spur müssen auf einmal ('in einem Rutsch') gelesen und geprüft werden können. Die heute gebräuchlichen Formate schreiben auf einmal eine ganze Spur und oft mit einer nicht standardmäßigen Geschwindigkeit oder Bit-Rate. Unser RAMBoard Track Editor ist entwickelt, eine ganze Spur auf alles zu prüfen was notwendig ist, sie dann auch wieder reproduzieren zu können.
Obwohl nicht für Anfänger gedacht, kann der Fortgeschrittene erkunden, was hinter einem V-MAX!, RapidLok oder anderem System steht. In vielen Fällen kann sogar eine ganze Diskette Spur für Spur dupliziert werden. Aber, Du begibst Dich auf unbekanntes Gebiet, GEDULD und AUSDAUER sind deshalb die wichtigsten Schlüsselwörter. Informationsquellen sind Commodore DOS (wenn Du eins findest), oder unser 'CSM Programm Protection Manual Vol.II'.
Aus dem Maverick Hauptmenü 'GCR Format Editor' wählen. Liegt die 'Maverick Master Disk' mit Seite 1 oben im aktuellen Laufwerk, <RETURN> drücken. Im erscheinenden Untermenü <R>AMBoard Track Editor wählen. Das Laufwerk sollte kurz anlaufen und das RAMBoard Track Editor Menü erscheinen. Wiederum mit dem CRSR auf/ab die gewünschte Option wählen und mit <RETURN> aktivieren. Die Menüpunkte von oben nach unten sind:
Edit Tracks: Beginnt Track Edit Funktionen. Siehe unten 'Edit Screen
Functions'.
Source Dev No: Setzt die Gerätenummer für die Quelldisk (Leselaufwerk).
Mit <RETURN> kann 8, 9, 10 oder 11 eingestellt werden. F2 definiert
den Speicherbereich des zusätzlichen RAM dieses Laufwerks.
Target Dev No: s.o. für Kopie (Schreib-Laufwerk). Speicherbereich fest-
legen mit F4.
Softwire Drive: Geräteadressen der Laufwerke 'soft' verändern.
RESTORE: Restore-Taste bricht jeden laufenden Vorgang ab. Sind zu diesem
Zeitpunkt Laufwerke aktiv gewesen, müssen diese aus- und wieder
eingeschalten werden (re-Initialisierung).
F1/F3: Directory
F2/F4: legt fest, wo die 8K RAM eingegliedert (angesprochen) werden.
Voreingestellt ist die Hexadresse $8000 für das 1541/1541C/1541 II
RAMBoard. Wer Rapidos Pro installiert hat und mit der 8K Erweite-
rung arbeiten möchte, muß Rapidos Pro erst deaktivieren, bevor
Maverick gebootet wird. Der richtige Platz für Rapidos Pro ist
$4000, für das 1571-RAMBoard $6000. Sollten zur Speicheraufteilung
noch irgendwelche Fragen bestehen, fragt beim Hersteller nach, der
vermutlich sehr gerne behilflich sein wird.
F5: Disk Kommando (siehe ganz oben).
F8: Bootet Diskette
Eigenschaften im Editierbildschirm:
Wird die Option 'Edit Tracks' gewählt, öffnet sich der Arbeitsbildschirm. Im oberen Teil sind Statusmeldungen und die Read/Write (Lese/Schreib) Konfiguration kann geändert werden. Im mittleren Teil ist ein scrollbares Fenster, das den gepufferten Track-(Spur-)Inhalt anzeigt, während im unteren Teil des Bildschirms Meldungen und Eingabeaufforderungen erscheinen. Alle Eingaben und Ausgaben (Darstellungen) sind in Hex! Oben links am Bildschirm angefangen stehen folgende Optionen zur Verfügung:
?: Hilfe-Bildschirm
T: zur Eingabe einer Track (Spur), die $01 bis $28 sein kann
B: zur Eingabe einer Bit-Rate für die gewählte Spur. Sie kann $60
(normal für Spur $01-$11), $40 (normal für Spur $12-$18), $20
(normal für Spur $19-$1E), $00 (normal für Spur $1F-$28) sein.
A: schaltet die automatische Dichte-Erkennung ein/aus, voreingestellt
ist Normal/Off und Auto/On. In der Stellung Norm wird die Spur
mit der eingestellten Bit-Rate gelesen, auf Auto wird -wenn
möglich- die Spur so gelesen, wie die Bit-Rate auf der Disk
vermerkt ist.
S: setzt die Source- (Lese-) Laufwerksnummer. Durch wiederholtes
Drücken ist $08, $09, $0A oder $0B einstellbar.
S: shift-S definiert den Platz des zusätzlichen RAM in diesem Laufwerk
($4000-$E000)
D: setzt Destination- (Schreib-) Laufwerksnummer durch wiederholtes
drücken auf $08, $09, $0A oder $0B.
D: shift-D : Platz für zusätzliches RAM ($4000-$E000)
P: setzt Laufwerksgeschwindigkeit für Ziellaufwerk. Mit der Wahl
dieser Option, wird man aufgefordert, eine Diskette ins Ziellaufwerk
zu geben. Achtung: hierbei werden die Daten der Spur $26 (und nur
$26) gelöscht. Mit <SPACE> beginnt der Speed-check. Die normale
Geschwindigkeit für die aktuelle Spur bei angewählter Bit-Rate wird
unten im Bildschirm angezeigt, die tatsächliche Geschwindigkeit
oben.
Die Geschwindigkeit wird angegeben als Zahl der Bytes, die bei ein-
gestellter Bit-Rate, auf die aktuelle Spur geschrieben werden
können. Das ist besonders nützlich um 'Custom Formate' zu
kopieren.
Die folgenden Befehle (G-Y-H) arbeiten in Verbindung miteinander und
beeinflussen die Art und Weise, wie eine Spur gelesen wird.
G: setzt Gap-search-Bytes. Gib ein 1 bis 5 Byte Suchmuster ein, das
hilft, den Anfang einer Spur zu finden. Wird das Muster wiederholt
nicht gefunden, sucht das Laufwerk unendlich. In diesem Fall
<RESTORE> drücken und das Laufwerk Aus- und wieder Einschalten.
Bist Du Dir nicht sicher, nach welchem Muster zu suchen ist,
belasse das voreingestellte $00, welches die meisten Formate
richtig liest. Einige Formate wie V-MAX! erfordern diese Eingabe.
G: shift-G kopiert die Daten aus dem Spurpuffer unter dem Cursor in
die 'Gap' (Lücke(?))
Y: schaltet Sync-Suche ein bzw. aus. Nachdem Gap-Bytes gefunden
wurden, bestimmt diese Option, ob auch nach Syncs gesucht
werden soll oder nicht.
Y: shift-Y setzt (im Editmodus) Syncmarken dorthin,wo der Cursor
steht, frägt aber noch nach der Anzahl der einzusetzenden Syncs
($01 bis $FF).
H: setzt Header-Suchbytes (1 bis 8 Bytes). Diese Option bestimmt den
Startpunkt für die Übernahme der Spur in den Puffer. War die Suche
nicht erfolgreich, sucht das Laufwerk unendlich weiter (<RESTORE>/
Lw Aus und Ein). Mit CRSR rechts/links-Taste kann vor bzw. zurück
gesprungen werden. Sind die Änderungen eingetippt, mit Pfeil-links-
Taste (Esc) aussteigen. (Achtung: bevor eine neue Spur eingelesen
wird, muß entweder das Suchmuster gelöscht oder geändert
werden.)
H: shift-H kopiert Spurpufferdaten unter dem Cursor in den Header
F: setzt Füllbyte, das dazu dient, eine Spur zu 'löschen', bevor die
neue Spur geschrieben wird. Ist z.B. $FF gewählt, wird die Spur
komplett mit $FF beschrieben und dann mit dem Inhalt des
aktuellen Spurpuffers überschrieben.
R: liest gewählte Spur in den Puffer
+/-: liest nächste/vorherige Spur
W: schreibt aktuellen Pufferinhalt auf gewählte Spur mit aktueller
Bit-Rate
HOME: bewegt Cursor zum Anfang des angezeigten Pufferinhaltes
F1/F3: blättert seitenweise durch den Pufferinhalt
F2/F4: blättert $400 Bytes vor/zurück (ca. 6 Bildschirmseiten)
F5: springt in die Nachbarschaft der durch F6 markierten Cursorposition
F6: merkt die Cursorposition im Anzeigebildschirm
F7: Suche Ende der Spur. Während die Spur gelesen wird, plazieren wir
ein $00 Byte an die Stelle, die wir für das Ende der Spur halten.
Dieses $00 Byte wird auch im Write- (Schreibe-) modus benutzt,
das Ende zu signalisieren. Ihr könnt das im Anzeigepuffer über-
prüfen. F7 bewegt den Cursor auf das erste gefundene $00 Byte.
Dieses $00 Byte wird nicht auf die Spur geschrieben!
F8: Sucht Syncmarken im Spurpuffer. Sucht nach 10 aufeinanderfolgen-
den 1 Bits und stopt dann.
E: Edit Modus. Gib Änderungen der Bytes in den Puffer ein, dabei
funktionieren CRSR-, HOME-, F-, INSERT- und DELETE-tasten. Die
INSERTtaste fügt ein $00 Byte an der aktuellen Cursorposition ein,
das -sofern nicht überschrieben- einen neuen Spurendemarker
darstellt.
CLR: (nur im Editmodus) füllt den Puffer mit dem Füllbyte, das oben am
Bildschirm angezeigt wird.
M: Macro aufzeichnen. Bis zu 2560 Tastendrucke können gespeichert
werden bis mit <RESTORE> abgeschlossen wird. Damit ist es möglich,
den Track Editor zu programmieren und eigene Kopierprogramme
zu erstellen.
X: führt das zuletzt erstellte Macro aus. Man wird noch nach der
Anfangs- und Endspur abgefragt, dann arbeitet das Macro jede
Spur entsprechend ab, bis zur Endspur oder bis mit <RESTORE> ab-
gebrochen wird.
Als Startspur '0' eingegeben bewirkt ein nur einmaliges abarbeiten
des Macros.
GEOS TOOLKIT
Eines der heißesten Programmpakete, die heutzutage angeboten werden, ist GEOS. Wir bei Kracker Jax wissen, daß unsere Kunden Sicherheitskopien benötigen, besonders von den wichtigen Programmen. Und GEOS ist da keine Ausnahme. In diesem ToolKit (Werkzeug) findest Du die Utilities, die man braucht, Kopien zu machen, die sich auf fast jedem Commodore-kompatiblen Laufwerk installieren lassen. Außerdem ist ein Sektor Editor enthalten, der unter GEOS DeskTop V1.3 oder höher läuft und ein GEOS Filekopierer, der allen GEOS Fans das Leben vereinfachen soll.
GEOS Parameter Menü
Um sicher zu gehen, benutze unseren Single Drive Fast Data Copier (mit einem oder zwei Laufwerken), um eine -nicht lauffähige- Kopie deiner INSTALLIERTEN Berkeley Software zu machen. Sollten während des Kopierens Fehler angezeigt werden, handelt es sich wohl um ein defektes GEOS Original. Verifiziere die Fehler mit dem 'Sector Map Editor' und wenn sie sich bestätigen, empfehlen wir, Berkeley um Ersatz zu bitten.
GEOS ToolKit wird aus dem Maverick Hauptmenü ausgewählt. Folge der Bildschirmanzeige und wenn das Untermenü erscheint, wähle 'Parameter Menu', worauf folgende Punkte erhältlich sind:
BOOT SINGLE DATA COPIER: Mit dieser Option gelangt man direkt (nicht über das Hauptmenü) in den 'Single Drive Fast Data Copier'.
BOOT DUAL DATA COPIER: direkt ins 'Dual Drive Fast Data Copier'
BOOT SINGLE NYBBLER: 'Single Drive Nybbler' direkt booten
BOOT DUAL NYBBLER: 'Dual Drive Nybbler' booten
Über die F-Tasten stehen folgende Befehle zur Verfügung:
F1: PARMS IN DRIVE NO.: plaziere das Maverick Parameter Modul #8 in
das Laufwerk, das durch diese Option definiert wird. Nr. 8 ist vor-
eingestellt, kann auf 9, 10 und 11 geändert werden. Das Laufwerk
muß vorab entsprechend eingestellt worden sein (hard oder soft),
damit eine andere Nummer als 8 akzeptiert wird.
F3: BACKUP IN DRIVE NO.: gib die Zieldisk (niemals das Original) in das
Laufwerk, das durch diese Option eingestellt wird (s.o.)
