Das 1581 Toolkit
10 wichtige Utilities
für das 1581 Laufwerk
Copyright: 1988 KJPB
Vertrieb: Performance Peripherals
Übersetzung der Anleitung: M. Scholich
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 3
Systemvoraussetzungen 3
Programmstart 3
FAST DATA COPIER xx (schneller Diskettenkopierer)
- Single Data Copier xx ( - für ein Laufwerk)
- Dual Data Copier xx ( - für zwei Laufwerke)
FAST FILE COPIER xx (schneller Dateikopierer)
- Dual Drive xx ( - für zwei Laufwerke)
- Single Drive xx ( - für ein Laufwerk)
DIRECTORY EDITOR xx (Directory-Einträge verändern)
TRACK & SECTOR EDITOR xx (einzelne Sektoren verändern)
FILE T&S TRACER xx (Dateien auf Disk verändern)
PATTERN SEARCHER xx (Disk nach einz. Bytes durchsuchen)
PARTITION CREATOR xx (Unterverzeichnisse bearbeiten)
FAST FORMATTER xx (schnelle Formatierroutine)
ERROR SCANNER xx (Tester auf Diskettenfehler)
FAST LOADER xx (Schnell-Laderoutine)
Einleitung
Mit diesem 1581 Toolkit erhalten Sie professionelle Dienstprogramme, die Sie bald schätzen werden.
Wenn die User dieses Produkt genügend unterstützen, wird ein Update mit weiterentwickelten Programmen in Aussicht gestellt. Dabei sind wir auch Vorschlägen, die von registrierten Usern gemacht werden, offen.
Systemvoraussetzungen
Das 1581 Toolkit ist auf einem Commodore 64 (auch SX) oder Commodore 128 oder 128D (im 64'er Modus) lauffähig. Es arbeitet mit einem oder zwei 1581 Laufwerken zusammen. Das Fast File Copier unterstützt auch 1541/1571 Laufwerke.
Programmstart
Bei eingelegter Programmdiskette eingeben:
LOAD"*",<Geräteadresse>,1
Commodore 128 Besitzer, die die 1581 auf die Geräteadresse 8 gestellt haben, können die Programmdiskette ins Laufwerk einlegen und dann den Computer einschalten. Bei diesem Autobootvorgang wird automatisch in den 64'er Modus gesprungen (ggf. Monitor umschalten).
Nach kurzem laden erscheint der Titelbildschirm und anschließend das Hauptmenü.
Im Hauptmenü blinkt ein Cursorbalken, der sich mit den Cursortasten in die gewünschte Richtung bewegen läßt. Die Anwahl eines Menüpunktes wird mit der RETURN Taste bestätigt. Alle Untermenüs werden ebenso bedient.
Das 1581 Toolkit besteht aus 10 Modulen (Unterprogrammen). Aus jedem kann (nach getaner Arbeit) das Hauptmenü wieder geladen werden. Dazu bittet das Unterprogramm, die 1581 Toolkit Diskette wieder in das Laufwerk einzulegen, von dem aus ursprünglich gebootet wurde.
FAST DATA COPIER
Das Fast Data Copier Modul dient dazu, schnelle, verläßliche Kopien ganzer Disketten anzufertigen (wenn diese nicht kopiergeschützt sind). Dabei ist anzugeben, ob ein Laufwerk (Single Datacopier; Eingabe: 's'), oder zwei Laufwerke (Dual Datacopier; Eingabe: 'd') zur Verfügung stehen. Mit einem Laufwerk sind 16 Diskettenwechsel notwendig (über 800.000 Bytes sind doch eine ganze Menge) und der Kopiervorgang wird insgesamt ungefähr 10 Minuten dauern. Mit zwei Laufwerken verkürzt sich die Zeit auf etwa 2 Minuten.
Single Datacopier
Im neuen Menü erscheinen Laufwerksinformationen ("Drive" ist die aktuelle Geräteadresse; "Type" zeigt den Laufwerkstyp) und anwählbare Optionen.
COPY DISK (Diskette kopieren) ruft den Kopiervorgang auf. Es erscheint die Aufforderung "INSERT SOURCE DISK : PRESS RETURN" (die zu kopierende Quelldiskette einlegen, dann Return drücken). Gleichzeitig wird "PASS: 01" (1.Durchgang) angezeigt.
Es ist eine gute Angewohnheit, jede 3,5" Originaldiskette durch öffnen des Schreib- schutzfensters vor unbeabsichtigtem beschreiben zu schützen. Deshalb frägt das Programm den Schreibschutz ab und gibt ggf. eine Warnmeldung aus: "SOURCE NOT WRITE PROTECTED, CONTINUE? (Y/N)" (Quelldiskette nicht schreibgeschützt, fort- fahren? Ja/Nein). Bei Eingabe von 'y' wird die Schreibschutzabfrage ignoriert und der Kopiervorgang (dennoch) gestartet; bei 'n' springt das Programm ins Menü zurück.
Während des einlesens der Daten wird die entsprechende Spurnummer ("READING TRACK NO xx") angezeigt. Ist der Kopierspeicher voll, erscheint die Aufforderung "INSERT DESTINATION DISK: PRESS RETURN" (Zieldiskette einlegen, dann Return drücken). Auch beim schreiben der Daten wird die aktuelle Spur angezeigt ("WRITING TRACK NO xx"). Sind diese Spuren geschrieben, erscheint wieder "INSERT SOURCE DISK: PRESS RETURN" (s.o.).
Die Zieldiskette kann neu (unformatiert) sein.
Nach 16 Durchgängen ist die Diskette komplett kopiert und die Zahl der gefundenen Lesefehler ("READ ERRORS") und Schreibfehler ("WRITE ERRORS") wird ausgegeben ("NONE" = keiner). Disketten, die Schreibfehler haben, sollte man nicht weiterverwenden.
Mit der Leertaste kehrt man zum SINGLE DATACOPIER -Menü zurück.
Die anderen Menüpunkte sind:
REBOOT MAIN MENU: Hiermit wird erneut das Hauptmenü aufgerufen. Dazu muß die Programmdiskette wieder in das Laufwerk eingelegt werden, vom dem aus gebootet wurde; anschließend Leertaste drücken.
DISK COMMAND: Über diesen Punkt können -ohne den umständlichen OPEN Befehl- alle standardmäßigen Laufwerksbefehle direkt eingegeben werden (einschließlich Partitionswechsel). Um zum Beispiel eine Diskette im Laufwerk zu initialisieren ('anzumelden'), braucht man lediglich "I0" und RETURN einzugeben. Dieser Punkt wird verlassen, indem ohne Eingabe RETURN gedrückt wird. (Das Disketteninhalts- verzeichnis wird mit F1 aus dem Menü direkt aufgerufen, s.u.)
STARTING TRACK und ENDING TRACK: Mit diesen Einstellungen kann ein erfahrener "Diskettendoktor" einzelne Spuren kopieren. Um die Voreinstellungen zu ändern, wird der Cursorbalken auf die entsprechende Zeile "erste zu kopierende Spur" bzw. "letzte zu kopierende Spur" bewegt und RETURN gedrückt. Jetzt die Spurnummern eingeben (ggf. mit führenden Nullen) und erneut RETURN drücken.
Es gelten noch folgende Tastaturbelegungen:
F1 oder F3 zeigen die Directory der Diskette im aktuellen Lauf- werk an. Die Anzeige läßt sich mit der Leertaste anhalten bzw. fortführen und mit 'RUN/STOP' abbrechen.
F4. Mit dieser Taste läßt sich, (nur soweit vorhanden, normaler- weise im C128D) das 64K VDC RAM als zusätzlichen Kopierspeicher benutzen. Dadurch sind für eine komplette Kopie anstatt der 16 Durchgänge nur noch 8 notwendig.
Besitzer eines C128 mit 16K VDC RAM können bei Performance Peripherals einen Aufrüstsatz auf 64K erwerben (keine Lötarbeiten nötig!).
F6 schaltet eine RAM Erweiterung im Expansionsport als zusätz- lichen Kopierspeicher (mit der 1764 sind dann noch 3, mit der 1750 2 Durchgänge erforderlich).