F7: Load Maverick Parameters: Lege Parametermodul #8 in das durch
F1 definierte Laufwerk und drücke <RETURN>. Das Laufwerk startet
und lädt ein Listing der erhältlichen Parameter. Den CRSRbalken mit
CRSR auf/ab-Taste langsam, mit CRSR lks/rts schnell durch die Liste
bewegen. Steht der CRSR über der gewünschten Option, <RETURN>.
Die Parameter werden geladen und fragen nach Deiner Backupdisk.
Mit dem Backup im richtigen Laufwerk, wieder <RETURN>. Das
Programm prüft die Version des Schutzes und wird ihn -soweit er
bekannt ist- knacken und den Erfolg/Mißerfolg anzeigen. Wenn
fertig (die Zeit kann deutlich variieren), erscheint das Hauptmenü.
Dort kannst Du einen anderen Parameter laden (für eine nächste
Kopie) oder Deine Kopie testen. Wenn die 'parameter successful'
oder 'version unknown' Meldung erscheint (und die bearbeitete Kopie) auch nach mehreren Versuchen nicht läuft, kontakte uns,
wir werden versuchen Dir einen Parameter zu bauen. Anmerkung:
Berkeley hat eine Version GEOS64 V1.2 herausgegeben, die in
Wirklichkeit eine SYSTEMS DISK ist. Jede SYSTEMS DISK mit V1.2 ist bei
uns als 'GEOS64 V1.3' zu behandeln.
Wichtig: GEOS64 V1.3 oder 2.0 enthält zweifachen Schutz. Um eine
funktionierende Kopie zu erhalten, mußt Du sowohl den
entsprechenden GEOS64 Parameter, als auch den Desktop Parameter
benutzen. Weil der Desktop auch geschützt ist, muß der Desktop
Parameter auf jede Arbeitsdiskette mit Desktop angewendet
werden, um 'trojanische Pferde' auszuschließen.
C= P: Commodore+P druckt die Parameterliste im Commodore 801/1525
Format aus, nachdem sie von der Disk geladen wurde. Dazu wirst
Du noch nach der Druckeradresse (meist 4) und 'line feeds' (meist
NO) gefragt.
Mit 'A' Audruck abbrechen, mit 'P' pausieren.
RUN STOP/RESTORE: kehrt vom Parameterlistingmodus in das Parameter
Hauptmenü zurück.
F8: bootet Disk
GEOS Sector Editor:
Kein Utility-Pack ist sein Geld wert, ohne Sektor Editor. Wir dachten, es müsse Spaß machen, einen im GEOS Format zu programmieren. Wir bei Kracker Jax sind in der glücklichen Lage, einen der Top Programmierer des Landes, Bob Mills, in unseren Reihen zu haben. Der Sektor Editor, mit allen Eigenschaften ausgerüstet, läuft unter Desktop!
Dieser Sektor Editor erfordert GEOS Grundwissen, ist dann aber sehr einfach zu laden und gebrauchen.
Boote Dein GEOS System (V1.3 oder höher). Aus dem Desktop die Maverick Master Disk Seite 2 aktivieren und das Sector Editor Icon doppelklicken. (Der Sektor Editor kann auch auf eine Arbeitsdisk kopiert und von dort gestartet werden.) Die Voreinstellungen (preferences) des Desktop werden übernommen (z.B. Druckeranpassung, Eingabetreiber).
Wir können Dich mit diesem Manual nicht ins Commodore Format einführen. Benötigst Du Informationen, wende Dich an eine örtliche User Group, dort findest Du Experten, die Dich über die Klippen leiten.
Sector Edit Screen:
Diskette/Left Arrow (Linkspfeil): schreibt den gerade angezeigten Sektor in
den Bereich, der durch die NOW Sektoreinstellung angegeben ist.
Diskette/Right Arrow (Rechtspfeil): liest den durch NOW eingestellten
Sektor ein.
T: wähle die gewünschte Track- (Spur-) Nummer (0 bis F) und klicke
'T', um diese Spur zur NOW-Spur zu machen. Um Spur 18 zu wählen
(hex 12), klicke 1, 2, T. Die Spur wird im Track Now Indikator
angezeigt.
S: wie T, jedoch für Sektor und 'S'
Chain Loop: zeigt beim anklicken den nächst verketteten Sektor des Files
an. Auch zu irgendeiner Zwei-Byte Adresse auf dem Bildschirm
Puffer kann man springen: Auf das erste der beiden Bytes klicken,
das daurch hervorgehoben wird, dann chain loop icon klicken und
der angezeigte Sektor wird in den Bildschirmpuffer gelesen.
Chain +: Alle Standardprogrammfiles haben Linkadressen (Linker, Chain
links), die man durch klicken auf Chain + verfolgen kann (vorw.).
Chain -: wie oben, rückwärts
Large +: liest nächste Spur in der numerischen Folge
Large -: liest numerisch vorhergehende Spur
Small +: liest nächsten Sektor der numerischen Folge
Small -: liest numerisch vorhergehenden Sektor (bis 0 = 'Ende')
Right Arrow/P: druckt Sektor Informationen und Daten in Hex und ASCII.
Der richtige Druckertreiber muß installiert sein.
Now: aktuelle Spur und Sektor werden auf dem Bildschirm angezeigt
Previous: vorhergehende Spur und Sektor werden eingelesen in Verbindung
mit chain + . 00 zeigt, daß kein vorhergehender Sektor da war.
Next: Nächste Spur und Sektor (entspr. der 'file chain links', Koppel-
adresse) wird eingelesen. Arrow/Dual Drives: vertauscht Lauf-
werk A mit B und umgekehrt (Icons werden nur angezeigt,wenn
zwei Laufwerke auch vorhanden sind).
Position: Zeigt in Dezimal und Hex die Position des aktuellen (angeklick-
ten) Bytes an.
Das Ändern von Bytes der Sektor Map ist einfach: auf das erste zu ändernde Byte klicken und die neuen Werte in Hex eingeben. Befindet man sich in der ASCII-Darstellung, kann die Eingabe auch in ASCII erfolgen.
Hab' Freude mit diesem Sector Editor, aber experimentiere niemals mit den Originaldisketten. Mache erst Kopien mit einem unserer Disc Copiers, dann kann kein irreparabler Schaden entstehen.
GEOS FILE COPIER
Seit wir zum ersten Mal GEOS benutzten, wußten wir, daß hierfür ein Filekopierer notwendig ist. Die normale Kopierfunktion unter GEOS ist langsam und langweilig. Nur ein File auf einmal und dann noch eingeengt darin, welche Files von einer Disk zur anderen kopiert werden können. Mit dem erscheinen von GEOS 64/128 V2.0 wurde das File-Kopieren zwar verbessert, aber immer noch nicht optimal. Der Vorgang ist schwerfällig und langsam und die Fileauswahl immer noch begrenzt.
Unser neues GEOS File Copier hat den Vorteil eines größeren Kopierpuffers und läßt -außer dem Bootfile- alle Filearten zu. Bitte denke daran, daß selbst wenn Du unsere Parameter benutzt eine GEOS Bootdisk zu entschützen, kann der Diskinhalt nicht File-kopiert werden und es ist immer noch eine Arbeitskopie. Die Ursache hierfür ist, daß das 'Kernal'-file auf der Kopie sich exakt auf der gleichen Position wie auf der Originaldisk befinden muß. (Es wird mehr spur- und sektororientiert als fileorientiert geladen.)
Stecke Deine GEOS V1.3 (oder höher) ins Laufwerk und boote (GEOS 128 im 40-Zeichenmodus). Bei erscheinen des DeskTop, die Maverick Master Disk Seite 2 ins gewünschte Laufwerk einlegen und öffnen. Maverick F.C. (= GEOS File Copier) kann auch auf eine Arbeitsdisk kopiert und von dort gestartet werden (Doppelklick). Die Voreinstellungen aus dem DeskTop werden vom Maverick File Copier übernommen.
(Anm.d.Ü.: die 40-Zeichenumschaltung kann auch aus dem DeskTop heraus erfolgen.)
Auf dem GEOS File Copier Hauptbildschirm erscheinen oben folgende Informationen:
Current Disk: Name der Disk im Quell-Laufwerk
Total Files: zeigt die Anzahl der zu kopierenden Files an
Total Blocks: zeigt die Anzahl der Blöcke der zu kopierenden Files an
Source: Quell-Laufwerk: A oder B und Laufwerkstyp
Target: Ziellaufwerk: A oder B und Laufwerkstyp
Nimm Dir bitte Zeit, Dich mit den erhältlichen Optionen vertraut zu machen.
GEOS: bei anklicken wird sich ein Fenster öffnen:
Exit to DeskTop: verlassen nach DeskTop
Use Desk Accessory: sind auf der Disk im Quell-Laufwerk Hilfsmittel
vorhanden, werden sie in diesem Fenster aufgelistet und
durch einfachen Klick ausgeführt
File: bei anklicken wird sich ein Fenster öffnen:
Load Source Directory: anklicken lädt Directory vom Quell-Laufwerk
Copy Files: nachdem alle anderen Optionen eingestellt sind, beginnt
hiermit der Kopierprozess (s.u. 'Copy Files')
Disk: öffnet eine Dialogbox, in der Quell- und Ziellaufwerk getauscht
werden können. Unser GEOS File Copier unterstützt jede
Kombination von Laufwerken, die auch von GEOS selbst
zugelassen werden. Allerdings unterstützt GEOS keine
Unterverzeichnisse (Partitions) auf der 1581.
Page: wenn der Bildschirm ganz mit Fileeinträgen angefüllt ist, kann man
hier klicken, um -soweit vorhanden- die nächste Seite zu sehen.
File Selection: Fileauswahl durch anklicken. Ganze Blöcke können ange-
wählt werden, indem der Knopf gehalten und der Mauszeiger wei-
terbewegt wird. Maximal können 128 Files pro Disk ausgewählt
werden, die Anzahl der Blöcke ist nicht begrenzt.
Copy Files: Nach setzen aller Optionen 'File' und dann 'Copy Files' klicken.
Du wirst gefragt 'Are You Sure?' (Bist Du sicher?). Ist die Antwort
'Cancel' kehrt man zum File-Copier-Hauptbildschirm zurück, bei 'OK'
erscheint eine neue Dialogbox, in der -wenn zwei Laufwerke vorh.-
Quell- und Ziellaufwerk eingegeben werden können. Die neue
Auswahl läßt 'Cancel' (Rückkehr zum DeskTop) und 'OK' (Start des
Kopierprozesses) zu.
GEO*BOOT
Unterstützt 1541/71/81 Diskformate
Erfordert eine 1541 oder 1571 und ein weiteres Laufwerk
Engagierte GEOS Freunde haben viele upgrade features (Verbesserungen) gefordert und erhalten seit GEOS herausgekommen ist und GEOS V2.0 ist Berkeleys feinstes. Eine der letzten Zufügungen ist die (begrenzte) Unterstützung der 1581, wo sie allerdings nur als Datenlaufwerk eingesetzt werden kann. Das ist zwar in Ordnung, aber die Benutzer wollen volle Unterstützung, sie wollen GEOS direkt von der 1581 booten und den vollen Geschwindigkeitsvorteil ihres Laufwerks ausschöpfen. Unser GEO*BOOT- Utility bringt ALLES, was ernsthafte GEOS-Besitzer wollten. Mit GEO*BOOT kann GEOS kopiert und von einer 1581, 1541 oder 1571 (echtes 1571-Format) gestartet werden!
Aus dem Maverick Hauptmenü 'GEOS TOOL KIT' wählen und <RETURN> drücken. Folge den Bildschirmhinweisen und auf dem neuen Menü zwischen 'GEO*BOOT 64' und 'GEO*BOOT 128' wählen und wieder mit <RETURN> bestätigen. Nach Auswahl der 128'er Version wird man gebeten, die 40/80-Zeichentaste zu entriegeln (40-Zeichen!!) und dann den RESET- Knopf zu drücken (nicht ausschalten!!!). Auf dem neuen Menü erscheint:
Install GEOS 2.0: Bevor diese Option gewählt wird, muß das GEOS System
komplett installiert, konfiguriert und getestet worden sein. Dann
stelle Quell- (1541/71) und Ziel- (1541/71/81) Laufwerk ein (s.u.). Auf
Anforderung ORIGINAL GEOS SYSTEMDISK (V2.0, Disk 1, Seite A) mit
Schreibschutz (!!!) ins Quell- und irgendeine (auch neue) Disk ins
Ziellaufwerk einlegen; <SPACE>.