RESTORE bricht das aktuelle Unterprogramm ab. (Während Disk- zugriffen kann es allerdings zum Programmabsturz kommen, u.U. kann man sich noch dadurch retten, die Laufwerke kurz aus- und wieder einzuschalten.)
Dual Datacopier
Im neuen Menü erscheinen Laufwerksinformationen ("Drive" ist die aktuelle Geräteadresse; "Type" zeigt den Laufwerkstyp) und anwählbare Optionen.
COPY DISK startet den Kopiervorgang, nachdem ggf. die Einstellungen der anderen Menüpunkte justiert sind. Auf dem folgenden Bildschirm wird man aufgefordert, die Disketten entsprechend einzulegen und dann die Leertaste zu drücken ("INSERT DISKETTES, THEN HIT SPACE").
Es ist eine gute Angewohnheit, jede 3,5" Originaldiskette durch öffnen des Schreibschutzfensters vor unbeabsichtigtem beschreiben zu schützen. Deshalb frägt das Programm den Schreibschutz ab und gibt ggf. eine Warnmeldung aus: "SOURCE NOT WRITE PROTECTED, CONTINUE? (Y/N)" (Quelldiskette nicht schreibgeschützt, fort- fahren? Ja/Nein). Bei Eingabe von 'y' wird die Schreibschutzabfrage ignoriert und der Kopiervorgang (dennoch) gestartet; bei 'n' springt das Programm ins Menü zurück.
Ist die Diskette komplett kopiert, wird die Zahl der gefundenen Lesefehler ("READ ERRORS") und Schreibfehler ("WRITE ERRORS") ausgegeben ("NONE" = keiner). Disketten, die Schreibfehler haben, sollte man nicht weiterverwenden.
Mit der Leertaste kehrt man zum DUAL DATACOPIER -Menü zurück.
REBOOT MAIN MENU: Hiermit wird erneut das Hauptmenü aufgerufen. Dazu muß die Programmdiskette wieder in das Laufwerk eingelegt werden, vom dem aus gebootet wurde; anschließend Leertaste drücken.
DISK COMMAND: Über diesen Punkt können -ohne den umständlichen OPEN Befehl- alle standardmäßigen Laufwerksbefehle direkt eingegeben werden (einschließlich Partitionswechsel). Um zum Beispiel eine Diskette im Laufwerk zu initialisieren ('anzumelden'), braucht man lediglich "I0" und RETURN einzugeben. Dieser Punkt wird verlassen, indem ohne Eingabe RETURN gedrückt wird. (Das Disketteninhalts- verzeichnis wird mit F1 aus dem Menü direkt aufgerufen, s.u.)
SOURCE DRIVE bzw. TARGET DRIVE: Werden diese Punkte angewählt, läßt sich das Quell- bzw. Ziellaufwerk durch Druck auf die RETURN Taste ändern. Die Anzeige im oberen Teil des Bildschirms wird entsprechend aktualisiert.
STARTING TRACK und ENDING TRACK: Mit diesen Einstellungen kann ein erfahrener "Diskettendoktor" einzelne Spuren kopieren. Um die Voreinstellungen zu ändern, wird der Cursorbalken auf die entsprechende Zeile "erste zu kopierende Spur" bzw. "letzte zu kopierende Spur" bewegt und RETURN gedrückt. Jetzt die Spur- nummern eingeben (ggf. mit führenden Nullen) und erneut RETURN drücken.
F1 bzw. F3 zeigen die Directory des Quell- bzw. Ziellaufwerks an. Die Anzeige läßt sich mit der Leertaste anhalten bzw. fortführen und mit RUN/STOP ganz abbrechen.
RESTORE bricht das aktuelle Unterprogramm ab. (Während Disk- zugriffen kann es allerdings zum Programmabsturz kommen!)
FAST FILE COPIER
Im Normalfall wird man einzelne (Programm-) Dateien von einer Diskette auf eine andere kopieren wollen und bedient sich darum eines Filekopierers. Dieses Programm kopiert (nicht kopiergeschützte) PRG- und SEQ- Dateien zwischen 1541-, 1571- und 1581- Laufwerken hin und her. Dabei werden auch echte 1571- Formate (doppelseitig) und 1581 Unterverzeichnisse ("SUBDIRECTORY") erkannt. Alle Routinen sind geschwindigkeitsoptimiert (schnell).
Die Zieldiskette muß zur Aufnahme der Daten bereits formatiert sein. Aus diesem Grund ist ein 30-Sekunden Formatter eingebaut.
Aus dem Hauptmenü kommt man durch Anwahl des FAST FILE COPIER in das entsprechende Untermenü.
Fast File Copier mit zwei Laufwerken
Da sich die 1581-Optionen etwas von den für die 1541/1571 unterscheiden, sind diese separat aufgeführt. Wird kein Laufwerkstyp besonders hervorgehoben, sollten alle gleich reagieren.
Die Menüoptionen sind:
COPY FILES leitet den Kopiervorgang ein, nachdem alle anderen Einstellungen abgeschlossen sind. Nach Anwahl dieser Option wird die Directory gelesen und angezeigt.
Mit der Cursor-auf/ab Taste lassen sich die Cursorpfeile bewegen und mit der Leertaste die zu kopierenden Dateien markieren. "a" schaltet alle Markierungen um, "c" startet den eigentlichen Kopiervorgang.
Sollte auf dem Ziellaufwerk eine zu kopierende Datei schon vorhanden sein (Meldung "FILE: Dateiname ALREADY EXISTS"), wird man zur Eingabe eines neuen Namens für diese Datei aufgefordert ("NEW NAME:").
Mit der Taste "d" lassen sich die markierten Dateien von der Diskette löschen (A.d.Ü.: bei mir funktionierte diese Option nicht).
SOURCE DRIVE: in dieser Option läßt sich das Quell-Laufwerk mit der RETURN Taste einstellen (bzw. die Lw-Nummern 8 bis 11, die sowohl soft- als auch hardwaremäßig eingestellt sein können, durchblättern). Eventuell vorhandene Laufwerke werden mit richtigem Typ erkannt und angezeigt. Nicht vorhandene Lw-Nummern erscheinen mit "OFF".
SUBDIRECTORY wird mit "OFF" angezeigt, solange keine 1581 als Quell-Laufwerk eingestellt ist. Ansonsten kann man mit dieser Option die Unterverzeichnisse wechseln: nach Anwahl diesen Punktes mit Cursor und RETURN werden die vorhandenen Partitionen (Unterverzeichnisse) zwischen den blinkenden Pfeilen aufgelistet. Gleichzeitig erscheint oben am Bildschirm das aktuelle Unterverzeichnis ("CURRENT DIR:") und das jeweils vorangehende ("PREVIOUS DIR:"). Mit den Cursor Tasten (und anschließendem RETURN) läßt sich das gewünschte Unterverzeichnis anwählen; soweit vorhanden, werden weitere Unterverzeichnisse angezeigt, ansonsten bleibt der Raum zwischen den Pfeilen leer. Aus einem Unterverzeichnis springt man mit der CLR Taste (also Shift-Home) wieder in das ROOT Verzeichnis zurück. Aus dem zu kopierenden Verzeichnis gelangt man mit der Pfeil-links-Taste in das Ein- stellungsmenü, wo der Name des aktiven Verzeichnisses nochmals angezeigt wird.
DEST. DRIVE entspricht in der Handhabung dem Punkt SOURCE DRIVE, allerdings für das Ziellaufwerk.
SUBDIRECTORY: siehe oben. Es ist mit der entsprechenden Einstellung auch möglich, Dateien auf einer Diskette aus einem (Unter-) Verzeichnis in ein anderes zu kopieren.
SAVE SKEW erscheint bei 1541- oder 1571- Laufwerken anstelle von "Subdirectory".
Die Art und Weise mit der ein Commodore Disklaufwerk in jeden einzelnen Sektor Daten auf die Scheibe speichert, nennt man 'interleave' oder 'Skew'. Die normale Skew-Rate (1541) ist 10. Das bedeutet, das DOS beginnt z.B. bei Sektor 0 einer 21-Sektor- Spur (0 bis 20), addiert 10, schreibt Sektor 10, addiert 10, schreibt Sektor 20, addiert 10 (macht 30, zieht davon die Maximalzahl der erlaubten Sektoren (21) ab, gibt 9), schreibt Spur 9, addiert 10,... Der Skewfaktor beeinflußt direkt die Geschwindigkeit, mit der Diskdaten zum Computer gesendet werden können. Das normale 1541 DOS arbeitet mit dem Faktor 10 am schnellsten. Nun gibt es aber Schnell-Ladesysteme, die die Ladezeit deutlich verkürzen, sie arbeiten mit geringeren Zahlen. Z.B. arbeitet die 1571 im 128'er Modus mit Faktor 6, im 64'er Modus dagegen mit 10 (also nicht optimal). Wenn Du mit Deiner 1571 Dateien kopieren willst, warum dann nicht den Skewfaktor auf 6 setzen (128'er)? Das wird die Ladezeit deutlich vermindern. Die Skewrate einiger anderer Kopierer ist: Fastload Cartridge (10), Mach 5 (10), Super Snapshot mit 1541 (5 bis 10), - mit 1571 (5), Warp Speed (6), Quick Load (9 oder 10), Chip Level Design's Burst ROM (5), Pro DOS unglaubliche 1 bis 5! Du kannst ja mit Deinem Lieblings-Fast-Kopierer experimentieren.
FORMAT DESTINATION dient dazu, die Diskette im Ziellaufwerk zu formatieren. ACHTUNG, formatiert man eine bereits beschriebene Diskette, gehen alle Daten unwiederbringlich verloren.
Nach wählen dieses Punktes wird man gebeten, den zukünftigen Diskettennamen (mit maximal 16 Zeichen) einzugeben, gefolgt von einem Komma und einer 2 Zeichen langen ID-Nummer und RETURN. Auf die folgende Sicherheitsabfrage (bitte Laufwerksnummer und Diskette kontrollieren) mit "y" für 'ja', bzw. "n" für 'nein' antworten. Ist die Diskette erfolgreich formatiert, wird die Meldung "00,OK,00,00" ausgegeben. Beim formatieren mit einem 1571 Laufwerk muß man noch eingeben, ob einseitig ("1541-Format") oder zweiseitig ("1571-Format") arbeiten soll.
SOFTWIRE DRIVES: Will man die Laufwerksadresse softwaremäßig ändern (weil zwei Laufwerke die gleiche Hardwareadresse besitzen), mit dem Cursor diese Option auswählen, RETURN drücken. Zunächst wird man gebeten beide Laufwerke auszuschalten, dann das zukünftige Ziellaufwerk (für das Backup) wieder einschalten und die Leertaste drücken. Nun wird man aufgefordert, das "SOURCE DRIVE" (für die Original- bzw. Quelldiskette) einzuschalten (...) und bestätigt nochmals mit der Leertaste. (Wenn jetzt eine Fehlermeldung erscheint, beide Laufwerke wieder ausschalten und SOFTWIRE erneut starten.)
F1 oder F3 zeigen die Directory der Diskette im Quell- ('Source') bzw. Ziel- ('Destination') Laufwerk an. Die Anzeige läßt sich mit der Leertaste anhalten bzw. fortführen und mit RUN/STOP ganz abbrechen.
F4. Mit dieser Taste läßt sich, (nur soweit vorhanden, normalerweise im C128D) das 64K VDC RAM als zusätzlichen Kopierspeicher benutzen.
Besitzer eines C128 mit 16K VDC RAM können bei Performance Peripherals einen Aufrüstsatz auf 64K erwerben (keine Lötarbeiten nötig!).
F6 schaltet eine RAM Erweiterung im Expansionsport als zusätzlichen Kopierspeicher.
F5 ermöglicht die Eingabe von Disk Kommandos. Auf dem Bildschirm erscheint ein "S>" für das (voreingestellte) Source Laufwerk, das durch Eingabe von "#" und RETURN auf "D>" für das Destination Laufwerk umschaltbar ist. Der Teil des Kommandos "OPEN 15, Geräteadresse,15,. . . :CLOSE 15" wird nun nicht mehr benötigt. Um z.B. eine Datei zu löschen, sieht der Befehl jetzt so aus: "S>S0:Dateiname".
F7: Rücksprung ins BASIC. Diese Option wurde aufgenommen, um 1581 Besitzern die Möglichkeit zu geben, beliebig 'tief' in Unterverzeichnisse zu wechseln und dann ins BASIC zu gehen (auf das zuletzt angesprochene Unterverzeichnis kann dort immer noch zugegriffen werden!).
F8 lädt, nachdem man die 1581 Toolkit Diskette eingelegt hat, das Hauptmenü erneut.
RESTORE bricht das aktuelle Unterprogramm ab. (Während Diskzugriffen kann es allerdings zum Programmabsturz kommen, u.U. kann man sich noch dadurch retten, die Laufwerke kurz aus- und wieder einzuschalten.)
SINGLE DRIVE FAST FILE COPIER
Das Dateikopierprogramm für 1 Laufwerk arbeitet genauso, wie oben beschrieben. In der Laufwerksauswahl müssen Source- (Quell-) und Destination- (Ziel-) Laufwerk auf die gleiche Geräteadresse (z.B.: 8) eingestellt werden.
Die notwendigen Diskettenwechsel werden vom Programm entsprechend angezeigt und mit RETURN quittiert.
DIRECTORY EDITOR
Der Directory Editor ist ein Werkzeug, das auf praktisch jeder ungeschützten Diskette sowohl Standard- als auch GEOS- Directories umordnen kann. Es kann (alphabetisch) sortieren, separieren, umbenennen, Dateien (ent-) schützen, mit Unterverzeichnissen (1581) umgehen.
Aus dem 1581 Toolkit Hauptmenü DIRECTORY EDITOR auswählen (RETURN). Der Bildschirm zeigt das derzeit aktive Laufwerk an und das neue Untermenü:
READ DIRECTORY: fordert nach Druck auf RETURN auf, die zu bearbeitende Diskette einzulegen und die Leertaste zu drücken. Die Directory der Diskette im aktuellen Laufwerk wird geladen (1581: root-directory, solange man nicht in den 'Partition Mode' geht), das Programm springt daraufhin zum Menü zurück.
Die gelesene Directory wird nun solange im Edit-Puffer gehalten, bis sie durch eine neue überschrieben wird.
Wenn mit den blinkenden Pfeilen ein Unterverzeichnis angewählt wird (kenntlich an "SUB" als File Type im oberen Bildschirmfenster), wird dieses in den Puffer eingelesen. Rückkehr in das vorhergehende Verzeichnis ist mit RESTORE möglich (dann mit 'Disk Command' das Root Directory initialisieren, d.h. "I0" /RETURN eingeben und die nächste "COMMAND"-Abfrage mit RETURN übergehen, dann mit 'Read Directory' -wie oben beschrieben- fortfahren).
EDIT DIRECTORY: Die eingelesene Directory nach Wunsch bearbeiten (s.u.).
NEW DRIVE: aktuelles Laufwerk wechseln (8 bis 11)
REBOOT MAIN MENU: Nach Anwahl diesen Punktes, wird man aufgefordert, die 1581 Toolkit Diskette in das Laufwerk einzulegen, von dem ursprünglich geladen wurde; mit der Leertaste bestätigen.
DISK COMMAND: Über diesen Punkt können -ohne den umständlichen OPEN Befehl- alle standardmäßigen Laufwerksbefehle direkt ein- gegeben werden (einschließlich Partitionswechsel). Um zum Beispiel eine Diskette im Laufwerk zu initialisieren ('anzumelden'), braucht man lediglich "I0" und RETURN einzugeben. Dieser Punkt wird verlassen, indem ohne Eingabe RETURN gedrückt wird.