Zuerst wird die Zieldisk entsprechend dem Lw-typ formatiert (1571
User werden gefragt, ob sie einseitig '1541', oder zweiseitig 'echt
1571' formatieren wollen), dann beginnt der Übertragungsprozeß.
Sollte während dessen ein Basic Reset passieren, handelte es sich
entweder um keine Originaldisk oder um ein verändertes Original.
Nach ca. 3 Minuten erscheint die 'fertig' (Installation Complete)
Meldung. Auf der Zieldisk findest Du ein (128'er) oder 3 (64'er) Files.
Das sind die convertierten Files einschließlich Fastloadern. 64'er
Version laden durch LOAD"*",GA,1 , die 128'er durch Reset oder
BOOT ON U....
Um das convertierte GEOS richtig zu betreiben, mit Geos oder
Maverick F.C. (filecopier) Desktop, Eingabetreiber, Druckertreiber
übernehmen, sowie die gewünschten Applikationen.
Source Device No: voreingestellt 8, kann bis 11 eingestellt werden.
Allerdings muß in diesem Tool die GA (Geräteadresse) hardware
mäßig eingestellt werden!
Target Device No: voreingestellt 9, kann auf 8 bis 11 eingestellt werden.
F1/F3: Directory
F8: bootet Disk
Quick File Copier:
Unterstützt 1541/71/81 Diskformate
Erkennt und benutzt automatisch 1764/1750 oder den 64K VideoRAM
Um irgendwelche Files von Disk A auf Disk B zu übertragen, greift der Commodore User zum File Kopierer. Unser Quick File Copier schiebt Programm- und sequentielle Files zwischen der 1541, 1571 und 1581 hin und her, dabei wird auch das echte 1571 Format oder 1581'er Unterverzeichnisse unterstützt. Dabei wird optimal 'beschleunigt', mindestens so schnell wie irgendein anderer Filekopierer. Viel Spaß!
Wenn Du mit diesem Kopierer arbeitest, denke daran, daß Filekopierer für gewöhnlich nicht sehr gut mit geschützter Software 'können'. Selbst wenn Du mit unserem 'Single Drive Fast Copier' eine 'saubere' Kopie deiner geschützten Software gemacht und mit Parametern nachbearbeitet hast, ist das keine Garantie, daß die Kopie problemlos läuft.
Viele Programme kommerzieller Software benutzen den Disketten Direktzugriff um Blöcke oder sogar Datenfiles (z.B. die Maverick Parameter) zu laden. Solche Programme sind nur durch Disk-kopieren kopierbar. Der 'File Copier' kann nur solche Files kopieren, die gültige Directoryeinträge besitzen. Alle Daten, die nicht im Directory verzeichnet sind, werden außen vor gelassen. Ein anderer Punkt: hier muß eine ordentlich formatierte Zieldisk vorliegen. Für Deinen Komfort haben wir noch einen 30-Sekunden-Formatierer (zum Formatieren und Verifizieren) beigelegt.
Aus dem Hauptmenü 'Quick File Copier' <RETURN> führt zum Untermenü:
Two Drive Quick File Copier (schneller 2-Lw-Kopierer):
Die 1581-Optionen sind (manchmal) leicht unterschiedlich zu den der 1541/71 und werden deshalb gesondert aufgeführt; wenn nichts vermerkt ist, sind die Optionen genau gleich.
Die Menüpunkte von oben:
Copy Files: startet, nachdem Optionen korrekt gesetzt wurden
Source Drive: Quell-Laufwerksnummer (8 bis 11) unter der das Laufwerk
ansprechbar ist (soft oder hard). Der Laufwerkstyp wird automat.
erkannt.
Subdirectory of Source (1581): Voreingestellt ist OFF (Aus), solange keine
81'er als Quell-Laufwerk eingestellt ist. Mit dieser Option können
Unterverzeichnisse -soweit vorhanden- gelesen werden: Auswahl
'Subdirectory' <RETURN>. Unterverzeichnisse werden zwischen Pfeilen
angezeigt. Sowohl der aktuelle, als auch der vorhergehende
Directoryname werden oben am Bildschirm angezeigt. Willst Du ein
Unterverzeichnis lesen, fahre mit der CRSR auf/ab Taste auf den
Namen und drücke <RETURN>. Willst Du zurück, drücke <CLR>. Um
Files aus dem aktuellen Unterverzeichnis zu kopieren, 'Pfeil-links-
Taste' drücken. Dieses Unterverzeichnis bleibt solange aktiv, bis
dieser Menüpunkt wieder aufgerufen wird.
Dest.Drive: ändert Ziellaufwerk (8 bis 11). s.o. Subdirectory of Dest.: s.o.
Man kann mit entsprechender Einstellung auch Files von einem
Unterverzeichnis in ein anderes (der gleichen Disk) kopieren.
Save Skew (1541/71): Die Art und Weise mit der das Commodore Disk Lw.
jeden einzelnen Sektor Daten auf die Scheibe speichert, nennt man
'interleave' oder 'Skew'. Die normale Skew-Rate (1541) ist 10. Das
bedeudet, DOS beginnt z.B. Sektor 0 einer 21-Sektor-Spur (0 bis 20),
addiert 10, schreibt Sektor 20, addiert 10 (macht 30, zieht davon
die Maximalzahl der erlaubten Sektoren (21) ab, gibt 9), schreibt
Spur 9, addiert 10,... Der Skew ist direkt mit der Geschwindigkeit
verbunden, mit der Diskdaten zum Computer gesendet werden
können. Das normale 1541 DOS zieht den Faktor 10 vor, für die
kürzest mögliche Ladezeit. Nun gibt es aber Schnell-Ladesysteme,
die die Ladezeit deutlich verkürzen, sie arbeiten mit geringeren
Zahlen. Z.B. arbeitet die 1571 im 128'er Modus mit Faktor 6, im 64'er
Modus dagegen mit 10 (also nicht optimal). Wenn Du mit Deiner
1571 Files kopieren willst, warum dann nicht den Skewfaktor auf 6
setzen (128'er)? Das wird die Ladezeit deutlich vermindern. Die
Skewrate einiger anderer Kopierer ist: Fastload Cartridge (10),
Mach 5 (10), Super Snapshot mit 1541 (5 bis 10), - mit 1571 (5),
Warp Speed (6), Quick Load (9 oder 10), Chip Level Design's Burst
ROM (5), Pro DOS unglaubliche 1 bis 5! Du kannst mit Deinem
Lieblings-Fast-Kopierer experimentieren.
Format Dest: Diese Option erlaubt, eine Diskette zu initialisieren oder zu
formatieren. Zum formatieren kann eine ganz neue, oder eine
bereits benutzte Diskette genommen werden, auf der dann alle
Daten unwiederbringlich verloren gehen. Das Ziel- (Destination-)
Laufwerk (voreingestellt #9) wird die Formatierung ausführen.
Nach Auswahl diesen Punktes, die zu formatierende Diskette ein-
legen und den Diskname (bis 16 Zeichen lang), Komma, ID (zwei
Zeichen lang) <RETURN>. Du wirst aufgefordert alles zu überprüfen
und dann 'Y' (= Yes) zu drücken. Das Formatieren dauert etwa 30
Sekunden und kehrt automatisch zum File Copier Menu zurück.
Erscheint die Meldung 00,ok,00,00 ist alles in Ordnung.
Ist Dein Ziellaufwerk eine 1571, wirst Du gefragt, ob Du einseitig
(1541'er Format) oder zweiseitig ('echtes' 1571'er Format)
formatieren willst.
Softwire Drives: s.o. (Laufwerksadresse 'soft' ändern)
F1/F3: Directory
F5: Diese Funktion sendet Disk Kommandos an die Laufwerke, vorein-
gestellt ist Quell-Lw. (Anzeige: 'S>'). Auf Ziellw. (Anzeige: 'D>')
umschalten durch '#' und <RETURN>. Diese DOS-Wedge ersetzt mit
S> bzw. D> den OPEN 15,8,15," -Teil der Anweisung. So lautet z.B.
der Befehl zum löschen: S>S0:Filename. Alle anderen Befehle arbeiten
entsprechend (siehe Anleitung für Laufwerk für vorhandene Befehle)
F7: Ausgang nach BASIC, besonders für 1581-Besitzer. Man liest sich in
eine Partition (gewünschter Tiefe) und geht mit F7 nach BASIC. Dort
bleibt die letzte Partition (Unterverzeichnis) für die normalen DOS
Kommandos aktiv.
RESTORE: kehrt von irgendwelchen Unterbildschirmen zum 'File copier'
Hauptmenü zurück. War gerade ein Laufwerk aktiv, muß es danach
durch aus- und wiedereinschalten 'reset' werden (um Disketten-
schaden zu vermeiden, Laufwerksarretierung (drive doors) öffnen)
Copy Files: Nachdem alle Eingaben gemacht und die Zieldisk vorbereitet
ist, plaziere die schreibgeschützte (!!!) Originaldisk ins Quell-Lw. und
wähle die Copy Files Option. Die Directory der Quelldisk wird
eingelesen und erscheint auf dem Bildschirm. Mit der unteren CRSR-
auf/ab Taste durch das Listing scrollen. Die Optionen sind:
Space: wählt das angezeigte File aus, der Zeiger wandert auto-
matisch eine Zeile tiefer
A: 'großer Umschalter'. Wählt alle Files zum kopieren aus,
Space nimmt nun angewählte Files aus der Auswahl
heraus.
C: Copy Files: bitte 'C' nicht drücken, bevor die Disketten in
den richtigen Laufwerken (Quelle/Ziel) liegen. Die
Quelldaten werden gelesen und dem Ziellaufwerk
übermittelt. Wenn in der Ziel-BAM der Dateiname schon
vorhanden ist, wird man zur Eingabe eines neuen
Namens (mit bis zu 16 Zeichen) aufgefordert. Die
Markierungslinien links im Bildschirm stellen je etwa 10
Sektoren dar (zur groben Orientierung). Die Laufwerke
während der Arbeit nicht stören, abwarten, bis das Menü
wiederkommt!!
D: Delete Files: Ausgewählte Files können mit 'D' gelöscht/
gescratcht werden. Es erfolgt noch eine Sicherheits-
abfrage. Bei Antwort 'Yes' (Ja) wird man noch gefragt,
ob jedes File einzeln bestätigt werden soll; wir
empfehlen 'Yes', weil es nach 'No' keinen Weg zurück
gibt (und gelöschte Files können nur von sehr
erfahrenen Disk-Doktoren gerettet werden).
F8: bootet eine Disk
Single Drive Quick File Copier:
Unser 'Single Drive Copier' arbeitet exakt wie die 2-Lw-Version. Lasse die Quell- und Ziel-Lw-Nummer gleich. Du wirst nun zahlreiche male aufgefordert, die Source- (Quell-) und Destination- (Ziel-) Diskette einzulegen. Fahre fort, bis die Kopie fertig ist und das Menü erscheint.
PARAMETER MENU
Kopierschutz hat eine lange Vergangenheit und kam so richtig auf, als Nibbler alles kopieren konnten (oder zumindest dazu gebracht werden konnten). Der heutige Kopierschutz braucht -meistens- 'Parameter'. Was ist 'Parameter'? Kopierschutz besteht zumeist aus zwei verknüpften Routinen: dem physikalischen Schutz, durch den Duplikator aufgebracht und der Routine, geschrieben durch den Programmierer, diesen physikalischen Schutz abzufragen. Ein geschütztes Programm zu kopieren, gibt zwar eine 'Arbeitskopie', aber der physikalische Schutz muß nachbearbeitet, oder die Prüfroutine umgeschrieben werden, damit die Kopierschutzabfrage 'erfolgreich' ist.
Den Schutz zu kopieren, erfordert die Untersuchung des selben mit Tools wie unserem GCR Track Editor, dann ein Spezialprogramm, das die 1541 reprogrammiert und den Schutz schreibt. Natürlich könnten wir diesen Schutz in unseren Nibbler einbauen, aber noch ein paar mehr Prüfroutinen und der Nibbler wird ein langsamer Kriecher
Der andere Weg ist, die Prüfroutine zu entschlüsseln, und das ist höchst effektiv. Wir prüfen die Prüfroutine des Programmierers und deaktivieren sie durch ein 'Patch'. Wir müssen annehmen, daß Dein (zu kopierendes) Programm die gleiche Version ist, mit der wir gearbeitet haben. Wenn nicht, schreiben wir unseren 'Patch' an die falsche Stelle ... aber glücklicherweise kommt das nur selten vor. Meistens kann das Backup als 'broken' (geknackt) bezeichnet werden. Ist der Kopierschutz geknackt, kann ein Disk-Kopierer die Arbeit vollenden.