F1 oder F3 zeigen die Directory der Diskette im aktuellen Laufwerk an. Mit der Leertaste läßt sich die Anzeige anhalten, bzw. fortführen; RUN/STOP bricht die Ausgabe ganz ab (dann mit der Leertaste ins Menü zurückkehren).
EDIT DIRECTORY: Befindet sich eine Directory im Puffer, kann man mit dieser Option loslegen.
Die Directory der Arbeitsdisk im Inputpuffer erscheint am Bildschirm links. Oben am Bildschirm erscheinen Diskettenname und ID, Dateiname (FILE NAME) und Dateityp (FILE TYPE) (wobei SUB für ein Unterverzeichnis steht), und der Status der Datei (schreib- geschützt / LOCKED bzw. ungeschützt / UNLOCKED).
Mit der (unteren) CRSR-auf/ab-Taste wird der Pfeil-Cursor auf die zu bearbeitende Datei bewegt. "e" (wie editieren) drücken und die Änderung(en) eintippen. Mit der CRSR-auf/ab-Taste bzw. RETURN kann folgendes gewählt werden:
DISK NAME: Der Name der Diskette (bis zu 16 Zeichen lang) kann neu eingegeben werden (die Zeichen *, ? oder " sind tabu), RETURN springt zum nächsten Punkt.
ID: Eine Standard-ID besteht aus 5 Bytes. Die ersten beiden sind die eigentliche ID (wie beim formatieren angegeben), das 4. und 5. sind die CBM DOS ID Bytes. Diese und das leere 3. können durch 5 beliebige Zeichen ersetzt werden.
FILE TYPE: ändert den Dateityp. Beachte bitte, daß bei Änderung von z.B. ' REL' nach 'PRG' eine relative Datei nicht zu einem Programm wird! Es ist lediglich 'Kosmetik' und kann evt. dazu führen, daß Dateien nicht korrekt geladen werden (A.d.Ü.: 'Schutz vor neugierigen Blicken'). Experimentiere mit einer Arbeitskopie, wenn Du unsicher bist.
Die Dateitypen werden mit der (unteren) CRSR-links-rechts Taste geändert.
STATUS: Damit kann eine Datei schreibgeschützt (LOCKED) oder freigegeben (UNLOCKED) werden. Eine schreibgeschützte Datei kann mit den üblichen DOS Kommandos nicht mehr gelöscht werden, - es sei denn durch Formatierung (. . .).
Die Pfeil-links-Taste bricht diesen Modus ab.
Buffer Edit Mode:
Das Fenster unten links am Bildschirm ist der Eingabepuffer (in den die Directory eingelesen wird) unten rechts der Ausgabepuffer (zum zurückschreiben der Directory). Mit CRSR auf/ab durch die Listings scrollen, mit CRSR rechts/links das (aktive) Fenster wechseln. Die Optionen im jeweils AKTIVEN Puffer sind:
HOME: springt zum ersten Eintrag des Directory-Listings
SPACE: wählt den angezeigten Titel aus und stellt ihn revers dar. So können ein Titel, ein Block von Titeln oder mehrere Blöcke zum Übertrag in den anderen Puffer gewählt werden.
a: kehrt alle Kennzeichnungen (gewählt/nicht gewählt) um.
s: sortiert alle hervorgehobenen (gewählten) Titel nach einer Sicherheitsabfrage ("ARE YOU SURE ?"), die mit "y" für 'Ja' bzw. "n" für 'Nein' beantwortet wird. Die sortierten Dateien werden genau wieder an die Plätze im Directory geschrieben, wo sie auch vorher standen, lediglich numerisch bzw. alphabetisch sortiert.
m: kopiert die hervorgehobenen Titel links ins rechte Fenster, an die Stelle, die durch den Pfeilcursor angezeigt ist. Wurde zur Ausführung des m-Befehls der Zeiger nicht im rechten Fenster positioniert, werden die Dateien (voreingestellt) unten im rechten (Output-) Puffer angefügt.
d: fügt eine Trennlinie im Listing ein. Zeiger unter die Position stellen, an der die gestrichelte Linie (aus Minuszeichen) eingefügt werden soll, 'd' drücken. Diese Linie ist 'kosmetisch', dient der besseren Übersicht und nimmt der Diskette keinen Speicherplatz (außer in der Directory selbst).
w: schreibt nach der Sicherheitsabfrage ("ARE YOU SURE ?") die veränderte Directory auf die Diskette ("y" für 'Ja',"n" für 'Nein'). Befinden sich im INPUT Puffer noch Dateien (außer evt. Trennstrichen), erfolgt die Meldung "CAN'T WRITE. INPUT BUFFER MUST BE EMPTY." ('Kann nicht schreiben. Inputpuffer muß leer sein.'). Mit der Leertaste Rückkehr in den Editmodus.
RESTORE: kehrt zum Directory Editor Menü zurück. Die Arbeit wird im Puffer dadurch nicht verändert, sondern steht nach erneutem Aufruf durch EDIT DIRECTORY unverändert wieder zur Verfügung. Erst durch Aufruf von READ DIRECTORY wird der Puffer überschrieben.
TRACK & SECTOR EDITOR
Wir haben dieses Werkzeug für jene gemacht, die den Wunsch haben, die Daten auf einer 3,5" Diskette und deren Spur/Sektor Datenblockformat zu untersuchen. Auch ist es möglich Sektoren zu ändern und Hex- oder Disassemblerlistings zu drucken. Wir meinen, der 'Sektor Editior' ist sehr einfach zu benutzen und hat alles eingebaut was man so braucht.
Wir können innerhalb dieser Anleitung keinen Kurs für das 1581 DOS Format anbieten; dafür empfehlen wir einen Blick in den 'The 1581 DOS Reference Guide' von David Martin (leider nur englisch). Wie immer: gehe sehr vorsichtig mit diesem Werkzeug um, um nicht wieder gut zu machenden Schaden an den Arbeitsdisketten zu vermeiden. Zur Sicherheit empfehlen wir, Veränderungen immer nur auf Arbeits- kopien zu machen.
Aus dem Toolkit Hauptmenü TRACK/SEC EDITOR wählen, RETURN drücken. Im Sektor Editor Menü gibt es folgende Optionen:
EDIT DISKETTE: Cursorbalken auf 'Edit Diskette' setzen, RETURN drücken. Der Editor- bildschirm erscheint und bittet um Eingabe der zu bearbeitenden Spur (dezimal), die Directoryspur (40) ist voreingestellt, möglich sind Eingaben von 1 bis 80. Nach RETURN springt der Cursor zur Sektoreingabe, voreingestellt ist 00, es kann jeder gültige Sektor der Spur eingegeben werden (00 bis 39), dann wieder RETURN drücken.
Nun wird der entsprechende Sektor gelesen und angezeigt. Es stehen viele Befehle zur Verfügung:
Leertaste: CHANGE BYTE (Byte ändern). Das Byte, das durch den blinkenden Cursor hervorgehoben wird, kann nach drücken der Leertaste geändert werden, Eingabe in dezimal, oder nach CRSR-ab in hexadezimal). Gib Deine Änderung ein und bestätige mit RETURN.
+: SCAN FORWARD: liest den nächsten Sektor ein. Nach dem letzten Sektor einer Spur gelangt man zur nächsten Spur, Sektor 00.
n: NEXT TRACK: nächste Spur einlesen. Nach der letzten Spur (80) folgt die erste (01).
j: JUMP TO LINK: arbeitet verschieden: in der Directoryspur gelangt man mit 'j' zum ersten Link eines gültigen Programmfiles. Dazu den blinkenden Cursor auf die 'Track Link' stellen und 'j' drücken und man gelangt zu dieser Spur/Sektor.
In irgendeiner anderen Spur kommt man mit 'j' zum nächsten File-Link -soweit vorhanden-, der durch die ersten beiden Positionen im Sektors angegeben wird.
t: NEW TRACK: im Eingabefenster kann eine neue Spur gewählt werden (1 bis 80). Nach der Spureingabe erscheint die Sektoreingabe.
w: WRITE SECTOR: Sind alle Änderungen im aktuellen Sektor ausgeführt, diesen mit 'w' auf die Disk schreiben (nach Sicherheitsabfrage); ggf. Schreib schutz der Diskette freigeben.
d: DISASSEMBLE: Der aktuelle Sektor wird unten am Bildschirm disassembliert angezeigt, der obere Teil bleibt zum Vergleich erhalten. Alle Sektoren im Disassemblerpuffer werden auf $7D00 als Arbeitsadresse gesetzt und haben mit der wahren Adresse im Speicher nichts zu tun. Die Leertaste setzt Cursor ins Operanten- feld der aktuellen Zeile und erlaubt Änderung von Opcode und/oder Operant. RETURN bestätigt die Änderung. War die Eingabe gültig, wird sie übernommen und der Cursor springt zum Anfang des nächsten Opcodefeldes. War die Eingabe ungültig, werden die Originaldaten nicht geändert und der Cursor kehrt zum Anfang dieser Zeile zurück. 'w' schreibt den geänderten Block zurück; 'p' druckt den aktuellen Pufferinhalt aus (serieller Drucker, 1525- oder 801 kompatibel), die Pfeil-links-Taste springt aus dem Disassemble Modus in den vorherigen Bildschirm zurück.
a: ASCII-Modus. Alphanumerischer Text kann direkt (ab Cursorposition) in den Daten- anzeigebildschirm eingetippt werden. Ein CTRL-t in diesem Modus macht ein Cursorbackup (A.d.Ü.:???), RETURN verläßt diesen Modus.
Waren die Änderungen eines Sektors nicht akzeptabel, lies ihn durch drücken von 's' nochmals von der Diskette ein.
-: SCAN BACK: liest den vorhergehenden Sektor ein. Von Sektor 00 gelangt man in den letzten Sektor der vorangehenden Spur.
m: PREV. TRACK: liest eine Spur vorher ein. Bei Spur 01 erfolgt Sprung nach Spur 80.
k: PREV. LINK: liest vorangehenden Link (nachdem vorher mit 'j' gearbeitet wurde.
s: NEW SECTOR: Sektoreingabefenster wird geöffnet, um diesen Sektor nach RETURN direkt anzuspringen.
h: HEX MODE: Umschaltung zum Hex-Modus. Der aktuelle Sektor wird unten im 'Memory-Map-Format' angezeigt (Hex links, ASCII rechts). Der obere Teil des Schirms bleibt als Referenz erhalten. Alle Sektoren im Hexpuffer haben (Arbeits-)Adresse $7D00, die nichts mit einer tatsächlichen Speicheradresse zu tun hat. In diesem Modus läßt sich der Cursor wie gewohnt mit der Tastatur steuern; 'w' schreibt aktuellen Block auf die Disk; die Pfeil-links-Taste kehrt zum vorhergehenden Bildschirm zurück; 'p' druckt den aktuellen Pufferinhalt aus (1525/801-Format); HOME setzt den blinkenden Cursor auf die Position 00; RETURN setzt den blinkenden Cursor an den Anfang der nächsten Zeile (aus der letzten Zeile erfolgt der Sprung zur ersten).
RESTORE: zurück zum Track & Sector Editor Menu
Die weiteren Punkte im Track & Sector Editor Menu sind:
NEW DRIVE: mit dieser Option läßt sich ein anderes der vier möglichen Laufwerke (8 bis 11) aktivieren.
REBOOT MAIN MENU: Hiermit wird erneut das Hauptmenü aufgerufen. Dazu muß die Programmdiskette wieder in das Laufwerk eingelegt werden, vom dem aus gebootet wurde; anschließend Leertaste drücken.
DISK COMMAND: Über diesen Punkt können -ohne den umständlichen OPEN Befehl- alle standardmäßigen Laufwerksbefehle direkt ein- gegeben werden (einschließlich Partitionswechsel). Um zum Beispiel eine Diskette im Laufwerk zu initialisieren ('anzumelden'), braucht man lediglich "I0" und RETURN einzugeben. Dieser Punkt wird verlassen, indem ohne Eingabe RETURN gedrückt wird.
F1 oder F3 zeigen die Directory der Diskette im aktuellen Laufwerk an. Mit der Leertaste läßt sich die Anzeige anhalten, bzw. fortführen; RUN/STOP bricht die Ausgabe ganz ab (dann mit der Leertaste ins Menü zurückkehren).
FILE T&S TRACER
Der File Tracer erlaubt bequemes prüfen, ändern oder reparieren von Dateien direkt auf der Diskette. Er zeigt nicht nur, wie die Datei auf der Diskette angeordnet ist, sondern zeigt auch die Daten selbst in zweierlei Form.
Aus dem 1581 Toolkit Hauptmenü 'File Tracer' wählen und RETURN drücken. Nach kurzen Diskettenzugriffen erscheint das 'FILE TRACER' Untermenü. Die Befehle, die hier zur Verfügung stehen, sind:
CHOOSE A FILE: Datei auswählen, Anzeigemodus: Wenn Du diesen Befehl gewählt hast, wirst Du aufgefordert, die Diskette mit der gewünschten Datei ins Laufwerk einzulegen und die Leertaste zu drücken ("INSERT DISKETTE, HIT SPACE"). Die Directoryeinträge werden gelesen und in einem Fenster zusammen mit ihrer Sektorenlänge angezeigt. Soweit vorhanden, erscheinen auch die Unterverzeichnisse, durch 'SUB' gekennzeichnet. Sie wiederum können mit dem CRSR- Balken ausgewählt und mit RETURN gelesen werden. Zurück in das vorherige Verzeichnis geht es nur über RESTORE, Hauptmenü und Diskkommando '/' zur Initialisierung der Root- directory, 'CHOOSE A FILE' und RETURN . . .
Die Datei mit CRSR-auf-ab und RETURN wählen. Der Filename und die Zahl der Blocks, die der Tracer gelinkt hat, werden angezeigt. Ist das Linken fertig, bitte die Leertaste drücken.
Obwohl der File Tracer speziell für Programmdateien entworfen wurde, haben wir auch sequentielle Dateien zugelassen (für die eine ('interne') Adresse von $1000 voreingestellt ist, obwohl es für sie keine 'Ladeadresse' gibt).
Der File Tracer wird nun ein Spur/Sektornetz aufbauen und den physikalischen Ort der Datei auf der Diskette gelb markieren, den Dateianfang mit einem schwarz blinkenden Cursor. Die aktuelle Spur- und Sektorposition des Cursors wird -dezimal- oben am Bildschirm angezeigt, ebenso die aktuelle Speicheradresse in hexadezimal.
RESTORE führt jederzeit zum 'FILE TRACER' Menü zurück.
Edit Mode (Editiermodus): Mit der CRSR-auf-ab Taste läßt sich der blinkende Cursor vor/zurück durch die Sektoren steuern. Auf 'CRSR ab' bewegt sich der Cursor entsprechend den Linkadressen vorwärts durch die Sektoren, mit der CRSR-rechts-links Taste 8 Blöcke auf einmal.
Mit der Leertaste den Block untersuchen, der unter dem blinkenden Cursor steht. Die Daten werden geladen und disassembliert angezeigt. Die Darstellung kann mit 'm' zwischen hexadezimal und ASCII hin- und hergeschaltet werden. Dieser Modus bleibt solange aktiv (selbst beim laden neuer Dateien), bis er geändert wird. Die Editierbefehle im einzelnen (im Disassembler Modus):
LEERTASTE: mit der Leertaste gelangt man ins Operantenfeld der aktuellen Zeile und kann dort den Opcode und/oder Operanten ändern.
RETURN: nach den Änderungen RETURN drücken. Sind die Änderungen 'gültig', werden sie übernommen und der Cursor wandert zum Beginn des nächsten Opcodefeldes. Waren die Eingaben 'ungültig', werden die Daten nicht geändert und der Cursor kehrt zum Anfang dieser Zeile zurück.
HOME: setzt Cursor zum Anfang des Blocks, wenn dieser links der Adressenspalte steht.
J: setzt Cursor zum nächsten Block in der Datei (soweit vorhanden), wenn der Cursor links der Adressenspalte steht.