Ist ein Programm von Anfang bis Ende im Nicht-Standard-Format ausgeschrieben, kann mehr als ein Parameter erforderlich sein. Dann müßten wir einen Spezial Copier für DIESE Disk schreiben; das Ergebnis wäre ein 'maßgeschneiderter' Kopierer. Ein maßgeschneiderter Kopierer könnte nur ein Stück Software kopieren und hätte ansonsten keinen anderen Zweck im Leben. Bitte denke daran, daß es Schutzarten gibt, die unbedingt eine Hardwareerweiterung in der 1541/41-II/71 benötigen. Weil diese Laufwerke nur 2K programmierbares RAM besitzen, können neuere Schutzsysteme mit Laufwerken von der Stange nicht kopiert werden, was sich ändert, wenn wir ein bißchen zusätzlichen Speicher zufügen. Wir können dann die Daten einer kompletten Spur auslesen und damit (fast) jedes Schutzsystem schlagen. Dazu wurden unsere RAMBoards geschaffen. Diese relativ billige optionale Hardware wird durch die Maverick Parameter Module unterstützt.
Aus dem Maverick Hauptmenü 'Parameter Menu' <RETURN>, dann mit CRSR und <RETURN> weiter wählen:
BOOT SINGLE DATA COPIER:
BOOT DUAL DATA COPIER:
BOOT SINGLE NYBBLER:
BOOT DUAL NYBBLER: (s.o.)
Mit den F-Tasten steht zur Verfügung:
F1: PARMS IN DRIVE NO.: die gewünschte Maverick Parameter Disk in
das Laufwerk einlegen, das durch diese Option bestimmt wird.
Soweit vorhanden, werden zwei Laufwerke unterstützt.
F3: BACKUP IN DRIVE NO.: die Backup-Disk (ggf. vorab File-kopiert) in
das durch diese Option bestimmte Laufwerk einlegen.
F7: LOAD MAVERICK PARAMETERS: Du wirst aufgefordert, eine Maverick
Parameter Disk in das durch F1 bestimmte Laufwerk einzulegen,
dann <RETURN>. Das Laufwerk läuft an, eine Liste der verzeichneten
Parameter erscheint.
PARAMETER SELECTION MENU:
Die Parametermodul-Nummer wird im Eck oben links angezeigt. Durch die alphabetisch geordnete Liste der Titel kann mit CRSR auf/ab langsam, mit CRSR links/rechts schnell gescrollt werden. Man kann zur Suche auch einen Anfangsbuchstaben eingeben: für einen Titel der mit 'S' anfängt 'S' drücken. Wenn kein Titel unter 'S' vorhanden, blinkt der Bildschirmrand, die Anzeige wird aber nicht geändert. Mit dem Cursorbalken über den gewünschten Titel gehen, <RETURN>.
Unsere Parameter sind in 10 Kategorien strukturiert, die je (leicht) unterschiedlich sind. Jeder Parameter hat sein eigenes 'tag' (Schildchen), das im unten-links Quadranten des Parameter Menüs angezeigt wird. Jedes Schildchen informiert über Parameter-Typ und wie der betreffende Titel zu kopieren geht. Verstehe bitte, daß, solange es keine andere Instruktion gibt, ein Parameter nur für die A-Seite der Kopie anzuwenden ist. Müssen zusätzliche Seiten kopiert werden, benutze den gleichen Kopierer wie für die A-Seite und KEINE Parameter.
Use Single or Dual Nybbler (then Parameter): Den Titel erst mit dem 'Single' oder 'Dual' Nybbler kopieren, dann ins Parameter Menü gehen und Titel wählen. Auf Aufforderung Kopie einlegen, <RETURN>. Wenn fertig, die Kopie testen.
Use Single or Dual Data Copier (then Parameter): Den Titel erst mit dem Single- oder Dual Fast Data Copier kopieren, weiter wie oben.
Duplicates Protection, Use Single or Dual Data Copier: Den Titel erst mit dem Single- oder Dual Fast Data Copier kopieren, weiter wie oben.
Custom Copier-1541 drives only (no previous backup needed): Den Titel aus dem Parameter Menü wählen, darauf wirst Du aufgefordert, einigemale die Quell- bzw. Zieldisk einzulegen. Wenn fertig, Kopie testen.
Use Single Data Copier Only (then Parameter): Benutze den 'Single Drive Fast Copier' (mit 1 oder 2 Laufwerken) wann immer eine Kopie von allem physikalischen Schutz 'gereinigt' werden muß. Ist die Kopie fertig, im Parameter Menü den Titel auswählen (Parameter einlesen), danach auf Anforderung die Kopie (Backup) einlegen und <RETURN>.
Custom Copier (1541/71 Drives, no previous backup needed): Titel aus dem Parameter Menü wählen, Aufforderungen zum Diskwechseln befolgen.
Use Single Nybbler Only: Manchen Schutz kann man mit dem 'Single Drive Nybbler' überlisten, - einfach 'Single Drive Nybble'-n.
Dupes Protection, Use Single or Dual Nybbler: Titel (bzw. Schutz) mit Single- oder Dual Drive Nybbler kopieren, zum Parameter Menü zurückkehren, Titel wählen, auf Anforderung die Kopie einlegen, <RETURN>, 'fertig'.
Single Nybbler Density On: Originaldisk mit 'Single Drive Nybbler' und eingeschalteter (ON) 'Density Detection' kopieren. Alle Seiten gleich behandeln, die Endspur auf '40' setzen. Ist die Kopie fertig, zum Parametermenü zurück, Titel wählen, Bildschirmanweisungen folgen um Lauffähigkeit der Kopie zu erreichen.
8K RAM Needed: Unglücklicherweise sind manche Schutze soweit entwickelt, daß sie sowohl Hard- als auch Software für das kopieren BENÖTIGEN. Parameter die diesen Punkt anzeigen, benötigen die 8K RAM Erweiterung im Laufwerk.
Unsere Parameter sollten mit irgendeiner 8K RAM Erweiterung im Laufwerk zusammenarbeiten (wie unserem RAMBoard, oder Rapidos Pro von Chip Level Designs, oder Eigenbau). Denjenigen, die RAMBoard noch nicht besitzen, sei versichert, daß es sehr einfach zu installieren ist. Mit einfachem Haushaltswerkzeug und einer halben Stunde Zeit sollte es hinhauen. Wer mit zwei Laufwerken und diesen Parametern arbeiten möchte, braucht natürlich für beide die 8K.
Manche Parameter fordern dazu auf, die Laufwerksgeschwindigkeit zu verändern. Wir konnten das leider nicht umgehen, haben aber ein 'Speed Control Device' entwickelt, das sich sehr leicht einstellen läßt. Ist eine Geschwindigkeitsänderung notwendig, mache Deine Kopie und setze die Werte dann wieder auf Normal zurück.(s.u.: Drive Speed Setting)
Nach Auswahl eines Parameters, das die 8K RAM erfordert, erscheint ein Standardmenü. Wie gewohnt mit CRSR auf/ab und <RETURN> auswählen:
Copy Disk Side: Beginne kopieren mit der ausgewählten Seite. Erfordert,
daß die Original- und Kopie- Disk mehrfach gewechselt wird (Bild-
schirmanweisungen beachten). Mit 'Verify' ON, kann die Kopierzeit
länger dauern, als Du sie vielleicht erwartest. Das kommt wegen
der umfangreichen Lese-/Schreibroutinen, die in diese Parameter
eingebaut sind. War der Kopierer beim Schreiben einer Spur nicht
erfolgreich, wirst Du darüber informiert; benutze dann eine andere
Zieldisk und Du wirst hoch zufrieden sein.
Source Dev No.: Quell-Lw-Nr. (8 bis 11)
F2 definiert Speicherbereich für RAM in diesem Lw
Target Dev No.: Ziel-Lw-Nr. (8 bis 11)
F4 definiert Speicherbereich für RAM
Speed Check: Benutze diese Option, bevor ein Kopierversuch mit irgend-
einem 8K-Parameter unternommen wird. Beginne, indem Du eine
leere Disk ins Ziel- (Target-) Lw legst (Schreibschutzkerbe offen)
und drücke <RETURN>. Darauf erscheinen zwei senkrechte Balken
und ein Pfeil-Zeiger mitten am Bildschirm. Der grüne hervor-
gehobene Bezirk im linken Balken zeigt den optimalen Lw-
Geschwindigkeitsbereich. Der rote hervorgehobene Bezirk im
rechten Balken zeigt den erforderlichen Geschwindigkeitsbereich
für diesen speziellen Parameter. Der Pfeilzeiger zeigt die aktuelle
Laufwerksgeschwindigkeit an. Du solltest immer in Betracht ziehen,
daß es schleppend voran geht, oder ein Lapsus passiert, weil dieser
Kopierer so empfindlich ist. Steht der Pfeilzeiger nicht innerhalb des
roten hervorgehobenen Bereichs: siehe unten 'Drive Speed Setting').
Softwire Drive: s.o.
F1/F3: Directory
F2/F4: Speicherplatz für RAMBoards (siehe oben)
F5: Wählt gewünschte Diskseite zum kopieren. Programme über
mehrere Seiten müssen sorgsam gewählt werden.
F6: schaltet die Option Lese-/Schreib- Verify EIN/AUS (ON/OFF). Wir
empfehlen OFF, solange keine Fehler auftreten (erst dann ON und
nochmals probieren).
F8: bootet Disk
Drive Speed Setting:
Wann immer ein 8K Parameter aufgerufen wird, bekommst Du einen Tip für die erforderliche optimale Laufwerksgeschwindigkeit über die 'Check Target Speed' Option, die auf dem Menübildschirm eines jeden Parameters erscheint. Nach jedem Kopierversuch muß die Laufwerksgeschwindigkeit zurückgesetzt werden.
Eine Kopie mit veränderten Geschwindigkeiten ist nicht schwierig, kann aber dennoch lästig sein. Wir haben ein 'Speed Control Device' für $24.95 (+$3.50 Versand) entwickelt, der für die 1541/41 II keine, und für die 1571 nur geringe Lötarbeiten erfordert. Damit sind Änderungen einfachst zu bewerkstelligen.
Aus dem Menü 'Target Speed' wählen, um die Diskette (auf Makellosigkeit der Toleranzen) zu prüfen, die als Ziel dienen soll. Liegt der Pointer deutlich außerhalb des rot hervorgehobenen Bereichs, entweder eine nächste Disk testen, oder falls notwendig die Lw-Geschwindigkeit justieren. Dafür einen kleinen Uhrmacher-Schraubenzieher benutzen, während man den Pfeilzeiger beobachtet (natürlich Ziel-Disk im Laufwerk lassen!).
Wir kennen zwei Grundtypen von Laufwerken, die beide mit dem Speedpoti einzustellen gehen. Aber das 1541-II hat keinen und deshalb haben wir für dieses spezielle Problem keine Lösung.
Toggle Door Model: Gehäuse öffnen, dann die zwei Halteschrauben des RF Metallschildes lösen, Schild beiseitelegen. Suche das braune PC Board (zur Gerätefrontseite hin), auf dem sich das Geschwindigkeitspoti befindet. Das ist meist blau und gelb, oben mit einem Kreuzschlitz. Während das Speed Check Programm läuft, mit sehr kleinen Drehungen vorsichtig ändern. Sei geduldig und arbeite äußerst genau, denn die korrekte Geschwindigkeit ist hier sehr kritisch! Nach Fertigstellung der Kopie das Drive wieder auf STANDARD Werte zurückstellen.
Spring Door Model: Gehäuse öffnen, Chassis aus dem Bodenteil lösen (6 Schrauben) und vorsichtig senkrecht auf die Seite stellen. Auf der Unterseite des Chassis, nahe der Front, findest Du ein kleines rundes Loch mit Schlitz: Poti für Geschwindigkeitskontrolle. Während das Speed Check Programm läuft, mit sehr kleinen Drehungen vorsichtig ändern. Sei geduldig und arbeite äußerst genau, denn die korrekte Geschwindigkeit ist hier sehr kritisch! Nach Fertigstellung der Kopie das Drive wieder auf STANDARD Werte zurückstellen.
Andere Kommandos im Parameter Menü:
F1: Directory
F2: Ausgang nach BASIC. Reset zur Originaleinschaltmeldung. Mitunter
muß das Laufwerk aus- und wieder eingeschaltet werden, um es
zu re-initialisieren.