W: schreibt den geänderten Block auf die Diskette; wird dies versäumt bevor der Bildschirm gewechselt wird, sind diese Änderungen verloren.
Pfeil-links-Taste: kehrt zum Spur/Sektornetz zurück, nochmals gedrückt, zum FILE TRACER Menü.
Im Hex/ASCII Modus:
CRSR-Tasten: In diesem Modus 'normale' Cursorbewegungen
HOME: zurück zum Blockanfang, jederzeit möglich
J: zum Anfang des nächsten Blocks in dieser Datei
W: schreibt den aktuellen Block auf die Diskette
Pfeil-links-Taste: zurück zum Spur/Sektornetz
Die anderen Menü-Optionen sind:
EDIT FILE (Datei bearbeiten) zeigt das Spur/Sektornetz nochmals an und erlaubt weitere Änderungen in der aktuellen Datei.
NEW DRIVE: aktuelles Laufwerk -mit der RETURN Taste- anmelden (nur die Geräteadressen 8 bis 11 sind möglich).
REBOOT MAIN MENU: Hiermit wird erneut das Hauptmenü aufgerufen. Dazu muß die Programmdiskette wieder in das Laufwerk eingelegt werden, vom dem aus gebootet wurde; anschließend Leertaste drücken.
DISK COMMAND: Über diesen Punkt können -ohne den umständlichen OPEN Befehl- alle standardmäßigen Laufwerksbefehle direkt eingegeben werden (einschließlich Partitionswechsel). Um zum Beispiel eine Diskette im Laufwerk zu initialisieren ('anzumelden'), braucht man lediglich "I0" und RETURN einzugeben, für die Rückkehr in ein Rootverzeichnis ein "/". Dieser Punkt wird verlassen, indem ohne Eingabe RETURN gedrückt wird. (Das Disketteninhaltsverzeichnis wird mit F1 aus dem Menü direkt aufgerufen, s.u.)
F1 oder F3 zeigen die Directory der Diskette im aktuellen Laufwerk an. Die Anzeige läßt sich mit der Leertaste anhalten bzw. fortfahren und mit RUN/STOP ganz abbrechen.
PATTERN SEARCHER
Dieser PATTERN SEARCHER wurde geschaffen, Bytes auf einer Diskette (wieder-) zu finden. Man kann damit z.B. auch nach einem 'kurzen' NEW ('schnellformatieren') Programme retten, oder nach sich wiederholenden Mustern und Strukturen suchen.
Aus dem 1581 Toolkit Hauptmenü 'PATTERN SEARCHER' wählen und RETURN drücken. Das neue Menü hat folgende Optionen:
ENTER PATTERN: Dient zur Eingabe eines Suchmusters das auf der Diskette gesucht werden soll. Die Bytes, die man lokalisieren will, sind in drei Formen eingebbar: hexadezimal, dezimal oder ASCII (Text); Hexadezimale Daten in der Form: $8D, $58, $22,... , dezimale in der Form: 200,34,12,... und ASCII als "Text". Sie können auch kombiniert werden z.B. in der Form: "Text", $8D, $58, $22, 200, 34, 12. Eine Eingabe kann maximal zwei Zeilen lang sein. Falsche Eingaben werden nicht akzeptiert.
Sind alle Daten eingegeben, RETURN oder RESTORE drücken. Das PATTERN SEARCHER Menu erscheint wieder.
SCAN DISK: Nach dem setzen aller anderen Optionen wird man nun aufgefordert, die entsprechende Diskette einzulegen und die Leertaste zu drücken. Der Suchlauf beginnt. Dabei werden die gerade durchsuchte Spur ('TRACK') und die Anzahl der Treffer ('MATCHES') angezeigt. Der Puffer für die Treffer kann maximal 255 Einträge aufnehmen und hält diese solange, bis sie durch einen neuen Suchlauf überschrieben werden. Sollten mehr als 255 Treffer erwartet werden, so muß man den zu durch- suchenden Bereich (über START TRACK und END TRACK) entsprechend verkleinern. Mit RESTORE läßt sich der Suchlauf abbrechen (dann steht allerdings die EDIT MATCHES Option nicht zur Verfügung; ggf. dann einen neuen Suchlauf starten). Am Ende des Suchlaufes (Meldung: 'SCAN FINISHED') Leertaste drücken. Waren keine Treffer vorhanden, kehrt das Programm zum PATTERN SEARCHER Menü zurück, ansonsten gelangt man in den EDIT MATCHES Bereich. Dort sind in einem Spur/ Sektorgitter (Spur=TRACK: waagrecht; Sektor=SECTOR: senkrecht) die Treffer gelb markiert und der Cursor blinkt auf dem zuerst gefundenen Eintrag. Jetzt stehen folgende Tasten zur Verfügung: F1 und F3 bewegen den Cursor in größeren Schritten nach oben bzw. unten, F5 und F7 nach links bzw. rechts; die (unteren) Cursor- tasten funktionieren wie gewohnt.
Die Leertaste liest den Sektor unter dem blinkenden Cursor ein, ob dieser nun Treffer enthält (gelbe Markierung) oder nicht (blau). Der Sektor wird ab Pufferadresse $7F00 disassembliert angezeigt, evt. vorhandene Treffer sind hervorgehoben. Den Cursor auf die zu ändernde Zeile bewegen, Leertaste drücken und neuen Befehl eingeben (in Mnemonik, auf Leerzeichen achten!), mit RETURN übernehmen. Fehleingaben werden nicht akzeptiert. Mit 'm' läßt sich in den Hex/ASCII-Modus umschalten; hier lassen sich Änderungen in hexadezimal eingeben. Die Änderungen werden mit 'w' auf die Diskette zurückgeschrieben.
Die Pfeil-links-Taste kehrt zum Spur/Sektorgitter zurück, wo ein nächster Sektor wählbar ist. RESTORE kehrt zum PATTERN SEARCH Menü zurück.
EDIT MATCHES: führt nochmals in das Spur/Sektorgitter.
NEW DRIVE: aktuelles Laufwerk -mit der RETURN Taste- anmelden (nur die Geräteadressen 8 bis 11 sind möglich).
REBOOT MAIN MENU: Hiermit wird erneut das Hauptmenü aufgerufen. Dazu muß die Programmdiskette wieder in das Laufwerk eingelegt werden, vom dem aus gebootet wurde; anschließend Leertaste drücken.
DISK COMMAND: Über diesen Punkt können -ohne den umständlichen OPEN Befehl- alle standardmäßigen Laufwerksbefehle direkt eingegeben werden (einschließlich Partitionswechsel). Um zum Beispiel eine Diskette im Laufwerk zu initialisieren ('anzumelden'), braucht man lediglich "I0" und RETURN einzugeben, für die Rückkehr in ein Rootverzeichnis ein "/". Dieser Punkt wird verlassen, indem ohne Eingabe RETURN gedrückt wird. (Das Disketteninhaltsverzeichnis wird mit F1 aus dem Menü direkt aufgerufen, s.u.)
STARTING TRACK und ENDING TRACK setzt die erste bzw. letzte der zu durchsuchenden Spuren (nach RETURN zweistellig eingeben und wieder mit RETURN übernehmen).
F1 oder F3 zeigen die Directory der Diskette im aktuellen Laufwerk an. Die Anzeige läßt sich mit der Leertaste anhalten bzw. fortführen und mit RUN/STOP ganz abbrechen.
PARTITION CREATOR
Ein Blick in die 1581-Bedienungsanleitung unter 'Partitionen anlegen' mag genügen, den durchschnittlichen User abzuschrecken. Das auf der Demo-Diskette beigefügte Utility ist da nur ein wenig besser. Mit dem 1581 Toolkit wird es zum Vergnügen Unterverzeichnisse zu öffnen, schließen, anlegen, löschen.
Aus dem Hauptmenü PARTITION CREATOR wählen, RETURN drücken. Die Optionen sind hier:
READ DIRECTORY (Directory einlesen): Nach Anwahl dieses Punktes wird man gebeten, die entsprechende Diskette einzulegen und die Leertaste zu drücken ('INSERT DISKETTE AND HIT SPACE'). Die Directory wird eingelesen ('READING DIRECTORY'), dann kehrt das Programm zum Menü zurück.
SHOW PARTITIONS (zeige Unterverzeichnis): wird nach dem Punkt READ DIRECTORY angewählt. Der Bildschirm zeigt jetzt (von oben nach unten):
NAME: der Name der aktuellen Directory (root oder partition)
ID: die Identnummer der aktuellen Directory (root oder partition)
SPURTABELLE der 80 Spuren, die sich mit der Cursor-rechts-links Taste scrollen läßt; F1 springt auf die Spuren 1-40 und F3 auf 41-80. 'j' springt -soweit vorhanden- von Unterverzeichnis zu Unterverzeichnis, entsprechend der BAM-Belegung.
Zur besseren Übersicht ist das Spurlineal farbig angelegt: gelb sind frei benutzbare Spuren, rot sind entweder für DOS reserviert oder bereits belegt durch Dateien oder Unterverzeichnisse, blau sind Unterverzeichnisse auf der aktuellen Ebene, schwarz ist der bewegliche doppelt hohe Cursor.
Der 'Partition Tree Marker' (Markierung des Untermenübaumes) 'hängt' am Spurenlineal unter der ersten Spur dieses Unterverzeichnisses.
LEVEL: Diese Anzeige gibt entweder 'ROOT' (Hauptverzeichnis) oder die aktuelle Zahl der Unterverzeichnisebene.
Die Befehlstasten, die jetzt zur Verfügung stehen, sind:
c ('CREATE') legt ein neues Unterverzeichnis an. Der Cursor springt automatisch an die erstmögliche Spur, auf der ein Unterverzeichnis angelegt werden kann und die Meldung 'CHOOSE STARTING TRACK, HIT SPACE' (wähle erste Spur -mit der Cursor-rechts-links Taste- und drücke die Leertaste) erscheint. Ist die Wahl nicht zulässig, erfolgt eine Warnmeldung (z.B.: FOUR SEQUENTIAL BLOCKS NOT AVAILABLE = es stehen keine vier aufeinander folgende Spuren zur Verfügung); nach drücken der Leertaste kann ein weiterer Versuch eingegeben werden. Ist die Wahl gültig, erfolgt die Eingabe des Namens für das Unterverzeichnis ('ENTER SUB-DIRECTORY NAME'); alle alphanumerischen Zeichen (bis zu 16) sind zulässig, mit RETURN abschließen. Nun die 'Länge' des Verzeichnisses -mit der Cursor-links-rechts Taste- wählen ('SELECT LENGHT WITH CURSOR L/R, HIT SPACE') und mit der Leertaste bestätigen. Der Bildschirm wird dunkel, das Verzeichnis angelegt, dann der aktualisierte Bildschirm angezeigt. Bei schreibgeschützter Diskette springt das Programm in das PARTITION CREATOR Menü zurück.
d ('DELETE') löscht ein Unterverzeichnis. Dazu den Cursor auf eine der blau unterlegten Spuren des entsprechenden Verzeichnisses setzten und 'd' drücken. Auf die Meldung 'DELETE: Name ? (Y/N)' (Unterverzeichnis: Name löschen?), mit 'y' für Ja, oder 'n' für Nein antworten (A.d.Ü.: ich mußte nach angemessener Zeit den Lösch- vorgang 'manuell' (='RESTORE') abbrechen).
r ('READ'). Wenn der Cursor auf einem blauen Spurfeld steht, liest man mit 'r' das entsprechende Unterverzeichnis ein.
Pfeil-links-Taste liest die jeweils vorhergehende Unterverzeichnisebene (bzw. das Rootverzeichnis) ein.
RESTORE kehrt zum PARTITION CREATOR Menü zurück, wobei das zuletzt eingestellte Unterverzeichnis das 'aktive' bleibt!
Die anderen Menüpunkte im PARTITION CREATOR Menü sind:
NEW DRIVE: aktuelles Laufwerk -mit der RETURN Taste- anmelden (nur die Geräteadressen 8 bis 11 sind möglich).
REBOOT MAIN MENU: Hiermit wird erneut das Hauptmenü aufgerufen. Dazu muß die Programmdiskette wieder in das Laufwerk eingelegt werden, vom dem aus gebootet wurde; anschließend Leertaste drücken.
EXIT TO BASIC springt aus dem Programm direkt ins BASIC, wobei das zuletzt eingestellte Unterverzeichnis das 'aktive' bleibt! Um von dort ggf. nochmals die 1581 Tools zu benutzen, muß komplett neu gebootet werden.
DISK COMMAND: Über diesen Punkt können -ohne den umständlichen OPEN Befehl- alle standardmäßigen Laufwerksbefehle direkt eingegeben werden (einschließlich Partitionswechsel). Um zum Beispiel eine Diskette im Laufwerk zu initialisieren ('anzumelden'), braucht man lediglich "I0" und RETURN einzugeben, für die Rückkehr in ein Rootverzeichnis ein "/". Dieser Punkt wird verlassen, indem ohne Eingabe RETURN gedrückt wird.
F1 oder F3 zeigen die Directory der Diskette im aktuellen Laufwerk an. Die Anzeige läßt sich mit der Leertaste anhalten bzw. fortfahren und mit RUN/STOP ganz abbrechen.
FAST FORMATTER
Mit diesem Programm lassen sich die 1581'er Disketten schneller als im normalen DOS formatieren, obwohl es auch ein Verify durchführt. Durch Änderung der ersten und/ oder letzten zu formatierenden Spuren kann man auch nur teilweise formatieren. Beim experimentieren erstmal nur Kopien oder unwichtige Disketten verwenden, daran denken, daß Spur 40 die Directory enthält und auch daran, daß durch jedes formatieren (ob 'kurz' oder 'lang') die Daten unwiederbringlich verloren sind.
Aus dem 1581 Toolkit Hauptmenü FAST FOMATTER mit den Cursortasten anwählen und mit RETURN ausführen. Im FAST FORMATTER Menü gibt es folgende Optionen:
STANDARD FORMAT startet die Formatierung. Es wird noch der gewünschte Diskettenname erfragt (bis 16 alphanumerische Zeichen lang) und die ID ('Identnummer'); die Eingabe jeweils mit RETURN abschliessen. Nachdem man sich versichert hat, daß die 'richtige' Diskette eingelegt ist (Meldung: 'INSERT DISK TO FORMAT AND PRESS SPACE'), die Leertaste drücken. Auf die neue Meldung 'FORMAT FINISHED, HIT SPACE' (fertig formatiert, Leertaste drücken) kehrt das Programm zum Menü zurück.
PARTIAL FORMAT formatierent nur teilweise, wenn zuvor 'STARTING TRACK' und/oder 'ENDING TRACK' (die erste bzw. letzte zu formatierende Spur) verändert wurden. Dazu den jeweiligen Punkt anwählen; nach RETURN die Spurnummer eingeben (immer zweistellig, das heißt, unter Umständen mit führender Null!) und mit RETURN übernehmen. Auf die neue Meldung 'FORMAT FINISHED, HIT SPACE' (fertig formatiert, Leertaste drücken) kehrt das Programm zum Menü zurück.
NEW DRIVE: aktuelles Laufwerk -mit der RETURN Taste- anmelden (nur die Geräteadressen 8 bis 11 sind möglich).
REBOOT MAIN MENU: Hiermit wird erneut das Hauptmenü aufgerufen. Dazu muß die Programmdiskette wieder in das Laufwerk eingelegt werden, vom dem aus gebootet wurde; anschließend Leertaste drücken.
DISK COMMAND: Über diesen Punkt können -ohne den umständlichen OPEN Befehl- alle standardmäßigen Laufwerksbefehle direkt eingegeben werden (einschließlich Partitionswechsel). Um zum Beispiel eine Diskette im Laufwerk zu initialisieren ('anzumelden'), braucht man lediglich "I0" und RETURN einzugeben, für die Rückkehr in ein Rootverzeichnis ein "/". Dieser Punkt wird verlassen, indem ohne Eingabe RETURN gedrückt wird.
STARTING TRACK und ENDING TRACK sind bereits oben unter PARTIAL FORMAT beschrieben.
F1 oder F3 zeigen die Directory der Diskette im aktuellen Laufwerk an. Die Anzeige läßt sich mit der Leertaste anhalten bzw. fortfahren und mit RUN/STOP ganz abbrechen.
ERROR SCANNER
Mit diesem Programm lassen sich DOS Fehler auf der Diskette anzeigen, man erhält einen 'optischen' Report über den Zustand der Daten.
Aus dem 1581 Toolkit Hauptmenü FAST FOMATTER mit den Cursortasten anwählen und mit RETURN ausführen. Im FAST FORMATTER Menü gibt es folgende Optionen:
SCAN DISK (Diskette durchsuchen). Nach dem setzen der anderen Optionen diesen Punkt mit dem Cursor anwählen, RETURN drücken. Auf die Meldung 'INSERT DISK TO SCAN AND PRESS SPACE' (zu untersuchende Diskette einlegen, Leertaste drücken) beginnt der Suchlauf unter Anzeige der entsprechenden Spur ('SCANNING TRACK xx'). Den Suchlauf kann man mit RESTORE jederzeit abbrechen. Ist der Suchlauf beendet, erscheint ein Gitter, das das erste Viertel ('QUAD 1') der gesamten Diskette darstellt; mit den Zifferntasten 1 bis 4 lassen sich alle Quadranten (Viertel) anzeigen:
Quadrant 1 = Spuren 01 - 40, Sektoren 00 - 20
Quadrant 2 = Spuren 41 - 80, Sektoren 00 - 20
Quadrant 3 = Spuren 01 - 40, Sektoren 21 - 39
Quadrant 4 = Spuren 41 - 80, Sektoren 21 - 39
(in der englischen Originalanleitung, Seite 38, ist als Beispiel der Scan einer Commodore 1581 Demo/Utilitydisk abgedruckt).
Die Einträge im Gitter können sein:
'+' für Daten im entsprechenden Sektor
'-' zeigt einen unbeschriebenen Sektor
'Zahl' steht für einen DOS-Fehler. Da nur 0 bis 9 angezeigt werden können, muß man, um auf die echte DOS-Fehlernummer zu kommen, jeweils 20 aufaddieren. So bedeutet z.B. 3 (DOS-Fehler: 23) 'CHECKSUM ERROR' (Prüfsummenfehler); eine komplette Liste der Fehlermeldungen sind im 1581 Handbuch aufgeführt.
'p' im 'QUAD-Modus' gedrückt, druckt die Gitter auf einen seriellen Drucker (Typ: 801 oder 1525)
Pfeil-links-Taste: springt in das ERROR SCANNER Menü zurück.
RESTORE: Abbruch zum ERROR SCANNER Menü.
Die anderen Menüoptionen sind:
NEW DRIVE: aktuelles Laufwerk -mit der RETURN Taste- anmelden (nur die Geräteadressen 8 bis 11 sind möglich).
REBOOT MAIN MENU: Hiermit wird erneut das Hauptmenü aufgerufen. Dazu muß die Programmdiskette wieder in das Laufwerk eingelegt werden, vom dem aus gebootet wurde; anschließend Leertaste drücken.
DISK COMMAND. Über diesen Punkt können -ohne den umständlichen OPEN Befehl- alle standardmäßigen Laufwerksbefehle direkt eingegeben werden (einschließlich Partitionswechsel). Um zum Beispiel eine Diskette im Laufwerk zu initialisieren ('anzumelden'), braucht man lediglich "I0" und RETURN einzugeben, für die Rückkehr in ein Rootverzeichnis ein "/". Dieser Punkt wird verlassen, indem ohne Eingabe RETURN gedrückt wird.
STARTING TRACK bzw. ENDING TRACK dienen dazu, nach RETURN die Spurnummer für die erste bzw. letzte zu durchsuchende Spur einzugeben (immer zweistellig, das heißt, unter Umständen mit führender Null!) und mit RETURN zu übernehmen.
F1 oder F3 zeigen die Directory der Diskette im aktuellen Laufwerk an. Die Anzeige läßt sich mit der Leertaste anhalten bzw. fortfahren und mit RUN/STOP ganz abbrechen.
FAST LOADER
Obwohl die Ladegeschwindigkeit der 1581 gegenüber der 1541 schon wesentlich erhöht ist, gibt es immer noch Möglichkeiten für weitere Entwicklungen. Diejenigen, die bereits einen Hardware Beschleuniger einsetzen (z.B.: Jiffy-DOS), werden die wahren Fähigkeiten der 1581 schätzen; die anderen bekommen hiermit eine Software Lösung.
Dieses Programm ist im Speicher frei verschiebbar ('re-locatable') und kann sowohl auf 3,5", als auch auf 5,25" Disketten gespeichert werden (ist aber nur 1581 kompatibel).
Aus dem 1581 Toolkit Hauptmenü FAST LOADER mit den Cursortasten anwählen und mit RETURN ausführen. Im FAST LOADER Menü gibt es folgende Optionen:
EXECUTE FASTLOADER (Schnell-Lader ausführen): Mit dieser Option wird der Schnell-Lader in den Computerspeicher geschrieben. Dazu muß nach der Meldung 'CHOOSE THE MEMORY. . .' bei 'ADDRESS?' eine Startadresse in hexadezimal eingegeben werden, deren Low-Byte '00' sein muß ($c000 oder $9a00 bietet sich z.B. an). Nach RETURN erscheint der normale BASIC Bildschirm mit der Meldung, daß das 1581 Fastload bei der angegebenen Adresse aktiv ist. Von hier an funktionieren alle BASIC Diskettenzugriffe wie gewohnt, nur etwas schneller. Einzige Ausnahme ist: wenn durch den Ladevorgang (evt. beim absolut laden) die Schnell-Laderoutine überschrieben wird (Absturz).
SAVE FASTLOADER (Schnell-Lader speichern): überträgt die Routine auf eine Diskette. Dazu muß nach der Meldung 'CHOOSE THE MEMORY. . .' bei 'ADDRESS?' eine Start- adresse in hexadezimal eingegeben werden, deren Low-Byte '00' sein muß ($c000 oder $9a00 bietet sich z.B. an). Nach RETURN ('INSERT WORK DISK, HIT SPACE') die entsprechende (Ziel-)Diskette einlegen und die Leertaste drücken. Das Programm wird jetzt gespeichert ('SAVING FILES') und der Menübildschirm erscheint wieder, wo man mit F1 oder F3 die neue Directory (d.h. die beiden neuen Einträge) anschauen kann. Das "FASTxxxx" ist der Lader, der mit LOAD"FASTxxxx",U,1 geladen wird und der die Datei "Fxxxx" automatisch nachlädt ('U' = Geräte- adresse; kann 8,9,10 oder 11 sein).
NEW DRIVE: aktuelles Laufwerk -mit der RETURN Taste- anmelden (nur die Geräteadressen 8 bis 11 sind möglich).
REBOOT MAIN MENU: Hiermit wird erneut das Hauptmenü aufgerufen. Dazu muß die Programmdiskette wieder in das Laufwerk eingelegt werden, vom dem aus gebootet wurde; anschließend Leertaste drücken.
DISK COMMAND: Über diesen Punkt können -ohne den umständlichen OPEN Befehl- alle standardmäßigen Laufwerksbefehle direkt eingegeben werden (einschließlich Partitionswechsel). Um zum Beispiel eine Diskette im Laufwerk zu initialisieren ('anzumelden'), braucht man lediglich "I0" und RETURN einzugeben, für die Rückkehr in ein Rootverzeichnis ein "/". Dieser Punkt wird verlassen, indem ohne Eingabe RETURN gedrückt wird.
F1 oder F3 zeigen die Directory der Diskette im aktuellen Laufwerk an. Die Anzeige läßt sich mit der Leertaste anhalten bzw. fortfahren und mit RUN/STOP ganz abbrechen.