F8: bootet Disk
Parameter Printout: Auf vielfachen Wunsch enthält Maverick eine
Ausdruckfunktion für das Parameter Menü. Der Ausdruck enthält
ein Listing der Programme mit den Kopieranweisungen. Nach dem
lesen des entsprechenden Modules C= und P (gleichzeitig) drücken.
Die Daten werden nach Eingabe der Geräteadresse (meist '4') im
Commodore 801/1525 -Format ausgegeben. Die Frage nach den
'line feeds' in der Regel mit 'NO' beantworten.
Der Ausdruck kann mit 'A' abgebrochen, mit 'P' unterbrochen und
mit 'C' weitergeführt werden.
RESTORE: kehrt zum Haupt-Parameter Menü zurück
RUN-STOP/RESTORE: kehrt in den Bildschirm zurück, in dem eine (andere)
Maverick Parameter Disk eingelesen wird.
Wir haben eine 'Parameter Versions-Erkennung' eingebaut. Beginnend mit Modul #2, können wir in den meisten Fällen erkennen, wenn eine Programmversion anderst ist als die, mit der wir abeiteten (s. Bildschirmanzeige). Wir werden, wenn immer möglich, für ein Update sorgen. Unser Programm kann auch viele bekannte Versionen von Schutzen prüfen, die richtige automatisch wählen und ausführen. Dies wird mehr und mehr benutzt, auch wenn Du es noch nicht kennst.
Gerne bekommen wir Verbesserungsvorschläge von Dir, vielleicht vermißt Du etwas, woran sich auch andere Leute freuen können!
DIRECTORY EDITOR
Unterstützt die 1541/71/81 Diskformate
Der Directory Editor ist ein Werkzeug, das auf praktisch jeder ungeschützten Diskette sowohl Standard- als auch GEOS- Directories umordnen kann. Es kann hand- oder alphabetisch sortieren, separieren, umbenennen, Dateien (ent-) schützen, mit Unterverzeichnissen (1581) umgehen. Wenn Du einmal damit vertraut bist, wird es wohl Dein Favorit sein.
Aus dem Maverick Hauptmenü 'Directory Editor' auswählen; das neue Menü enthält:
Read Directory: Liest das Directory der Diskette im aktuellen Laufwerk, das
oben am Bildschirm angezeigt ist. (1581: root-directory, solange
man nicht in den 'Partition Mode' geht.) Die gelesene Directory wird
im Edit-Puffer gehalten, bis sie durch eine neue überschrieben wird.
(1581: Wenn Du die blinkenden Pfeile neben einen Partition-Name
-kenntlich am 'Filetyp' SUB- stellst und <RETURN> drückst, wird diese
in den Puffer eingelesen. Rückkehr in das vorhergehende oder Root
Directory: <RESTORE> führt in das Editor Menü zurück, dort mit
'Disk Command' Disk ins root-Directory initialisieren und mit 'Read
Directory' -wie oben beschrieben- weiterfahren.)
Edit Directory: Die eingelesene Directory nach Wunsch bearbeiten (s.u.).
New Drive: Laufwerk wechseln (8 bis 11)
F1: Directory
F5: Disk Kommando
F8: Disk booten
Edit Directory:
Befindet sich eine Directory im Puffer, kannst Du mit dieser Option loslegen. Cursor nach Wunsch plazieren, <RETURN>. Die Directory Deiner Arbeitsdisk im Inputpuffer erscheint am Bildschirm links. Die einzelnen Optionen sind:
Edit Changes: oben am Bildschirm Informationen über die Diskette und das
File, auf das die Zeiger zeigen. Mit der unteren CRSR-auf/ab-Taste
Filenamen zum bearbeiten anwählen, 'E' (wie editieren) drücken und
die Änderung eintippen. Mit CRSR oder <RETURN> kann folgendes
gewählt werden.
Current Disk: Der Diskname (bis 16 Zeichen) kann neu eingegeben werden.
Wenn fertig, mit CRSR zum nächsten Punkt.
ID: Eine Standard-ID besteht aus 5 Bytes. Die ersten beiden sind die
eigentliche ID (beim formatieren angegeben), das 4. und 5. sind die
CBM DOS ID Bytes. Diese und das leere 3. können durch 5 beliebige
Zeichen ersetzt werden.
File Type: ändert den Filetyp. Beachte bitte, daß bei Änderung von z.B.
REL nach PRG keine Datei zu einem Programm wird; es ist lediglich
'Kosmetik' und kann evt. dazu führen,daß Files nicht korrekt
geladen werden (A.d.Ü.: 'Schutz vor neugierigen Blicken').
Experimentiere mit einer Arbeitskopie, wenn Du unsicher bist. Die
Filetypen werden mit der unteren CRSR-links-rechts-Taste geändert.
File Name: Einem File einen neuen Namen (bis 16 Zeichen lang) geben. Die
Zeichen *, ? oder " bleiben tabu.
Status: Damit kann ein File 'verschlossen' oder 'geöffnet' werden. Ein
'verschlossenes' File kann mit normalen DOS Kommandos nicht
gelöscht werden, - es sei denn durch Formatierung.
Pfeil-links-Taste: bricht 'Edit Changes Mode' ab.
Buffer Edit Mode:
Das Fenster unten links am Bildschirm ist Dein Eingabepuffer (in das die Directory eingelesen wird) unten rechts der Ausgabepuffer (zum zurückschreiben der Directory). Mit CRSR auf/ab durch die Listings scrollen, mit CRSR recht/links das (aktive) Fenster wechseln. Die Optionen im AKTIVEN Puffer sind:
HOME: springt zum ersten Eintrag des Directory-Listings.
SPACE/SHIFT-SPACE: wählt den angezeigten Titel aus. Mit SPACE wandert
der Zeiger einen Platz nach unten, mit SHIFT-SPACE nach oben. Es
kann ein Titel, ein Block von Titeln oder mehrere Blöcke zum
Übertrag in den anderen Puffer gewählt werden.
A: kehrt die Kennzeichnungen (gewählt/nicht gewählt) um.
S: sortiert alle hervorgehobenen (gewählten) Titel nach einer
Sicherheitsabfrage ('are you sure?'). Der sortierte Block wird genau
wieder dort hin geschrieben, wo er auch vorher stand,
ausgenommen es wird nach Numerischer oder Alphabetischer Folge
sortiert.
M: schiebt die hervorgehobenen Titel ins andere Fenster. Den
Pfeilzeiger unter den Block positionieren, unter dem der Einschub
erfolgen soll und 'M' drücken. Wurde der Zeiger nicht im anderen
Fenster positioniert, wenn der M-Befehl gegeben wird, werden die
Blocks (voreingestellt) unten im inaktiven Puffer angefügt.
D: fügt eine Trennlinie im Listing ein. Zeiger unter die Position stellen,
an der die punktierte Linie eingefügt werden soll, 'D' drücken. Diese
Linie ist 'kosmetisch' und nimmt der Diskette keinen Speicherplatz
(außer im Directory).
D: shift-D wie oben, es kann aber als Trennzeichen jedes druckbares
Zeichen verwendet werden. (shift-D und dann beliebige Taste)
W: schreibt nach der Sicherheitsabfrage ('are you sure?') die
veränderte Directory auf die Diskette. ACHTUNG: alle Titel, die nicht
im Ausgabepuffer stehen, werden nicht nur nicht geschrieben,
sondern gelöscht! Automatisches Validieren findet statt, wenn
andere als Trennfiles zurückbleiben. Ansonsten wird man danach
gefragt und kehrt in den Editmodus zurück.
F1/F3: schnelles hoch/runter scrollen durch Filepuffer
L/U: Schutz vor Überschreiben anbringen (L) bzw. löschen (U)
CLR: alle hervorgehobene Blöcke (ausgewählten Files) werden
zurückgesetzt ('deselektiert')
RESTORE: kehrt zum Hauptmenü zurück. Deine Arbeit wird dadurch aber
nicht ruiniert, sondern steht nach erneutem Aufruf des 'Directory
Editor' unverändert wieder zur Verfügung.
/: 1581-Benutzer können im Puffermodus mit '/' die Root-Directory
einlesen. Es handelt sich hier aber um einen Abbruchbefehl, der die
bearbeitete Directory NICHT schreibt, bevor die Root gelesen wird.
Bevor ein neues Directory gelesen wurde, kannst Du auf die vorhergehende Disk zurückgreifen, selbst wenn die Directory schon zurückgeschrieben war. Bei Wiederanwahl der 'Edit Directory' -Funktion kehrt man dorthin zurück, wo man zuvor aufgehört hat. Nach den weiteren Änderungen einfach wieder mit 'W' auf Disk schreiben.
6502 M/L Monitor (6502 Maschinensprache Mon.)
Unterstützt jedes Commodore-kompatible Disklaufwerk
Aus dem Maverick Hauptmenü '6502 M/L Monitor' wählen, <RETURN>. Im Monitorbildschirm mit der unteren CRSR auf/ab Taste weitere Option wählen und mit <RETURN> ausführen. Unser Monitor ist im Speicherbereich frei verschiebbar ('relocatable'): Wenn 'Monitor=$X000' hervorgehoben ist, wird mit <RETURN> die gewünschte Hex-Adresse eingestellt.
F1: Directory
F8: bootet Disk
OPTION 1: führt gewählten Monitor aus (siehe Monitor-Kommandos)
OPTION 2: speichert gewählten Monitor auf eine Arbeitsdisk mit entspr.
Autobootfile unter 'MONX000' (LOAD"MONX000",8,1). Die Op-Code
Listings werden unter 'OPS' gespeichert, der Monitor als 'X0'.
OPTION 3: editiert das Op-Code-File (OPS) auf irgendeiner Arbeitsdisk
CRSR auf/ab: langsam durch Liste scrollen
CRSR links/rechts: schnell durch Liste scrollen
RESTORE: zurück ins vorhergehende Menü
SPACE: erlaubt Änderung der Mnemonic
A: ändert schrittweise Adress Modus (A.d.Ü.: ???)
HOME: setzt CRSR an den Anfang ($00-Byte)
S: speichert geänderten Op-Code-File auf Arbeitsdisk zurück
6502 M/L Commands:
R: zeigt Status von A, X, Y Register und Stackpointer
G: 'G XXXX' - führt Code ab $XXXX aus
X: Rückkehr ins BASIC
M: 'M FFFF LLLL' - zeigt in Hex den Speicherinhalt zwischen den beiden
Adressen
Klammeraffe: sendet Diskbefehl. Ohne weiteres Zeichen wird Diskstatus
ausgelesen, mit $ die Directory.
SPACE: pausiert Directory-Listing
RUN/STOP: bricht Directory-Listing ab
L: lädt File von Disk. L"Filename",GA,Hexadr(optional). Z.B.
L"File",08,C000 (wenn Adresse angegeben, wird auch dorthin
geladen!)
V: Verify des File im Speicher. Syntax siehe L(oad). Verify Error wird
durch '?' angezeigt.
S: speichert File. S"Filename",GA,Startadresse,Endadresse+1. Beispiel:
S"File",08,C000,D001
F: füllt Speicherbereich mit $XX-Byte. Z.B.: F C000 C100 XX
D: disassembliert Speicherbereich. D C000 C100 (Endadresse optional)
Mit CRSR auf/ab durch Listing scrollen. Editieren in Mnemonics ist
möglich.
P: schickt Code an den Drucker (nur 1525 kompatibel!)
'PD Anfadr Endadr' sendet disassembliert
'PM Anfadr Endadr' sendet Hex-Listing
A: 'A XXXX' assembliert Code beginnend bei $XXXX (auf richtig
plazierte Leerfelder achten!)
H: 'H Anfadr Endadr Suchwort' sucht im angegebenen Bereich nach
dem bis zu 8 Byte langen Suchwort, das aus ASCII und Hex
gemischt bestehen kann. ASCII - Text muß in Anführungszeichen
stehen
T: 'T Anfadr Endadr Neuanfadr' verschiebt den Speicherinhalt zwischen
Anfangsadresse und Endadresse nach (beginnend bei) NeuAnfang
TC: wie T, verschiebt aber ins Laufwerk
TD: wie T, holt Laufwerksspeicher in den Computer
TF: wie T, Schnellversion des TC Befehles. Warnung: Die NeuAnfAdr kann
im Laufwerk nicht zwischen $0001 und $0147 liegen!
O: der Buchstabe 'O', gefolgt von GA (8, 9, A, B) führt in den
Laufwerksmonitor für angegebenes Laufwerk. Die oben aufgeführten
Befehle gelten auch im Laufwerksmonitor (nur 'P' ist inaktiv, in
diesem Fall Code erst zum Computer, dann zum Drucker senden).
O <RETURN> führt zurück in den Computerspeicher (eine eckige
Klammer als Prompt zeigt Modus Laufwerksmonitor, ein Punkt
Computermodus)
Um zusätzliche ROMs oder den VDC zu assemblieren/disassemblieren, ändere Speicherstelle $0002 als wäre sie $0001. $0001 kann durch diesen Monitor nicht geändert werden.
$0002: $37 = All ROMs in (alle ROMs ein)
$36 = Bank out BASIC ($A000-$BFFF) (blendet Basic aus (?))
$35 = Bank out BASIC und Kernal
$30 = Bank in RAM under $D000 (blendt RAM unter $D000 ein (?))
$31 = Bank in Character-ROM under $D000
Upgrades & Goodies
Menu Selection and Options:
In dieser Abteilung finden sich unsere neuesten Zusätze. Mit 'Upgrades and Goodies' im Disklaufwerk kommen C64/C128 Besitzer mit Super Snapshot V4/V5 nach einschalten oder Reset direkt ins Maverick Hauptmenü. Im Menü mit unterem CRSR auf/ab Punkt anwählen, mit <RETURN> ausführen.
Andere Befehlstasten:
F1: Directory
F2: Ausgang nach BASIC (oder Super Snapshot)
F5: Disk Kommandos
F7: nächste Menüseite
F8: bootet Disk
Custom Menu Construction Procedure: (Menü-Erstellungs-Werkzeug)
Wir von Kracker Jax freuen uns über Eueren Enthusiasmus und die Unterstützung, die Ihr Maverick gegeben habt. Als Dankeschön haben wir den Menü-Auswahl-Prozeß überarbeitet. Sowohl auf der Maverick V5 Master Programm Disk als auch auf der Upgrades & Goodies Disk sind die Menüauswahlen entsprechend der Directories aufgebaut. Alle Auswahlen können auf irgendeine Arbeitsdisk gespeichert und durch irgendein Commodore-kompatibles Laufwerk wieder geladen werden. Diejenigen von Euch, die ein wenig über Pointer und Startadressen bescheid wissen, können das 'Configure Menu Utility' (Menüaufbau Werkzeug) aus dem 'Upgrade & Goodies Menü' benutzen. Alle Werkzeuge um Pointer und Adressen zu bestimmen, sind in Maverick selbst enthalten. Hab' Spaß daran!
Untersuche mit dem 'Quick File Copier' die Directories der Maverick Master Disk und der Upgrade & Goodies Disk. Entscheide, welche Menüteile Du auf Deiner neuen Arbeitsdisk wünschst, dann folge den Schritten:
Benutze den 'Quick File Copier', Deine Arbeitsdisk (5.25" oder 3.5") zu formatieren. Danach die Upgrades & Goodies Disk einlesen und folgende Files kopieren:
UPGRADES! (muß als erstes auf der Arbeitsdisk stehen!)
CSET
OPS
UPG
RUNBASIC (verschiebbares BASIC Start-up Programm: Loadadresse=Bootadr)
BASIC CONFIGURE (optionales Beispiel)
BASIC EXAMPLE (optionales Beispiel)
FL41 (für 1541'er) oder
FL71 (für 1571'er) oder
FL81 (für 1581'er) oder
FLNO! (für irgendein anderes Commodore-kompatibles Laufwerk)
(wähle aus den obigen FastLoadern nur einen für diese Arbeitsdisk!)
CONFIGURE
File-kopiere nun die gewünschten Module mit ihren entsprechenden Files auf Deine Arbeitsdisk. Die Files mit dem Pfundzeichen vor dem Namen (BASIC CONFIGURE und CONFIGURE) sind die aktuellen Bootfiles. Alle Files eines Modules sind zwischen gepunkteten Linien zusammengefaßt.
Sind alle Module kopiert, kannst Du Deine Arbeitsdisk mit LOAD"*",8,1 starten. Das Menü wird wie das 'Upgrades & Goodies'-Menü bedient. Die 'Pfund'-Files können von BASIC aus direkt geladen/gestartet werden über LOAD"Filename",8,1.
Adding Non Maverick Selections To Your Work Disk:
(Hinzufügen von nicht-Maverick Programmen auf die Arbeitsdisk)
Für diejenigen von Euch, die über File-Pointer und Ladeadressen bescheid wissen, haben wir ein Kofigurationswerkzeug beigefügt, das die Fertigung einer maßgeschneiderten Arbeitsdisk erlaubt (unter Verwendung des Upgrades & Goodies Menü). Beginne mit obigem Abschnitt 'Custom Menu Construction Procedure'. Nachdem alle zur Sache gehörigen Files kopiert sind, kopiere Deine weiteren gewünschten Files dazu, die auch im Menü erscheinen sollen. Jetzt die neue Arbeitsdisk mit LOAD"*",8,1 starten und CONFIGURE wählen. WICHTIG: <RETURN> hier nicht nur antippen, sondern gedrückt halten, bis das neue Menü erscheint. Mit diesem Werkzeug können Loader für Deine neuen Menüpunkte konfiguriert werden. Die Menüpunkte der Reihe nach sind:
E: Editieren. Nach Anwahl lassen sich folgende Felder am Bildschirm
bearbeiten:
1) Gib' gewünschten Bootname (ohne Pfundzeichen), wie er im
Menü erscheinen soll, ein.
2) Handelt es sich um ein Maschinenspracheprogramm, tippe den/
die Namen (bis 5) jeden Files EXAKT ein. Braucht Dein Programm
einen BASIC-Starter, alle Filenamen -einschließlich RUNBASIC (das
schon vorab kopiert wurde)- eintippen. WICHTIG: das letzte einge-
tippte Programm MUß das BASIC-Programm, das gestartet werden
soll, sein.
3) Gib' eine Ladeadresse für jedes File ein (oder belasse voreinge-
stelltes $0000 für die normale Ladeadresse)
4) Eingabe, ob Fastloader zu installieren ist. Mit <SPACE> zwischen
Yes/No (Ja/Nein) hin- und herschalten. Bei anderen Laufwerken
als 1541/71/81 'No' wählen!
5) bei Maschinenspracheprogrammen die Startadresse in Hex
eingeben. Für Programme in BASIC, $CF00 eingeben.
Comments (Kommentare): können als Gedächtnisstütze eingegeben werden
(anschauen jederzeit bei Aufruf des CONFIGURE-Files)
D: löscht CONFIGURE-File mit dem gerade gearbeitet wird (sofern
vorher abgespeichert)
S: speichert COBFIGURE-File mit dem gerade gearbeitet wird
B: bootet aus aktuellem CONFIGURE-File (vorher abspeichern, sonst ist
Deine Arbeit verloren)
X: Ausgang zum Upgrades & Goodies Menü das gerade bearbeitet wird
Wurde einmal eine Menüoption konfiguriert, kann CONFIGURE nachträglich weiter verändert werden. Das CONFIGURE wird als Pfundz.-Filename im Upgrades & Goodies Menü ausgewählt und wieder: <RETURN> halten, wenn geladen wird.
Tips zur Optimierung der Ladezeit:
Wenn Du Deine maßgeschneiderte Arbeitsdisk nach der Ladezeit optimieren willst, geht das am besten über den Skew-Faktor unseres 'Quick File Copier'.
Ohne Super Snapshot, mit 41/71'er Fastloadfile: 1541'er Skew 5; 1571'er '4'
Mit Super Snapshot, ohne Fastloadfile: 1541/71'er Skew 5
Mit den meisten anderen Schnelladern 1541/71'er Skew 6 (ggf. probieren)
Directory Recovery (Directories wiederherstellen):
Unterstützt 1541/71/81 Diskformate
Super Snapshot deaktivieren!
Hast Du jemals versucht, eine wichtige Arbeitsdisk zu laden und das Laufwerk lief an, verfiel in Hektik, klapperte und blinkte Dir letztendlich mit der roten LED zu? Ist es Dir nicht auch schon passiert, daß Du eine Diskette 'short' (ohne ID) formatiertest und dann feststelltest, daß es sich um die wichtigste Deiner Datensammlungen handelte? Wenn Du Deinen Commodore schon länger besitzt und benutzt, kann die Antwort einfach nur JA heißen.
Unser 'Directory Recovery' Programm ist dazu entwickelt, daß der durchschnittliche Commodore-User seine eigenen Disketten reparieren kann, wenn das undenkbare passiert. Dieses Programm macht automatisch, was einem erfahrenen Diskdoktor stundenlanges vorsichtiges operieren bedeutet. Das erste Mal, wenn Du es benutzen MUßT, wirst Du es richtig schätzen, wenn es Dir zur Verfügung steht.
Aus dem 'Upgrades & Goodies' Menü 'Directory Recovery' wählen (CRSR) und mit <RETURN> ausführen. Im neuen Menü erscheint:
Create New Directory: WICHTIG: Bevor Du mit dieser Option arbeitest,
mache mit dem entsprechenden 'Fast Copier' eine Kopie der
defekten Disk, arbeite NICHT mit dem Original. Plaziere die Kopie
der defekten Disk -ohne Schreibschutz- in Dein Laufwerk #8 und
starte diesen Punkt mit <RETURN>. Das Programm wird jedes
Unterverzeichnis, jedes File und jedes Filesegment erkennen und
retten.
Ist die Reparatur fertig, erscheint eine Fileliste und Du wirst zur
Eingabe aufgefordert:
Pfeil-links-Taste: Esc: Rückkehr zum 'Recovery' Menü
T: Umschalter für Filetyp.
Wurde ein Programm oder sequentielles File gerettet, wird
es als 'File 1', 'File 2', 'File 3' u.s.w. in die Directory
geschrieben. Andere Filetypen können nicht wiedergeholt
werden. Unterverzeichnisse -soweit vorhanden- werden
-wenn möglich- gerettet und mit dem Namen des Directory
Headers des Unterverzeichnisses angezeigt. Sei Dir bewußt,
daß auf diese Weise längst vergessene (gescratchte) Files
wieder auftauchen können. Du mußt nun File-kopieren, durch
die einzelnen Files gehen, die unnötigen aussortieren und die
'guten' entsprechend umbenennen.
Nach der Arbeit des 'Directory Recovery' Programms erhalten
alle Files die Kennung 'PRG'. Sollten 'SEQ'-Files darunter
gewesen sein, wird der Filetyp mit dieser Option geändert.
Dazu reparierte Disk (ohne Schreibschutz) ins Laufwerk, diese
Option wählen, <RETURN>. Das Directorylisting wird geladen
und angezeigt. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
CRSR auf/ab: bewegt Cursorbalken zum gewünschten File
SPACE/shift-SPACE: schaltet zwischen PRG und SEQ hin und
her und bewegt Cursorbalken ein Schritt nach
unten/oben.
CTRL-D: löscht File aus dem Listing
W: schreibt neue Directory auf die Disk
P: druckt Directory auf 1525/801 kompatiblen Drucker
Pfeil-links: ESC: Rückkehr zum Directory Recovery Menü
Toggle File Types (ändere Filetypen): Irgendein Directory kann -ohne die
'Create New Directory' zuvor zu benutzen- gelesen werden.
Benutze diese Option, um Filetypen zu ändern oder die Directory
auszudrucken. (siehe oben 'Toggle File Types')
Device No.: setzt die GA des Laufwerks, das für die Reparatur dienen soll.
Das Programm erkennt automatisch das Diskformat.
F1: Directory
F2: Ausgang nach BASIC. Das Laufwerk initialisiert sich entsprechend der
einliegenden Disk.
F5: Disk Kommandos
F8: bootet Disk
Track & Sector Editor
Unterstützt 1541/51/71 Diskformate
Wir haben dieses Werkzeug für jene gemacht, die den Wunsch haben, die Daten auf der Diskette in deren Spur/Sektor Datenblockformat zu untersuchen. Auch ist es möglich Sektoren zu ändern und Hex- /Disassemblerlistings zu drucken. Wir meinen, der 'Sektor Editior' ist sehr einfach zu benutzen und hat alles eingebaut was man so braucht.
Wir können innerhalb dieser Anleitung keinen Kurs für das 1541/71 oder 1581 DOS Format einbauen; dafür empfehlen wir 'Inside Commodore DOS' (vergriffen), 'Anatomy of the 1541 Drive' von Abacus Software, 'The 1581 DOS Reference Guide' von uns. Sie sind am Markt die besten ihrer Art.
Wie immer: gehe vorsichtig mit diesem Werkzeug um, um irreversiblen Schaden an Deinen Arbeitsdisketten zu vermeiden. Zu Deinem Schutz empfehlen wir, Veränderungen nur auf Kopien zu machen.
Aus dem Maverick Hauptmenü 'Upgrades & Goodies' wählen, <RETURN>, dann 'Sector Editor' wählen, <RETURN>. Im Sektor Editor Menü gibt es folgende Opionen:
Edit Diskette: Cursorbalken auf 'Edit Diskette', <RETURN>. Der Editorbildschirm erscheint und bittet um Eingabe der zu bearbeitenden Spur (dezimal). Bei Verwendung einer 1541 oder 1571 ist Spur 18 (Directory) voreingestellt. Spuren können von 1 bis 35 (1541 Format) oder von 1 bis 70 (1571 Format, 1 bis 35 'Vorderseite', 36 bis 70 'Rückseite') eingegeben werden, <RETURN>. Mit der 1581 ist ebenfalls die Directoryspur (40) voreingestellt, möglich sind Eingaben von 1 bis 80. Als nächstes springt der Cursor zur Sektoreingabe, voreingestellt 00, kann jeder gültige Sektor der Spur eingegeben werden, <RETURN>.
Nun wird der gewünschte Sektor gelesen und angezeigt. Es stehen viele Befehle zur Verfügung:
SPACE: Change Byte. Das Byte, das durch den blinkenden Cursor hervorge-
hoben wird, kann nach drücken von <SPACE> geändert werden
(dezimal, oder nach CRSR-ab in Hex). Gib Deine Änderung ein und
bestätige mit <RETURN>.
+ : liest den nächsten Sektor ein. Nach dem letzten Sektor einer Spur
gelangt man zur nächsten Spur, Sektor 00.
N: nächste Spur einlesen. Nach der letzten Spur (35, 70 bzw. 80) folgt
wieder die erste (01).
J: arbeitet verschieden: in der Directoryspur gelangt man mit 'J' zum
ersten Linker eines gültigen Programmfiles. Dazu den blinkenden
Cursor auf die 'Track Link' stellen und 'J' drücken und man gelangt
zu dieser Spur/Sektor.
In irgendeiner anderen Spur kommt man mit 'J' zum nächsten File-
Link -soweit vorhanden-, der durch die ersten beiden Positionen im
Sektor angegeben wird.
T: Eingabefenster zur Eingabe einer neue Spur erscheint (Spur 1 bis 35,
bzw. 70 oder 80 ist möglich). Nach der Spureingabe erscheint die
Sektoreingabe und wieder <RETURN>.
W: Sind alle Änderungen im aktuellen Sektor durchgeführt, diesen mit
'W' auf die Disk schreiben (nach Sicherheitsabfrage), ggf. Schreib-
schutz entfernen.
B: Block Allocate im aktuellen Sektor. Die BAM wird entsprechend
aktualisiert
D: Disassembliermodus. Der aktuelle Sektor wird unten am Bildschirm
disassembliert angezeigt, der obere Teil bleibt zum Vergleich
erhalten. Alle Sektoren im Disassemblepuffer werden auf $5900
als Arbeitsadresse gesetzt und haben mit der wahren Adresse im
Speicher nichts zu tun.
SPACE: setzt Cursor ins Operantenfeld der aktuellen Zeile und
erlaubt Änderung von Opcode und/oder Operant
RETURN: nach Änderung, diese mit RETURN bestätigen. War die
Eingabe gültig, wird sie übernommen und der Cursor
springt zum Anfang des nächsten Opcodefeldes. War die
Eingabe üngültig, werden die Originaldaten nicht geändert
und der Cursor kehrt zum Anfang dieser Zeile zurück.
W: geänderten Block zurückschreiben.
Pfeil-links-Taste: zurück zum vohergehenden Bildschirm
P: aktuellen Pufferinhalt ausdrucken (1525/801-Format)
? : Hilfe. Zeigt Umwandlungstabellen für jedes Zeichen in Hex, Dezimal,
und ASCII. <SPACE> führt auf die nächste Seite, dann zurück zu dem
Punkt von wo ? aufgerufen wurde.
A: ASCII-Modus. Alphanumerischer Text kann direkt (ab Cursorposition)
in den Datenanzeigebildschirm eingetippt werden. CTRL-T in diesem
Modus macht ein Cursorbackup (?), RETURN verläßt diesen Modus.
Waren die Änderungen nicht akzeptabel, lies den Sektor nochmal
durch drücken von S <RETURN>.
- : liest einen Sektor vorher ein. Von Sektor 00 geht's eine Spur
zurück, letzten Sektor.
M: liest eine Spur vorher ein. Bei Spur 01 erfolgt Sprung nach Spur
35 (1541), 70 (1571) oder 80 (1581).
K: liest vorhergehenden Linker (nachdem vorher mit 'J' gearbeitet
wurde.
S: Sektoreingabefenster wird geöffnet, um Sektor direkt anzuspringen
H: Umschaltung zum Hex-Modus. Der aktuelle Sektor wird unten im
'Memory-Map-Format' angezeigt (Hex links, ASCII rechts). Der obere
Teil des Schirms bleibt als Referenz erhalten. Alle Sektoren im Hex-
Puffer haben (Arbeits-)Adresse $5900, die nichts mit der
tatsächlichen Speicheradresse zu tun hat.
CRSR: bewegt Cursor
W: schreibt aktuellen Block auf die Disk
Pfeil-links-Taste: zum vorhergehenden Bildschirm zurück
P: aktuellen Pufferinhalt ausdrucken (1525/801-Format)
HOME: im Haupt-Editierbildschirm den blinkenden Cursor auf die Position 00
stellen.
RETURN: im Haupt-Editierbildschirm den blinkenden Cursor an den Anfang
der nächsten Zeile bewegen. Aus der letzten Zeile erfolgt der
Sprung zur ersten.
CRSR auf/ab, CRSR rechts/links bewegen den Cursor wie normal
F: Block free, für de-allocate aktuellen Sektor. Die BAM wird entspr.
angepaßt
Pfeil-links-Taste: zurück zum vorhergehenden Bildschirm
RESTORE: zurück zum Track & Sector 'Editor Main Menu'
New Drive: mit dieser Option läßt sich eins der vier möglichen Laufwerke
(8 bis 11) wählen. Mit einer 5,25" Floppy ist das 1541 Format
voreingestellt, es sei denn es befindet sich eine 71'er Disk im 71'er
Laufwerk UND diese Option wird nochmals aufgerufen. Das 81'er
Format wird automatisch erkannt.
F1/F3: Directory
F5: Disk Kommando
F8: bootet Disk
Disk Compare:
Unterstützt die 1541/71/81 Diskformate
Unser 'Disk Compare' geht auf einen Kundenwunsch zurück. Es vergleicht schnell zwei Disketten gleichen Formates in gleichen Laufwerken und erlaubt einfach die Anzeige und Änderung der Quell- und Zieldiskdaten.
Aus dem 'Upgrade & Goodies' Menü 'Disk Compare' wählen, <RETURN>. Im disk Compare Menü stehen zur Verfügung:
Compare Disk: Bevor diese Option benutzt wird, die zu vergleichenden Disketten in jedes Laufwerk einlegen und mit <RESTORE> einloggen. Ist das einloggen fertig, mit <RETURN> den Vergleich starten, beide Laufwerke laufen an. Ist der Vergleich fertig, erscheint ein Schema auf dem Schirm, in dem die Sektoren mit * gekennzeichnet sind, die nicht übereinstimmen. In diesem Bild stehen folgende Funktionen zur Verfügung:
F1/F3: Cursor schnell auf/ab bewegen
F5/F7: Cursor schnell rechts/links bewegen
C= P: Vergleichsbildschirm ausdrucken (1525/801-Format)
Pfeil-links-Taste: zum Menü zurück
SPACE: liest Daten vom Quell- UND Ziellaufwerk in den Speicher.
Danach erscheint ein neuer Bildschirm, der die Daten der
Quellsektoren zeigt. Aus diesem Bild kann man die Daten von
Quell- oder Ziellaufwerk anzeigen und ändern und zurück
schreiben. Nicht übereinstimmende Bytes sind hervorgehoben
dargestellt. Die Kommandos sind:
CRSR auf/ab: langsam auf/ab scrollen (scannen)
CRSR rechts/links: schnell scrollen (scannen)
R: Quell- und Zielsektoren nochmals lesen (frisch starten)
W: schreiben. Frägt, ob auf Quell-(='S') oder Ziel-Lw(='T'),
kann mit Pfeil-links-Taste abgebrochen werden.
J: springt zum nächsten FileLink -soweit vorhanden-
S: Datenanzeige zwischen Quelle und Ziel hin- und her
schalten
M: schaltet Modus zwischen disassembliert und Hex hin und
her
Pfeil-links-Taste: zurück zum Vergleichsbildschirm
Edit Sector Map: holt den letzten Vergleichsbildschirm zurück. Die zuletzt
bearbeiteten Disks können weiterbearbeitet werden, ohne sie
nochmals zu lesen.
Source Device No.: Quell-Laufwerksnummer (8 bis 11)
Target Device No.: Ziellaufwerksnummer (8 bis 11)
Starting Track No.: mit RETURN/shift-RETURN Startspur einstellen
Ending Track No.: mit RETURN/ shift-RETURN Endspur einstellen
F1/F3: Directory
F5: Disk Kommando
F8: bootet Disk
Relative File Copier:
Unterstützt alle Commodore kompatiblen Laufwerke
Relative Files werden in Commodore Software immer dann benutzt, wenn schneller Datanzugriff erforderlich ist. Weil die Struktur der relativen Files sehr unterschiedlich zum Programm- oder sequentiellen File ist, kopiert man diese Files am besten über DOS. Aus diesem Grund und weil wir alle von Commodore gebauten Laufewrke unterstützen wollen, gehen auch wir diesen Weg. Dadurch ist dieser Kopierer nicht so schnell, wie wir das gerne haben möchten, aber er ist super kompatibel.
Aus dem Maverick Hauptmenü 'Upgrades & Goodies' wählen, <RETURN>, dann 'Relative File Copier' <RETURN>. Es stehen folgende Optionen zur Verfügung:
Source Device: unterstützt GA 1 bis 15 für das Quell-Laufwerk
Source Drive: unterstützt Doppellaufwerke (z.B. MSD), voreingestellt ist '0'
für Einzellaufwerk
Destination Device: GA 1 bis 15 für Ziellaufwerk. Bevor eine Kopie mit
zwei Laufwerken gestartet wird, sich versichern, daß die Adressen
und Disketten korrekt sind.
Destination Drive: unterstützt Doppellaufwerke, 0 ist voreingestellt
Filename: Du mußt vorab den Filenamen kennen, nur exakten Filenamen
eingeben, keine Wildcards (d.h. * oder ?)
REU Quick Test
Dieses Werkzeug dient dem Funktionstest Deiner REU 1764, 1750 oder 1750-Umbau. Wir empfehlen diesen Test bevor der 'Quick File Copier' oder der 'Single Drive Fast Data Copier' benutzt wird. Du solltest ihn dann nicht mehr brauchen, bis irgendwelche Probleme auftauchen und Du die REU erneut testen willst. Bedenke, dies ist ein oberflächlicher Test, genauer geht's mit dem mit der REU ausgelieferten Commodore-langsam Test.
Vor dem Start vergewissern, daß die REU korrekt im Port sitzt. Boote Maverick, wähle 'Upgrades & Goodies', <RETURN>, dann 'REU Quick Test' wählen, <RETURN>. Der Test beginnt sofort, nach sehr kurzer Zeit wird er fertig sein.
1764 Einheiten: Abnormalitäten werden als 'X' in einem der Chips in Bank 1 angezeigt. Da es in der 1764 keine Bank 2 gibt, sind zwei 'X' dort normal.
1750 oder 1750-Ausbau: Abnormalitäten werden als 'X' in Bank 1 oder 2 gekennzeichnet.
F7: Wiederholung des Testlaufes (Warnung: REU nicht ziehen oder stecken während der Computer eingeschalten ist!)
F8: bootet Disk
64K VDC RAM Test
Nur für C128(D)
Aus Hauptmenü 'Upgrades & Goodies', dann '64K VDC RAM Test' wählen.
SPACE startet den Test. Bildschirmhinweisen folgen
F8: bootet Disk
FILE TRACER
Unterstützt 1541/71/81 Disk Formate
Der File Tracer erlaubt bequemes prüfen oder reparieren von Files direkt von Disk. Er zeigt nicht nur wie das File auf der Disk verteilt ist, sondern zeigt auch die Daten selbst in zweierlei Form.
Wir unterstützen 1541, 1571 und 1581 Formate, die alle gleich behandelt werden, abgesehen von der Spurenzahl und der Lage der Directoryspur:
1541 Format: 35 Spuren, Directory auf Spur 18
1571 Format: 70 Spuren, Directory auf Spur 18
1581 Format: 80 Spuren, Directory auf Spur 40
Aus dem 'Upgrades & Goodies' Menü 'File Tracer' wählen, den Bildschirmanweisungen folgen. Die Befehle:
SELECT FILE:
Display Mode: Wenn Du diesen Befehl gewählt hast, wirst Du aufgefordert,
die Disk mit dem gewünschten File ins Laufwerk einzulegen. <SPACE>
lädt Directory und zeigt sie in einem Fenster zusammen mit ihrer
Sektorenlänge an (-soweit vorhanden- auch die Unterverzeichnisse,
durch SUB gekennzeichnet, die wiederum können mit dem CRSR-
Balken ausgewählt und mit <RETURN> gelesen werden. Zurück geht's
über <RESTORE>, Hauptmenü und Diskkommando '/' zur Initialisierung
der Rootdirectory, 'Choose A File' option und <RETURN> zum
gewünschten Unterverzeichnis).
Choose a File, -File wählen- mit CRSR und <RETURN>. Der Filename
und die Zahl der Blocks, die gelinkt werden, werden angezeigt. Ist
das Linken fertig, wirst Du aufgefordert <SPACE> zu drücken.
Obwohl der File Tracer speziell für Programmfiles entworfen wurde,
haben wir auch sequentielle Files zugelassen (die eine Adresse von
$1000 voreingestellt haben, die aber nur interne Bedeutung hat).
Der File Tracer wird ein Spur/Sektornetz aufbauen und den Ort des
Files gelb markieren, dessen Anfang mit einem schwarz blinkenden
Cursor. Die aktuelle Spur- und Sektorposition des Cursors wird
-dezimal- oben am Bildschirm angezeigt, ebenso die aktuelle
Speicheradresse in Hexadezimal.
<RESTORE> führt jederzeit zum 'File Tracer' Hauptmenü zurück.
Edit Mode: Mit dem CRSR auf/ab den blinkenden Cursor vor/zurück durch
die Sektoren bewegen. Auf CRSR ab beweget sich der Cursor
entsprechend den Linkadressen vorwärts durch die Sektoren. Mit
CRSR rechts/links 8 Blöcke auf einmal.
Mit SPACE den Block untersuchen, der unter dem blinkenden Cursor
steht (die Daten werden geladen und disassembliert dargestellt). Die
Darstellung kann mit 'M' zwischen Hexadezimal und ASCII hin und
hergeschaltet werden. Der Modus bleibt aktiv (selbst beim laden
neuer Files), bis er geändert wird. Die Editierbefehle im einzelnen:
Disassembly Mode:
SPACE: mit SPACE gelangt man ins Operantenfeld der aktuellen Zeile und
kann dort Opcode und/oder Operanten ändern.
RETURN: nach Änderungen <RETURN>. Sind die Änderungen gültig, werden
sie übernommen und der Cursor wandert zum Beginn des nächsten
Opcodefeldes. Waren die Eingaben ungültig, werden die Daten nicht
geändert und der Cursor kehrt zum Anfang dieser Zeile zurück.
HOME: setzt Cursor zum Anfang des Blocks, wenn dieser links der
Adressenspalte steht.
J: setzt Cursor zum nächsten Block im File (soweit vorhanden), wenn
der Cursor links der Adressenspalte steht.
W: schreibt geänderten Block auf Diskette; wird dies versäumt bevor
der Bildschirm gewechselt wird, sind die Änderungen verloren.
Pfeil-links-Taste: kehrt zum Spur/Sektornetz zurück, nochmals gedrückt,
zum File Tracer Hauptmenü.
Hex/ASCII Mode:
Cursortasten: In diesem Modus normale Cursorbewegungen
HOME: zurück zum Blockanfang, jederzeit möglich
J: zum Anfang des nächsten Blocks im File
W: schreibt aktuellen Block auf Disk
Pfeil-links-Taste: zurück zum Spur/Sektornetz
Andere Hauptmenü-Optionen:
Edit File: zeigt Spur/Sektornetz nochmals an und erlaubt Änderungen im
aktuellen File.
New Drive: Laufwerk auswählen (8 bis 11), wenn 1571 gewählt wird, wird
sie nur dann als 1571 erkannt, wenn die Disk auch echt 1571
formatiert ist UND diese Option durchlaufen wird.
F1/F3: Directory
F5: Disk Kommandos
F8: bootet Disk
File Viewer
Unterstützt 1541/71/81 Diskformate
Der File Viewer wurde gemacht, um schnell sequentielle und Programmfiles auf den Bildschirm zu bringen. Es werden auch die meisten BBS Files und Files Deiner Textverarbeitungsprogramme unterstützt.
Aus dem 'Upgrade & Goodies' Menü 'File Viewer' wählen, <RETURN>. Die neuen Menüpunkte:
Select File: mit <RETURN> Directory einlesen, es werden aber nur PRG und SEQ Files angezeigt; und von diesen sind nur die einsehbar, die auch einen visuell lesbaren Text enthalten. Mit CRSR auf/ab langsam, mit CRSR rechts/links schnell durchs Listing scrollen. Mit <SPACE> hervorgehobene Auswahl in den Ansichtspuffer laden. Directories der 1581 mit Unterverzeichnissen listet diese mit der Kennung SUB. Unterverzeichnisse lesen durch wählen mit CRSR und <SPACE>.
Wird der Ansichtspuffer angezeigt, stehen zur Verfügung:
SPACE: seitenweise durch das File gehen. Beachte die Lesbarkeit gegenüber
anderen Readern. Ist das File zu lang für den Puffer, wird es zur
rechten Zeit weitergelesen und der Puffer überschrieben.
HOME: zum Beginn des aktuellen Pufferinhalts
M: Modusumschaltung für Textinterpretation zwischen ASCII, CBM ASCII
und Rohdaten (manche Wordprozessoren arbeiten damit). Wird M
im File gedrückt, kehrt man zur HOME-Position zurück.
C= P: druckt Puffer aus (Commodore 1525/801-Format)
Pfeil-links-Taste (ESC): zurück zum File Viewer Hauptmenü
View File: zeigt das zuletzt eingelesene File wieder an (erste Seite)
Device No.: Laufwerk auswählen (8 bis 11), wenn 1571 gewählt wird, wird
sie nur dann als 1571 erkannt, wenn die Disk auch echt 1571
formatiert ist UND die Option 'New Drive' durchlaufen wird.
Der File Viewer ist nur für ein Laufwerk konzipiert. Sollten
Schwierigkeiten auftauchen, schalte alle anderen Laufwerke AUS.
F1/F3: Directory
F5: Disk Kommando
F8: bootet Disk
Troubleshooting (Fehlersuche)
Sollten Fehler im Gebrauch von Maverick auftauchen, muß erst das Problem isoliert werden. Das beste ist ersteinmal: ALLES was nicht unbedingt an Peripherie gebraucht wird, auszustecken (!) (Extralaufwerke, Interfaces, Drucker, Modems und Joysticks) und komplett abtrennen. Läuft Maverick nun, können die Geräte einzelnen zugeschaltet und getestet werden, bis das Problem isoliert ist.
Wir haben herausgefunden, daß wenn beständig die 'Device not present' -Meldung kommt, es ein sicheres Zeichen ist, daß der serielle Bus überladen ist. Vergewissere Dich auch nochmals, daß wirklich alle Geräte eine eigene Adresse besitzen.
Hauptmenü:
Problem: Maverick lädt nicht auf Deinem System
Lösung: a) vergewissere Dich, daß Maverick Master Disk Seite A im
Laufwerk #8 ist, und gib 'LOAD"*",8,1' ein <RETURN>
b) schaue unter Systemanforderungen nach (am Anfang der
Anleitung), evt. hast Du inkompatible Geräte.
c) probiere es auf dem Gerät eines Freundes. Funktioniert es
dort, muß Dein Laufwerk in die Werkstatt (reinigen,justieren).
d) wenn Maverick auf keiner Maschine lädt, kann die Disk
defekt sein (siehe Garantie).
Single Fast Data Copier:
Problem: 'write errors' (Schreibfehler) werden auf der Ziel-(Dest.-) disk
angezeigt
Lösung: a) Zieldisk defekt. Neuer Versuch mit anderer Disk
b) Laufwerk in die Werkstatt (reinigen, justieren,...)
Problem: 1581-Kopierer arbeitet nicht korrekt
Lösung: entferne Schnellader, ist wohl inkompatibel
Dual Fast Data Copier:
Problem: Kopie 'tut nicht richtig', Original ist o.k.
Lösung: zuerst 'Single Drive Fast Copier' probieren, dann 'Single' oder
'Dual Nybbler' und in den Parameterlisten nachsehen.
Single GCR Nybbler:
Problem: Maverick kopiert ein RapidLok Programm und hängt sich in
der zweiten Phase auf
Lösung: Zwei Laufwerke EIN können zu Problemen führen. Als letzten
Versuch nicht benötigte serielle Anschlüsse abtrennen.
Single or Dual GCR Nybbler:
Problem: Kopierer startet, hängt sich dann auf
Lösung: wahrscheinlich ist Original kopiergeschützt und benötigt einen
Parameter (siehe Parameterlisting). Findest Du dort Deinen
Titel nicht, kontaktiere uns um Rat.
Sector Map Editor:
Problem: Ausdruck nicht korrekt
Lösung: benutze einen Drucker/Interface, das wirklich Commodore
1525/801 emuliert
Problem: das Programm bricht ab, nachdem nur ein paar Spuren
gelesen wurden
Lösung: Programm unterstützt nicht mehr als vier Peripheriegeräte,
trenne weitere Laufwerke, Modems, Drucker,... ab
Maverick GCR Editor:
Problem: irgendwann läuft das Laufwerk ununterbrochen weiter
Lösung: ist normal während mancher Vorgänge (stellt sicher, daß die
Geschwindigkeit stimmt).
Problem: Ausdruck nicht korrekt
Lösung: benutze einen Drucker/Interface, das wirklich Commodore
1525/801 emuliert
Parameter Menü:
Problem: alles hat hingehauen, die Meldung 'parameter successful'
(erfolgreich) erscheint, aber die Kopie läuft dennoch nicht
Lösung: die meisten neueren Parameter (ab Modul #2) prüfen die
Programmversion und beziehen darauf die 'erfolgreich'
-Meldung, die älteren Module haben dies noch nicht. Bei
Problemen handelt es sich um unbekannten Versionen, rufe
uns an.
Problem: Fehler mit einem 8K RAM Parameter
Lösung: a) JEDES Laufwerk MUß die 8K RAM-Erweiterung haben, ggf.
RAM-Funktion prüfen. Ebenfalls prüfen: stimmt der
angegebene Speicherplatz für das RAM?
b) viele unserer 8K Parameter benötigen ORIGINAL Quelldisk,
eine KOPIE ist oft NICHT KOPIERBAR.
c) die Geschwindigkeit des Ziellaufwerks für diesen Titel
und diese Diskette prüfen.
d) wenn obiges nicht zutrifft und zwei Versuche
fehlgeschlagen sind, verwende besseres Diskettenmaterial
und schalte Verfify EIN. Unsere Routinen sind Solide, aber
die Diskettenqualität ist ein kritischer Faktor.
e) wenn zwei Laufwerke 'nicht gehen', probiere es mit nur
einem (wir haben es erlebt, daß zwei Laufwerke einzeln gut
kopieren konnten, nur eben zusammen nicht)
f) wenn die obigen Punkte nichts gebracht haben, versuche
die Geschwindigkeit des Ziellaufwerkes 3 Einheiten zurück zu
nehmen (manche Laufwerke kopieren nicht bei normaler
Geschwindigkeit)
g) wenn alles nichts hilft: qualifizierten Kundendienst für's
Laufwerk
Problem: Ein Custom Kopierer erfordert ein 1541 Laufwerk, aber die
Kopie 'läuft nicht'
Lösung: unglücklicherweise wird nur ein Standard 1541'er diese Titel
kopieren. In diesem Fall sind 1541 II Laufwerke ungeeignet.
Problem: Ausdruck nicht korrekt
Lösung: benutze einen Drucker/Interface, das wirklich Commodore
1525/801 emuliert
Problem: das Programm bricht ab, nachdem nur ein paar Spuren
gelesen wurden
Lösung: Programm unterstützt nicht mehr als vier Peripheriegeräte,
trenne weitere Laufwerke, Modems, Drucker,... ab
Geo*Boot: