Anleitung zum QWKRR128 -System Version 3.1

Programmautor: Rod Gasson, Reynella, Süd-Australien

Anleitung: Mark Dowsett, Sydney, Neu-Süd-Wales

Übersetzung des Programms: Erwin Schnabel, Bad Vilbel, Deutschland

Übersetzung der Anleitung: Michael Scholich, Mannheim, Deutschland

Inhalt

Warnungen und Hinweise 2

Wozu brauchen Sie den QWKRR128? 3

Was benötigen Sie für den Gebrauch des QWKRR128?

Wie bekommen Sie ein 'Mail-Packet'

Wie gehen Sie mit einem 'Mail-Packet' um?

Die Verwendung des CSDOS -Systems

QWKRR218 starten

QWKRR128 benutzen

Die Editoren

Zeileneditor

Bildschirmeditor

Nachrichten lesen

Informationen im Kopfeintrag der Nachrichten

READ- (Lese-) Befehle

REPLY (Antwort) auf eine Nachricht

REPLY- (Antwort-) Befehle

ENTER (Eingabe) einer Nachricht

Zugang zu Netmail

- mittels MKQwk

- mittels EzyQwk oder Maximus

SetUp (Voreinstellungsoptionen für Farben, Funktionstasten,Taglines)

Nachrichten absenden

Lesen, was Sie geschrieben haben

Unterstützung von Programmen und Dateien

MAILPKT.SCR

Registrierung und Versand

Anhänge

Glossar

Kontaktadressen

Warnungen und Hinweise

Die folgenden Punkte haben sich als bekannte oder mögliche Fallen des QWKRR128 V3 herausgestellt:

Indexdateien (.NDX) hängen von den Dateien ab, die auf der Diskette verbleiben, für die der Index (das 'Inhaltsverzeichnis') geschrieben wurden. Kopieren Sie die .DAT -Dateien auf eine andere Diskette, sind die Verzeichnisse nicht mehr gültig.

Verzeichnisse früherer Versionen des QWKRR128 sind mit denen der Version 3.x nicht mehr kompatibel.

Hinweise für CMD -User:

- Die .DAT -Dateien müssen sich in einem Rootverzeichnis befinden, andere Dateien können auch in Unterverzeichnissen abgelegt werden.

- Bei Start dieses Programmes wird automatisch -soweit das CMD-Laufwerk mit der 'Real Time Clock' ausgerüstet ist- die aktuelle Zeit und das Datum eingeladen.

Allgemeine Hinweise zu Laufwerken:

Nachdem Sie begonnen haben, die 'MESSAGES.DAT' Datei zu lesen, bleibt der Datenkanal zur Quelldiskette solange geöffnet, bis das Programm beendet wird (shift-Q). KEINESFALLS dürfen Sie die Diskette aus dem Laufwerk nehmen, solange dessen 'Drive'-Lämpchen noch brennt, da sonst das Programm abstürzt und dabei eventuell Daten verfälscht; auch die Diskette im REPLY- (Antwort-) Laufwerk soll nicht vorzeitig entnommen werden. Die Diskette des USER -Laufwerks kann jederzeit gewechselt werden, sofern sie nicht gleichzeitig auch als MESSAGE- oder REPLY- Diskette dient.

Ein weiteres Problem ist das Erkennen des 'DISK FULL ERRORS', wenn EXPORT- oder .MSG- Dateien abgespeichert werden (dieser Fehler führt zum Absturz!).

Gebrauch der Dateien und deren Umlauf:

Jede BBS behandelt ihre 'control.dat' -Datei auf ihre eigene Art und Weise. Unternehmen Sie niemals den Versuch, die 'control.dat' einer BBS für die Erstellung eines Antwortpaketes eines anderen Systems zu verwenden.

Ebenso sollte nie eine 'alte' control.dat mit einem neuen Mail-Paket benützt werden. Irgendetwas könnte sich seit Deinem letzten Anruf geändert haben.

Vermeiden Sie das hochladen eines Antwortpaketes mit einer control.dat, die mehr als ein paar Tage alt ist. Versuchen Sie die Antwort noch am gleichen Tag hochzuladen, an dem die Post einging (downloaded), spätestens am nächsten Tag.

Größe der Nachrichten (mail packets):

Bei der Vorbereitung Nachrichten (mail packets) zu bekommen, ist die vorhandene Laufwerkskapazität von großer Wichtigkeit. In einem großen Paket wird 1 Nachricht ('message') einer .QWK- (.ARC-) Datei im Durchschnitt etwa 1,6 Blöcke lang, entpackt sind das etwa 3,5 Blöcke in der 'MESSAGES.DAT' -Datei. Das bedeutet, ein 300-'messages'-Paket gibt eine .ARC -Datei von 498 Blöcken, entpackt ca. 1000 (!) Blöcke für die MESSAGES.DAT -Datei plus ca. 10 Blöcke für andere Dateien. Überschlägig kann eine 1541 150-messages-Pakete handhaben, eine 1571 etwa 330 (was kann aber schon knapp ist, wenn es sich zufällig nur um große 'messages' handelt).

Steht Ihnen nur ein Laufwerk zur Verfügung, ist weiter zu berücksichtigen, daß etwas Platz auch zum ent-ARC-en (entpacken) des Pakets benötigt wird. QWKRR128 V3 beansprucht ca. 10 Blöcke für die .NDX -Datei. Ich (R.G.) bevorzuge das ent-ARC-en auf ein Harddrive und das downloaden auf Floppy, so paßt ein 600-messages-Paket, komprimiert, gut auf eine 1571'er Diskette.

Speicherprobleme beim Wechsel von Programmen:

CSDOS vom QWKRR128 aus aufgerufen, gibt keine Probleme, aber QWKRR128 V3 kann man nicht von CSDOS aus aufrufen. Deshalb benutzen Sie bitte im CSDOS den COLD Befehl oder die RESET Taste.

Wozu dient QWKRR128?

QWKRR128 ist ein 'native mode' 'offline reader' für die BBS-Freunde mit 128'ern. Es ermöglicht Ihnen, unter Verwendung nützlicher Werkzeuge, 'offline' (außerhalb der eigentlichen Datenübertragung) BBS-Mail zu lesen, beantworten und zusammenzustellen. Das Programm wurde so gestaltet, daß es -außer der Diskettenkapazität- keine Begrenzung der Größe der message-Pakete gibt.

Warum die Post 'offline' lesen? Es gibt u.a. folgende Gründe:

1.) Senkung der Telefonrechungen (für Ferngespräche), die Post nur senden oder empfangen (up-/downloading) ist wesentlich effektiver.

2.) Verkürzung der Zugriffszeit auf die BBS. Unter Umständen steht der BBS nur eine Telefonleitung zur Verfügung, um man gibt so anderen eine bessere Chance auf einen Zugriff. (Manche SYSOPs geben 'Offline Mail Users' sogar Rabatt, weil diese die Leitung frei(er) halten.)

3.) Verminderung der Zeit, die Ihr Computer am Telefon hängt. Sie können gleichzeitig jemanden anrufen und die Post beantworten.

Der erste dürfte wohl der Hauptgrund sein, aber die anderen sind auch ganz nützlich.

Was benötigen Sie für den Gebrauch Ihres QWKRR128?

Sie benötigen einen 80-Zeichen-Monitor (das Programm läuft leider nicht im 40-Zeichenmodus), einen C128 und ein Diskettenlaufwerk (Es kann ein beliebiges sein, aber je mehr Speicherkapazität zur Verfügung steht, desto größere Dateien (Mail-Pakete) können bearbeitet werden; getestet wurde mit 1571, 1581, CMD Hard und RAMLink. Bis zu vier Laufwerke sind ansprechbar, Doppellaufwerke, soweit vorhanden, werden ebenfalls unterstützt.).

Bedauerlicherweise ist QWKRR128 durch Speicherprobleme nicht mit RAMDOS kompatibel.

Desweiteren benötigen Sie auch ein Verfahren, um .ARC- oder .ZIP- Dateien im IBM-Format aufzubauen und aufzulösen, da dies das einzige Verfahren ist, das MS-DOS und der 128'er verarbeiten können. Die meisten .QWK-Systeme erlauben das Senden und Empfangen (up-/downloading) nur in gepackter Form. Der Autor dieses Programmes empfiehlt CSDOS von Chris Smeets. Die Rechte an CSDOS liegen nun bei PARSEC INC. (USA), die es dem Vernehmen nach als 'freeware' herausgeben wollen. Außer CSDOS (BVZIP / BVUNZIP) können Sie auch andere .ARC oder .ZIP Packer für MS-DOS BBS einsetzen (z.B. ZIP / UNZIP unter CP/M).

Außerdem brauchen Sie natürlich ein 'mail packet' (.QWK-kompatibel). .QWK ist einer von vielen IBM BBS 'mail packets' und weit verbreitet, weil die meisten BBSen in der Lage sind, es zu erzeugen. Sollten Sie es in Ihrer BBS nicht vorfinden, fragen Sie den SYSOP, der dieses Format sicher leicht hinzufügen kann, da freeware Programme für einige IBM BBS erhältlich sind.

Wie bekommen Sie ein 'mail packet'?

Loggen Sie sich in Ihre bevozugte BBS ein und öffnen die 'offline mail reader area', wo ein paar Parameter einzugeben sind:

Packing option: ARC oder ZIP

Packet Type: QWK

Protocol: (entsprechend Deinem Terminal)

Area Selection: (wählen Sie hier die gewünschte 'mail area' aus)

Area Selection ist für gewöhnlich eine eigene Option neben der 'combined read'-Option. Eventuell finden Sie noch mehr Optionen, einschließlich der Auswahl 'number of messages' (Anzahl der Nachrichten), die in ein Paket sollen (oder dürfen, s.o.), oder 'news bulletins' (das Neueste), neue Dateilisten, oder anderes mehr. Es sollte auch eine 'help'-Datei in der BBS vorhanden sein, um die einzelnen Optionen und deren Gebrauch mit Ihrem 'offline reader' zu erläutern.

Wie gehen Sie mit einem .QWK 'mail packet' um?

Sie haben nun eine Datei '<BBS-Name>.QWK' erhalten. Achtung! Dieser Name ist bei jedem 'download' gleich, deshalb müssen früher erhaltene Pakete entweder gelöscht oder umbenannt werden, bevor die neue Datei 'down'-geladen wird (es sei denn, Ihr Terminalprogramm übernimmt das automatisch).

Bitte notieren Sie sich den <BBS-Name>, da Sie ihn zum absenden (upload) Ihrer Antwortdatei als Dateiname benötigen.

Dann verlassen Sie das Terminalprogramm und booten CS-DOS oder einen anderen ent-ARC-er.

Benutzen des CSDOS

Diese Hinweise betreffen das CSARC-Modul, da ich noch keinen Zugriff auf das BVZIP für CSDOS habe.

Unter CSDOS muß das CSXARC zum ent-ARC-en (entkomprimieren) verwendet werden, NICHT das ARC-Modul von Commodore, das mit dem IBM-ARC-Format nicht kompatibel ist. Vor dem ent-ARC-en müssen Sie die Datei umbenennen, damit sie die Endung '.ARC' bekommt. Ich bevorzuge einen Namen etwa wie '23MAI92WOW.ARC', der Datum und 'board' oder 'mail area' ('Herkunft') enthält. Da Sie sich hier nicht auf das IBM-Format beschränken müssen, darf der Name vor der Endung '.ARC' bis zu 12 alpha-numerische Zeichen (allerdings ohne <SPACE>) enthalten. Die Syntax zum ent-ARC-en lautet:

CSXARC 23MAI92WOW

Verwenden Sie mehrere Laufwerke, wählen Sie das aktuelle Laufwerk als Ziel- ('Destination'-) Laufwerk und fügen eine Laufwerkskennung vor den Dateinamen ein:

c:

CSXARC b:23MAI92WOW

Mit diesen Befehlen extrahieren Sie die Daten aus 23MAI92WOW.ARC im B: -Laufwerk auf das C: -Laufwerk.

Mit CSXARC müssen alle Dateien aus dem .ARC entpackt werden, aber zum Start des QWKRR128 benötigt man nur die 'CONTROL.DAT' und 'MESSAGES.DAT'. Sie finden noch mehre Dateiarten im .ARC, einschließlich '.NDX', welche durch QWK-reader erstellt, aber für QWKRR128 nicht gebraucht werden. Die .NDX -Dateien kann man sofort nach dem entpacken löschen, um wertvolle Diskettenkapazität freizumachen. Wählen Sie 'bulletins' (Nachrichtenblätter), werden diese im Paket zwar mit aufgenommen, müssen aber mit anderen Programmen (ASCII- oder vielleicht ANSI-Reader) gelesen werden.

Die Dateien liegen nun vor und Sie müssen CSDOS verlassen und den Speicher für den nächsten Schritt leeren. Dazu gibt es entweder den CSDOS Befehl 'COLD' oder den bewährten RESET-Knopf.

Sind Sie mit CSDOS gut vertraut, mögen Sie die Einrichtung einer kleinen RAM-Disk- Datei in Betracht ziehen, die gerade die mindest notwendigen Dateien zur Durchführung dieser Aufgaben enthält. Es wäre eine Verschwendung von Zeit, eine mehr als 300 Blöcke große RAM-Disk zu laden, um nur eine einzige Aufgabe zu bearbeiten. Führen Sie sich wiederholende Arbeitsvorgänge aus und steht Ihnen eine 17xx RAM zur Verfügung, kann sie sehr vorteilhaft sein, da sie während der Ausführung von QWKRR128 unverändert erhalten bleibt und beim wiederstarten von CSDOS (durch COLD oder <RESET>) nicht überschrieben wird.

Ist Ihre Antwort im QWKRR128 fertig zusammengestellt, müssen Sie die Datei vor dem 'upload' (absenden) in die BBS komprimieren; das erreichen sie (IBM-kompatibel) in CSDOS mit CSARC bzw. CSARC1750. Mein Befehl dazu lautet:

csarc mail *.msg

Damit erstellen Sie eine Datei 'MAIL.ARC', die je nach dem benutzten Übertragungsprotokoll noch umzubenennen ist. Bei Verwendung eines Y-MODEM (oder eines anderen, das den Dateinamen vor der Datei sendet) wird die BBS meist nur Dateinamen des Formates <bbsname>.REP akzeptieren (im gleichen Format wie die erhaltene <bbsname>.QWK). Unter Einsatz eines X-MODEMS (oder eines anderen Protokolls, das keinen Dateinamen überträgt) braucht nicht umbenannt zu werden.

QWKRR128 starten

ACHTUNG: Benutzen Sie den QWKRR128 V3.1 und möchten Sie diesen in eine registrierte Version umwandeln (mit Informationen, die Rod Gasson dazugibt), lesen Sie bitte die später folgende Registrationsanweisung. Wird die Registrierung nicht korrekt ausgeführt, können Daten von der Diskette verloren gehen.

Nun zur Sache, wie können Sie Ihre Post lesen und beantworten? Sie brauchen die QWKRR128-Dateien und die Diskette mit den *.DAT Dateien.

Sie Starten QWKRR128 von einem beliebigen Laufwerk und werden anschließend zur Eingabe des Nachrichten- (message-), Antwort- (reply-) und User- Laufwerkes aufgefordert (voreingestellt ist das Laufwerk, von dem QWKRR128 gebootet wurde, es sei denn, Sie haben in QWKRR.DEFAULTS anderes festgelegt; sehen Sie hierzu bitte unter SetUp nach). Die Laufwerksnummern können mit <CRSR auf>/<CRSR ab> verändert und mit <RETURN> übernommen werden.

Das Programm sucht nun auf dem Nachrichten- (message-) Laufwerk nach *.DAT Dateien. Wird keine gefunden, springt das Programm zurück zur Laufwerkseingabe.

In CMD Laufwerken darf die *.DAT nicht in Unterverzeichnissen stehen. Besitzen Sie kein CMD Laufwerk (mit RTC-Uhr), werden sie noch zur Eingabe des Datums und der Uhrzeit aufgefordert (die Zeit vierstellig im 12-Stunden-Format ohne Punktuation, d.h. 13Uhr wird zu 0100. Anschließend wird Vormittag (a.m.) oder Nachmittag (p.m.) durch <a> bzw. <p> eingegeben.

Nun erscheint das Datum (wie in der CONTROL.DAT gefunden), mit einem Cursor über dem Tag. Es ist nur der Tag änderbar, was aber nicht schlimm ist, weil Antworten binnen ein/zwei Tagen erfolgen sollten. Nur zum Monatswechsel kann es Probleme geben, dann müssen Sie mit falschem Datum arbeiten. Außerdem ist es zwar möglich, Daten bis zum 39. einzugeben (weil dieses Programm die Richtigkeit nicht prüft), dennoch sollten Sie darauf verzichten (da das Empfängerprogramm dies eventuell tut).

Gebrauch des QWKRR128

Es gibt zwei Editoren zur Dateneingabe in QWKRR. Zunächst nur eine kurze Beschreibung beider. Weitere Informationen finden sich später in den entsprechenden Menütexten.

Zeilen- (Line-) editor

Der Zeileneditor dient zur Eingabe von Dateinamen, Empfänger, Absender, Themen, Feldern, Anmerkungen und Funktionstastenbelegungen und wurde bereits über frühere Versionen weiterentwickelt.

Die Cursor-, Insert- und Deletetasten funktionieren wie unten beschrieben. Wird zur Eingabe ein 'default'-Vorschlag angeboten, aber nicht übernommen, wird dieser mit der <SPACE> -Taste gelöscht. Dann können Sie die neue Eingabe eintippen und mit <RETURN> übernehmen; leere Eingaben brechen den Vorgang ab.

Bildschirm- (Full Screen-) editor

Der Bildschirmeditor dient dazu, einen Nachrichtentext einzugeben (ENTER) oder eine Antwort zu verfassen (REPLY). Der in Editor V3 beherrscht den automatischen Wortumbruch (wordwrapping), mit der Einschränkung, daß er sich im Eingabemodus befindet und daß das letzte Zeichen einer Zeile kein Leerzeichen ('SPACE') ist. Wird Text eingefügt oder gelöscht (insert/delete), so daß ein Wort über die Bildschirmgrenze hinweg getrennt wird, findet ebenfalls kein Wortumbruch statt. Bei der Einfügung von Text über den rechten Bildschirmrand hinaus, fügt der Editor eine Leerzeile ein, in der dann weitergeschrieben wird (also kein echter Wortumbruch, der Worte über die nächste(n) Zeile(n) schiebt). Die INSERT-Taste funktioniert so, wie Sie es von BASIC her gewöhnt sind (ein Leerzeichen wird an der Cursorposition eingeschoben, der nachfolgende Text eine Stelle nach rechts bewegt). Die DELETE-Taste arbeitet mehr wie eine echte DELETE-Taste, als ein Backspace, d.h. das Zeichen an der Cursorposition wird gelöscht, der rechts stehende Text nach links gezogen, der Cursor bleibt an der Stelle.

Die Cursortasten arbeiten wie gewohnt, in Verbindung mit der Commodore- (C=) Taste sind folgende Verbesserungen installiert worden:

C= Cursor aufwärts eine (Bildschirm-) Seite aufwärts

C= Cursor aufwärts ist gleich wie 2x <HOME>

C= Cursor abwärts eine (Bildschirm-) Seite abwärts

C= Cursor rechts zum Ende des Bildschirms

C= Cursor links zum Anfang des Bildschirms (= <HOME>)

Anfangsmenü

Sind Sie bis hierher durch durch das 'SetUp' gelangt, werden Bildschirmrahmen gezeichnet und die aus der CONTROL.DAT extrahierten Daten im Hauptfenster angezeigt. Desweiteren erscheint entweder ein Kurzmenü oder der Sharewarehinweis, je nach Stand der Registrierung. Aus dem Sharewarehinweis gelangen Sie durch Tastendruck in das erste Menü (und Die Registrierung holen Sie doch nach? -oder?).

Die folgenden Optionen werden nicht unbedingt alle sofort erscheinen, sondern dann, wenn Sie tatsächlich gebraucht werden.

(B)asic (R)ead all (M)arked (S)elect Conf. (C)ontinue create (I)ndexes

(B)asic Verläßt das Programm, nachdem die 'message index files' auf Diskette geschrieben wurden. Diese Verzeichnisse erlauben den schnellen Zugriff auf einzelne Nachrichten, wenn man Sie später nochmals lesen will. So wird (auch) ein 'Lesezeichen' (Zeiger) dort eingelgt, wo Sie zuletzt aufgehört haben, um dort fortzufahren (C) oder (M)arkierte Nachrichten zu sichern.

(R)ead all beginnt am Anfang des Pakets Nachrichten auszulesen

(M)arked diese Option wird nur dann eingangs angeboten, wenn während einer vorherigen Sitzung eine Verzeichnisdatei angelegt und nun auf der Diskette gefunden wurde.

ACHTUNG! Diese Option und die folgende (S)elect Conf. stehen nur nach der Registration zur Verfügung, auch wenn der Menüpunkt schon zuvor angezeigt wird.

(S)elect Conf. erlaubt Ihnen die Auswahl einer bestimmten Konferenz, um sie zu lesen. Nach Anwahl dieses Punktes werden die auf der BBS zur Verfügung stehenden Konferenzen mit ihren entsprechenden Nummern angezeigt. Am Ende der Liste kann die gewünschte Nummer eingegeben werden. Aus dieser Eingabeaufforderung gibt es kein 'escape', es ist unbedingt eine gültige Nummer einzugeben. Wurde die Datei nicht indiziert, entsteht eine kleine Pause, in der das Programm nach der Nachricht aus der gewählten Konferenz sucht. Steckt Ihr BBS-mailer alle Nachrichten aus jeder Konferenz zusammen, sollte dies nur vor dem ersten Mal geschehen. Während das Programm Nachrichten sucht, wird als Merker, daß Sie sich in einer Konferenz befinden, links des Wortes 'Area' ein '>' angezeigt

(C)ontinue erscheint nur, wenn Sie das Nachrichtenpaket vorher schon einmal mit QWKRR128 V3 bearbeitet haben und eine Indexdatei angelegt bzw. abgespeichert wurde. Diese Option erlaubt Ihnen dort fortzufahren, wo Sie vorher aufhörten.

create (I)ndexes falls gewünscht, können Sie ein Verzeichnis des Nachrichtenpaketes anlegen, ohne die Texte im einzelnen zu lesen. Grundsätzlich ist es nicht notwendig, diesen Punkt anzuwählen, da das Verzeichnis nach und nach erstellt wird, während Sie sich durch das Paket lesen. Besteht bereits ein komplettes Verzeichnis für das gesamte Paket, erscheint diese Option nicht mehr.

Nachrichten lesen

Nachdem Sie aus dem ersten Menü Ihre Auswahl getroffen haben, wird die Nachricht, die den Kriterien entspricht, angezeigt, zusammen mit einer Menüzeile:

(N)xt (P)rv (A)gn (E)ntr (F)wd (R)ply e(X)prt (Q)uit (Msg#) (klaff)Dos ($) (*) (#) (M)

Weitere Tasten, die nicht im Menü erscheinen, sind: ESC als Abbruchtaste (jederzeit), und <SPACE> oder <RETURN>, die zur nächsten Nachricht führen (entsprechend der gewählten Leserichtung, angezeigt im oberen linken Bildschirmeck, links der Nachrichtennummer, Pfeil nach oben für vorwärts, Pfeil nach unten für rückwärts).

Registrierten Versionen steht noch shift-e, shift-f und shift-r zur Verfügung. Diese Befehle entsprechen Enter, Forward und Reply mit dem Zusatz, daß im Feld 'From' Ihr Name zu einem 'Alias' geändert werden kann. ACHTUNG:

1.) trotz Änderung des Namens, kann die BBS ihn wieder zurückändern, um Ihren 'echten' Namen hochzuladen, oder vielleicht nicht Nachricht abzulehnen

2.) 'Alias' sind in Fido-Antworten generell nicht zugelassen. Es gibt Ausnahmen, wenden Sie sich bitte an Ihren SYSOP oder einen Fachmann in Ihrer Umgebung

Kopfeintrag in den Nachrichten (message header information)

Die Kopfzeile, die Sie oben am Bildschirm sehen, enthält folgende Informationen (von links nach rechts und von oben nach unten):

'Msg :' Die Nummer der aktuellen Nachricht (allerdings unabhängig von einer BBS-

Nachrichtennummer). Zwischen 'Msg' und ':' ist Platz für einen auf- oder

abwärts Pfeil, der die Leserichtung anzeigt (siehe Nxt/Prv)

'Date :' Das Datum, als die Nachricht erstellt wurde

'Time :' Die Uhrzeit, als die Nachricht erstellt wurde

oben rechts wird die aktuelle Zeit und das Datum angezeigt (entweder vorab manuell eingegeben, oder automatisch aus einer CMD RTC ausgelesen). Läuft diese Uhr zu schnell oder zu langsam, sehen Sie bitte unter SETUP - NSTC/PAL nach.

'From :' Autor der aktuellen Nachrichten

'Area :' Name der Konferenz aus der die Nachricht kam. Erscheint '>Area :' ist

diese Konferenz gewählt und Nachrichten anderer Konferenzen werden

nicht angezeigt (siehe (S)elect Conf.)

'Status :' zeigt den Status der aktuellen Nachricht an. (Read/Unread, Public/Private)

'Status*:' zeigt an, daß diese Nachricht markiert ist

'To :' Empfänger der aktuellen Nachricht

'Subj. :' Thema der aktuellen Nachricht. Antworten Sie auf diese Nachricht ('Reply')

erhält die Antwort als Voreinstellung den gleichen Namen, aber mit einem

'Re:' vorangestellt

unten rechts im 'header window' erscheint eine Zahl, wie etwa '10/458'. Sie stellt die Größe der Nachricht in Zeilen/Bytes dar.

Lesebefehle

Die Nachrichten werden in ganzen Bildschirmseiten ('pages') angezeigt, die Meldung 'Page break' erscheint im unteren Fenster, wenn das Ende des Textes noch nicht sichtbar ist. Jeder Tastendruck (außer 'ESC') führt in die nächste Seite.

ESC ist der einzige Ausstieg, bevor das Ende der Nachricht bzw. das Menü erreicht ist. Diese Taste ist nützlich, wenn Sie z.B. nach dem lesen der ersten Worten feststellen, daß das Thema doch nicht interessiert. Während der Meldung 'Page break' ESC einmal gedrückt, führt ins 'Read'-Menü, beim zweiten Druck gelangen Sie weiter in die nächste Nachricht.

(N)xt führt Sie in die Nachricht mit der nächst höheren Nummer, gleichzeitig wird die Leserichtung vorwärts festgelegt.

(P)rv führt Sie in die Nachricht mit der nächst niederen Nummer, gleichzeitig wird die Leserichtung rückwärts festgelegt.

(A)gn zeigt die aktuelle Nachricht nochmals an

(E)ntr zur Eingabe einer Nachricht in irgendeine 'mail area'. Bitte sehen sie unter 'Eingabe einer Nachricht' nach.

(F)wd erlaubt Ihnen, auf eine Nachricht zu antworten, aber auch die 'area', in die die Nachricht soll, zu wechseln. Sie können hiermit per NetMail in eine Fido 'area' antworten, oder mit 'Private mail' auf eine 'Public message'. Die Optionen sind die gleichen, wie unter 'Reply', außer daß die 'message area' genauso zu wählen ist, wie bei der Eingabe einer Nachricht. (F) steht nur nach Registrierung zur Verfügung.

(R)ply dient der Eingabe einer Antwort auf eine Nachricht innerhalb der augenblicklichen 'area'. Sehen Sie bitte unter 'Antwort auf eine Nachricht'.

e(X)prt sendet die aktuelle Nachricht als eine CBM-ASCII-Datei in das 'User'-Laufwerk. Sie werden zur Eingabe eines Dateinamens aufgefordert, als Vorgabe erscheint 'msg' mit einer nachfolgenden Nummer. Wurde in einer Sitzung 'EXPORT' schon einmal benutzt, erscheint der letzte Dateiname nun als Vorgabe, um -wenn Sie ein Nummernsystem benutzen- sie an die letzte Nummer zu erinnern. Nach der Eingabe prüft das Programm, ob eine Datei mit diesem Namen schon existiert; wenn ja kehrt es zur Eingabe zurück. Ich finde es am einfachsten, die Namen so zu vergeben, daß ein Hinweis auf die Herkunft enthalten ist, anstatt nur 'msg??'. In der registrierten Version kann die Namenseingabe -wenn irrtümlich angewählt- durch <RETURN> (d.h. Leereingabe) abgebrochen werden.

(Q)uit ist der einzige Weg, die Nachrichten-lese-Abteilung zu verlassen; QWKRR128 kehrt zum Anfangsmenü zurück, wo eine andere Lesemethode oder der komplette Programmabbruch (nach BASIC) anwählbar ist.

(Msg#) Sie können irgendeine Nachrichten-Nummer direkt eingeben. Wurde das Nachrichtenpaket bereits mit einem Verzeichnis versehen, das bis zur gewählten Anzahl oder sogar darüber hinaus geht, wird das direkt angezeigt, desweiteren wird das 'Indexing' fortgeführt, bis die gewünschte Nummer gefunden ist.

ACHTUNG: wurde eine einzelne Konferenz zum lesen angewählt -anstatt 'lies alles'- und diese Nummer ist in der aktuellen Konferenzpost nicht vorhanden, wird die nächstliegende Nachricht angezeigt. D.h., haben Sie #1 gewählt, die niederigste Nummer Ihrer Konferenz sei #20, so kommt diese zur Anzeige. Nach Auswahl einer einzelnen Nummer erscheint ein '>' links des Wortes 'Area:' als Zeichen, daß Sie sich in diese Konferenz 'eingeloggt' haben.

('Klammeraffe')Dos erlaubt Ihnen, einen DOS-Befehl -allerdings NUR an das USER - Laufwerk- zu senden, oder dessen 'Unitnummer' zu ändern.

($) zeigt Ihnen die Diectory des aktuellen USER - Laufwerkes an.

(*) führt Sie in das 'SetUp'-Menü. (siehe dort)

(#) druckt die aktuelle Nachricht auf einen CBM-kompatiblen Drucker aus. Das Programm prüft, ob der Drucker auch vorhanden (eingeschaltet) ist. Allerdings kommt es manchmal vor, daß die Nachricht auf den Bildschirm 'gedruckt' wird.

(M) markiert Nachrichten, um sie später zu lesen oder darauf zu antworten (in Verbindung mit der 'marked'-Option im ersten Menü) oder hebt deren Markierung auf. Als Marker dient ein '*' rechts des Wortes 'Status' im 'message header'. Obwohl dieser Befehl auch in der unregistrierten Version arbeitet, können Sie die markierten Nachrichten erst mit der registierten Version ('marked option') lesen.

Auf eine Nachricht antworten

Haben Sie '(R)eply' gewählt, stellt das Programm einen 'Kopfeintrag' zusammen. Dieser enthält im 'From:'-Feld Ihren Namen, den Autor der aktuellen Nachricht im 'To'-Feld und im 'Subj.'-Feld erscheint 'Re': dem das aktuelle Thema folgt. Der Cursor steht im 'To:'-Feld, das somit editiert werden kann. Wollen Sie die Voreinstellung übernehmen, drücken Sie einfach <RETURN> und der Cursor springt weiter. Bleiben die Felder 'To:' und 'Subj.:' leer, erscheint: 'To: All' und 'Subj.: Nothing in particular'. Darauf werden Sie gefragt, ob Sie Ihre Nachricht als 'Private' markieren wollen. Bei der Eingabe 'ENTER' einer Nachricht ist immer 'Public' voreingestellt, bei der Antwort 'Reply' wird der Typ der Nachricht übernommen, auf die Sie reagieren. Diese Einstellung ist mit Vorsicht zu ändern, denn die 'Private' Kennzeichnung wird nicht unbedingt von der BBS als 'Private' weitergeleitet (wenn Sie sich in einer 'public message only area' befinden). Es kann manchmal auch andersherum vorkommen, daß eine 'Public' gekennzeichnete Nachricht von der BBS in der 'Private message area' zu 'private' umbenannt wird.

Manche BBS kann aber auch Nachrichten zurückweisen, wenn sie nicht der entsprechenden 'area' gemäß markiert sind. So sendet Z.B. MKQwk-mailer die Nachricht dem Absender zurück als 'Private mail', keine schlechte Lösung, da hiermit die Gefahr, in Verlegenheit zu kommen vermindert ist und es wird sofort klar, daß 'etwas nicht stimmte'.

Doch nun zurück; sie haben auf die Frage 'Private' 'Ja' oder 'Nein' geantwortet und der Cursor ist an das Ende der Nachricht gesprungen und beginnt Ihre Nachricht automatisch mit zwei Worten, dem Gruß ('Hi') und aus der SetUp-Datei (q.v.) den ersten Teil des Namens des Adressaten, der hoffentlich der Vorname ist. Jetzt können Sie fortfahren und Ihre Antwort eintippen.

Zur Eingabe steht Ihnen praktisch der gesamte Bildschirm zur Verfügung ('full screen editor'), mit einem Menü, in das Sie mit der Commodore- oder Controltaste verzweigen. Dieses Antwortmenü enthält:

(A)brt (D)el (I)ns (T)op (B)tm (R)d i(M)prt e(X)prt (Q)te (S)ve (C)py V $ * # W

Diese Optionen erreichen Sie durch gleichzeitiges Drücken der C= oder CTRL- Taste UND des Optionskürzels.

Achtung:

1.) Durch einen kleinen Fehler im C128 Betriebssystem arbeiten CTRL-S und CTRL-Q noch nicht richtig, Sie sollten daher C= -S bzw. C= -Q benützen.

2.) M, X, C und W sind in der unregistrierten Version nicht aktiv

Sie werden feststellen, daß, wenn weder die C= noch CTRL-Taste gedrückt wird, im unteren Bildschirmfenster eine 'tagline' angezeigt wird. Die angezeigte 'tagline' wird beim speichern der Nachricht an diese angehängt (als Fido-tagline). Benutzen Sie die registrierte Programmversion, können Sie zwischen verschiedenen taglines mit der C= oder CTRL-Taste umschalten. Jeder Tastendruck bewirkt eher zufällige Änderungen, dennoch ist die 'tagline' nach Wunsch veränderbar (näheres siehe SetUp-Menü oder Taglines).

Der Nachrichteneditor unterstützt ein Nebenfenster mit folgendem Inhalt:

- ein Timer, der mit dem Start der Nachrichteneingabe auf Null gesetzt wird und dann bis zu einer Stunde hochzählt

- die aktuelle Zeilen- und Spaltenposition

- ein Pufferzähler, um sicherzustellen, daß die verfügbare Pufferkapazität nicht unter 2000 Bytes geht (es verbleiben somit 25000 für Sie). Bei weniger als 2000 Bytes frei, kann sich das Programm aufhängen und/oder die Nachricht verstümmeln. Das Programm bedient sich dreier dynamisch zugeteilter Puffer, deren Größe von der Anzahl Konferenzen in den Nachrichten und der größe der letzten Read-Nachricht abhängen. Die Informationen über den Bildschirm werden in einem anderen Bereich gespeichert, so daß die freie Pufferkapazität sich erst ändert, wenn Text aus dem Bildschirm hinaus scrollt. Sollte diese Pufferbegrenzung problematisch sein, bittet Rod Gasson um einen Hinweis, er könnte dann verschiedenes re-organisieren, um die Situation zu verbessern.

Im Editor ist der angezeigte Text unabhängig von den Informationen im Puffer. Es ist daher möglich, daß beim einfügen von Text ('insert') etwas aus dem Bildschirm nach unten herausgeschoben wird und so verloren geht, es sei denn, es werden an anderer Stelle entsprechend Zeichen gelöscht und der Rest rückt zurück in den Bildschirm. Außerdem gibt es eigentlich keine CARRIAGE-RETURN-Taste o.ä. im Editor; das löschen oder einfügen beeinflußt allen Text, der der Cursorposition folgt. Das scheint manchmal nachteilig, hat aber auch Vorteile. Wiederholter Gebrauch der <DEL>-Taste KANN dazu führen, daß mit ungewollten Zeichen unten aufgefüllt wird. In diesem Fall schieben Sie mit der <INST>-Taste diese Zeichen wieder vom Bildschirm und stellen mit C= -B die Zeilenverkettung wieder her. Sollte das Bildschirmlayout einmal 'vollgestopft' mit Zeichen sein, laden Sie die COLOUR-Datei, die die Fenster und deren Rahmen neu zeichnet.

Reply-Befehle

(A)brt bricht die 'Reply'-Option ab und führt Sie in die Nachricht zurück, von wo Reply aufgerufen wurde.

(D)el löscht eine Zeile, egal ob mit Text oder leer. Die Zeile, in der der Cursor steht verschwindet, der nachfolgende Text wird nach oben gescrollt, die Position des Cursors am Bildschirm bleibt erhalten.

(I)ns fügt eine Leerzeile dort ein, wo sich der Cursor befindet. Der Cursor wird, zusammen mit der Zeile in der er stand, so wie aller nachfolgender Text, eine Zeile nach unten verschoben.

(T)op der Cursor springt zum Beginn der Nachricht (entspricht: shift-<HOME>).

(B)tm IST EIN WICHTIGER BEFEHL! Der Cursor springt zum Ende der Nachricht. Dabei werden außerdem die Zeilennummern und verschiedene Zeiger aktualisiert. Sieht auf dem Bildschirm irgendetwas 'falsch' aus (falsche Zeilennummern, verschwundener Text, u.s.w.) MÜßTE dieser Befehl alles wieder ins Lot bringen, ist also fast als Paniktaste zu sehen.

(R)d liest eine Textdatei von der USER-Diskette. Dies hat keine Auswirkung auf die gerade zu schreibende Nachricht.

i(M)prt liest eine Textdatei von der USER-Diskette, um sie in Ihre Nachricht aufzunehmen. Es erscheint die Frage nach dem System der Datei, (A)SCII oder (P)ETSCII (PETSCII ist voreingestellt), um die Datei korrekt umzuwandeln. Dieser importierte Teil wird in die Zeile unterhalb des Cursors in die Nachricht eingefügt und hat -als Begrenzung- automatisch eine Kopf- und Fußzeile bekommen.

e(X)prt schreibt die fertige Nachricht auf die USER-Diskette, entsprechend der Export Option im Read-Menü.

(Q)te zitiert Teile der Nachricht, die Sie bekommen haben, um in der Antwort darauf bezug zu nehmen. Das FidoNet-Protokoll erweckt den Eindruck, daß Sie genügend aus der Nachricht zitiert haben, um den Sinn zu verstehen, aber niemand mehr als Sie selbst müssen für Ihren eingegebenen Text bezahlen, wenn er rund um die Welt geht. Bitte denken Sie auch daran, daß wenn Sie im internationalen Netz antworten, die Original-Nachricht bereits vor 10 Tagen eingegeben worden sein kann.

Nach der Auswahl von '(Q)uote' erscheint eine Zeile der Original-Nachricht in einem Fenster angezeigt und ein Untermenü wird angeboten: 'Select: <ENTER> <Q>uit <Pfeil auf> <Pfeil ab>'. <ENTER> oder <RETURN> übernimmt die angezeigte Zeile als Zitat in Ihre Nachricht. Vorangestellt sind die Initialen des Originalautors und ein '>', um das Zitat als solches zu kennzeichnen. Die Cursortasten bewegen den Text um eine Zeile auf/ab und 'Q' führt in Ihre Nachricht zurück. Das Zitat wird in Ihre Nachricht in die Zeile unterhalb des Cursors eingefügt und dabei umgebrochen ('wrapping'), wenn er über den rechten Rand hinausragt. Ist das Zitat länger als 72 Zeichen, wird der Text halbiert und die neue Zeile erhält ebenfalls die Initialen des Urhebers und ein '>'. Zitate von Zitaten erhalten die Initialen beider Vorautoren.

(S)ve speichert die Nachricht auf Ihre 'Reply-Diskette' unter Verwendung des Dateinamen-Präfix, das in der CONTROL.DAT der BBS steht, und der Extension '.msg'. Speichern Sie die erste Nachricht einer Sitzung, prüft das Programm, ob eine gleichlautende Datei bereits existiert, wenn ja, werden Sie gefragt, ob sie diese überschreiben, oder daran anhängen, oder die Funktion abbrechen wollen. Folgende Antworten werden automatisch an die erste angehängt ('append'), um Ihre Antwortdatei zusammenzustellen. Bei Abbruch der Speicherfunktion geht der Nachrichtentext nicht verloren, Sie werden in den Editor zurückgeleitet, wo Sie nochmals ändern können (z.B. die alte Datei umbenennen,...) und dann (nochmals) (S)peichern.

ACHTUNG: eine Nachricht kann nicht abgespeichert werden, solange nicht mindestens 10 Zeichen darin geschrieben sind. Damit wird verhindert, daß leere Nachrichten oder Zitate abgespeichert werden. Dabei zählen automatisch eingegebener Text, Zitate oder importierte Texte nicht mit!

(C)py speichert die Nachricht und fordert dann zur Eingabe einer neuen 'conference area' auf, dann 'To:' und 'Subj.:'. Danach können Sie noch ändern und (S)peichern oder (C)opy. Eine Nachricht kann beliebig oft kopiert werden.

(V) zeigt Ihre Nachricht so an, wie sie gelesen wird, mit Seitenumbruch, hervorgehobenen Zitaten, u.s.w.

($) Directory I siehe

(Klammeraffe) DOS-Kommandos I im Read-

(*) SetUp I Menü nach

(#) gibt die erstellte Nachricht auf dem Drucker aus

(W) speichert die erstellte Nachricht auf die USER-Diskette, ohne 'Kopfeintrag' (entspricht ansonsten e(X)port).

Eine Nachricht eingeben (ENTER)

Wie schon im Teil 'Nachrichten lesen' angeführt, gelangen Sie aus dem 'reading'-Menü mit <E> in den Eingabebereich, der sich vom 'Reply-(Antwort-)bereich'.

Nach Anwahl dieses Punktes öffnet sich ein Fenster mit einer Liste aller 'message areas' in der CONTROL.DAT Datei, die Sie benutzen. Die Liste enthält Dateinamen und eine Nummer (wie vom SYSOP vergeben). Nun sollten Sie die gewünschte conference Nummer eingeben (es gibt von hier keinen anderen Ausgang), anschließend wird der Name des Empfängers und das Thema der Nachricht eingegeben. Achtung, es gibt 'offline' keine Möglichkeit den Namen des Empfängers zu verifizieren, wie es Ihre BBS (im Nahbereich) tut, deshalb prüfen Sie genau die richtige Schreibweise.

Sind Sie aus Versehen in den (E)ntermodus gerutscht, müssen Sie bis hierher fortfahren, um mit C= -A abzubrechen.

Haben Sie bis hier alle Angaben gemacht, gelangen Sie in die 'message creation area', die der 'Replyoption' entspricht, abgesehen von der fehlenden (Q)uote Option.

Zugang zu NetMail

Das .QWK mail packet system wurde nicht geschrieben, mit den Unbillen NetMails fertigzuwerden (nach Auffassung des Autors von MKQwk, eines Packers für RamAccess-BBS). Trotzdem wurde NetMail unter unten beschriebenen Bedingungen erfolgreich getestet. Diese Bedingungen mögen vielleicht nicht immer funktionieren, dann lesen Sie bitte die Instruktionen Ihres lokalen Systems.

Anderst als in früheren Versionen enthält das neue QWKRR128 V3.1 keine automatischen NetMail-Routinen, aber ich (M.D.) denke, daß Rod diese später wieder eingliedert. Die folgenden Hinweise sollen Ihnen dabei helfen, dies manuell zu versuchen, da mehrere BBS'en eine der beiden der folgenden Methoden für NetMail zulassen.

Anm.: egal welches System Ihre BBS nutzt, Sie MÜSSEN die richtige 'area' für NetMail anwählen (Netmail, Matrix-Mail oder ähnlich). Außerdem sollten Sie das 'private' flag setzen, sonst lehnt die BBS u.U. ab (wozu eine öffenliche (public) NetMail message senden?).

Einsatz von MKQwk: Das MKQwk-Paket wird das Thema der Nachricht als Empfängeradresse interpretieren, wenn es mit dem 'Klammeraffen' beginnt. Post, so abgesandt, ist auch als 'Crash', 'Immediate' oder 'Direct' Netmail kennzeichnenbar, indem -wie erforderlich- CRASH, IMM und/oder DIR an die Adresse angefügt wird. Ein normales Thema können Sie einer abgehenden Netmail Nachricht einfügen, indem die erste Zeile der Nachricht mit 'Subj: <Thema>' beginnt. Eine Nachricht könnte dann z.B. so aussehen:

To : Rod Gasson

From : Mark Dowsett

Subj : <Klammeraffe>3:680/809

- - < Ende des Kopfeintrages, Beginn des Nachrichtentextes > - -

Subj : Netmail Test

Guten Tag Rod, (. . . Rest der Nachricht)

Die BBS des Empfängers wird den Rest erledigen.

Einsatz von EzyQwk oder Maximus: Diese Programme akzeptieren Netmail unter der Voraussetzung, daß die Adresse in der ERSTEN Zeile der Nachricht steht und eine Leerzeile folgt. Z.B.:

To : Rod Gasson

From : Mark Dowsett

Subj : Netmail Test

- - < Ende des Kopfeintrages, Beginn des Nachrichtentextes > - -

To : 3:800/851

Guten Tag Rod, (. . . Rest der Nachricht)

Die BBS des Empfängers wird den Rest erledigen.

SetUp Optionen

In Menüs, in denen sie '*' finden, erscheint auf diesen Tastendruck ein weiteres, mit folgendem Inhalt:

SetUp (C)olours (F)keys (T)aglines (P)rinter (N)TSC/PAL (Q)uit

Diese Befehle gestatten das editieren/speichern der erwähnten 'areas' und arbeiten wie folgt:

(C)olours dient zum laden, editieren und speichern der Farben, die das Programm benutzt; sie werden in der QWK.DEFAULTS Datei festgehalten. Es kann nur eine solche Datei bestehen. Ein günstiger Zeitpunkt, diese Farbdatei zu laden ist dann, wenn Fenster auf dem Bildschirm neu gezeichnet wurden, um die Fensterrahmen - wenn sie unvollständig geblieben sind- wiederaufleben zu lassen. Die Farbgebung kann bestimmt werden für:

0 = Hintergrund

1 = Rahmen

2 = Kopfzeilentext

3 = Kopfzeilendaten

4 = Nachrichtentext

5 = Hervorhebung in der Nachricht (Zitate)

6 = Uhr

7 = Taglines

8 = Origin lines

9 = QWKRR128 Kennung

Die entsprechende Zahlentaste gedrückt, ändert jeweils die Farbe. ACHTUNG: Text in der Hintergrundfarbe wird nicht Teil der Nachricht, Sie können so Taglines/Origin lines u.s.w. abstreifen, wenn beim lesen erforderlich.

Die QWK.DEFAULTS Datei enthält außerdem die Daten für PAL/NSTC, Drucker- und Laufwerkskonfiguration. Sie werden beim speichern der Farben automatisch aufgenommen.

Innerhalb der nächsten beiden areas (Taglines/Funktionstasten) können multiple Dateien in jeder Kategorie gespeichert werden, solange der Dateinamen-Präfix erhalten bleibt. Führen Sie Ihre Änderungen im Programm durch, geschieht das automatisch. Innerhalb einer Definition benötigte 'carriage returns' sind durch den Aufwärtspfeil (nicht die Cursortaste oder <RETURN> !!) gekennzeichnet. (Daher ist dieses Zeichen nicht als Bestandteil für Ihre Definitionen frei.)

Die angegebenen voreingestellten Dateinamen werden beim ersten Start des Programmes geladen.

(F)unktionstasten Dieser Punkt gestattet das laden, verändern und abspeichern der Funktionstastenbelegung (zur automatischen Texteingabe, wie z.B. Textendekennung). Der Belegungstext darf bis zu 55 Zeichen lang sein.

Auch die (S)alutation ('Anredeformel') zur Eingabe oder Antwort einer Nachricht ist in dieser Datei ('QWKK.KEYS') abgelegt und editierbar. Voreingestellt ist 'Hi', sollten Sie diese Optoin nicht wünschen, geben Sie ein einzelnes <SPACE> ein.

(T)aglines gestattet das bereitstellen laden, verändern und abspeichern von 'Taglines'. Sie werden in einer Datei mit dem Präfix 'QWKT.' abgelegt. Voreinstellungen befinden sich in der 'QWKT.TAGLINES'. Zehn Taglines (0 bis 9) können Sie in einer Datei speichern; zusätzlich ist die letzte '(C)apture'-bar. Ist (C)apture gewählt, werden Sie nach einer Nummer zwischen 0 und 9 gefragt und die letztgelesene Tagline wird in die angegebene Position geschrieben. Sie sollten die Taglines definieren, BEVOR sie das Programm starten, sonst erscheint Ihnen Tagline 1, Tagline 2, u.s.w.

Außer den frei definierbaren, sind noch 3 weitere Taglines enthalten. Diese sind 'none', (die die Nachricht ohne Taglines speichert), die letztgelesene und die 'internal' Tagline ('QWKRR Offline read 'n' reply with a C128'). In der nicht-registrierten Version wird nur die 'internal' Tagline eingesetzt. Es ist auch möglich, daß die letztgelesene Tagline keine echte Tagline ist, sondern -wie manche Leute es handhaben- das Taglineformat für ihre 'Unterschrift' -unter Voranstellung von ' . . . '- benützen (eine Option, die Ihnen beim abspeichern einer Nachricht zur Verfügung steht).

(P)rinter Diese Taste schaltet den Druckertreiber um (CBM-kompatibel/Epson). Der Treibertyp wird auch in QWK.DEFAULTS gespeichert.

(N)STC/PAL Hiermit schalten Sie zwischen dem NSTC und PAL System um (Monitor). Normalerweise müßte das korrekt aus der Speicherstelle $0A03 automatisch ausgelesen werden, aber manche 128'er streiken (wenn die Uhr mit offensichtlich falscher Geschwindigkeit läuft). Das Monitorsystem wird ebenfalls in QWK.DEFAULTS gespeichert.

(Q)uit führt Sie in das Replymenü zurück.

Nachrichten absenden

Nun sollten Sie das Programm verlassen und eine absendefähige, IBM-kompatible '.ARC'-Datei anfertigen. (siehe Hinweise unter 'CSDOS')

Haben Sie Ihre .ARC fertig, starten Sie Ihr Terminalprogramm, rufen die BBS an, gehen in die 'Offline Mail Area' und übermitteln Ihr Paket. Beobachten Sie dabei bitte den Fortschritt Ihres 'Offline Packet' beim 'upload', da das Offline Modul der BBS zwar aufgetretene Fehler bei Ihnen anzeigt, die Meldungen aber nicht allzulange auf dem Bildschirm bleiben. Ist alles in Ordnung, wird wahrscheinlich die Anzahl der erhaltenen Nachrichten und vielleicht die 'area' in die gesendet wurde, sowie evt. weitere Informationen (die zeigen, daß alles gutging) bei Ihnen angezeigt.

MKQwk zeigt für jede Nachricht die area-Nummer und das Thema an, zusammen mit dem Fehlertext, meistens ein 'message moved to default area', wenn aus irgendeinem Grund die Nachricht nicht in die gewünschte area ging; möglicherweise weil:

1.) Public mail in die Private area sollte (oder umgekehrt)

2.) Netmail ohne gültige Adresse oder ohne genügend Kredit

Lesen, was Sie geschrieben haben

Möchten Sie Ihr eigenes Paket lesen? Wissen Sie nicht mehr was Sie geschrieben hatten, oder wollen nur überprüfen, ob Ihr Paket auch lesbar ist? Das ist wirklich einfach. . . Sie versichern sich, daß die CONTROL.DAT, die Sie zum schreiben benutzten, noch auf der Disk mit dem .MSG Paket ist. Dann geben Sie Ihrem .MSG Paket den Namen MESSAGES.DAT und booten QWKRR128. Sie können Ihr Paket nun lesen, als hätten Sie es empfangen ('downgeladen').

Diese Funktion war eigentlich nicht geplant, sondern ein Nebenprodukt der Programmentwicklung, das der Fehlersuche dient(e). Unternehmen Sie bitte keinen Versuch, dieses 'Antwortpaket' zu editieren, oder darauf zu antworten (wozu auch?).

Wenn Sie wünschen, können Sie aber Ihre Datei drucken oder exportieren, was manchmal gelegen kommt. Wollen Sie z.B. eine gespeicherte Nachricht editieren, e(X)portieren Sie diese, gehen in die Leseoption des Originalpaketes und i(M)portieren sie wieder und editieren dann. Möglicherweise ist es in diesem Fall einfacher, den Text nochmals einzugeben. . .

Unterstützung von Programmen und Dateien

MAILPKT.SCR Dieses kurze BASIC-Programm wurde geschrieben, das löschen von Dateien zu vereinfachen (die während des entpackens (de-ARC-en) 'angefallen' sind und nicht mehr benötigt werden). Es entfernt alles, außer den .DAT Dateien, die Sie zum lesen des Paketes brauchen. Sie starten mit RUN "MAILPKT.SCR" und geben dann das entsprechende Laufwerk an (8 bis 16). Das Programm frägt anschließend, ob .DAT Dateien, einzuschließen sind ('NO' (nein) ist voreingestellt). Wollen Sie irgendwelche sonstige Dateien einschließen, finden Sie die Namen für die Voreinstellung in DATA-Statements abgelegt, die Sie nach Belieben erweitern können (solange die letzte Zeile DATA "END" enthält). Gehen Sie bitte äußerst umsichtig mit Wildcards (Jokern) um, die manchmal doch sehr 'brutal' wirken!

Dieses Programm können Sie gut in Ihre CS-DOS RAM-Disk INSTALLieren und von dort problemlos aufrufen.

Registrierung und Versand

Die in Umlauf gebrachte Programmversion ist unregistriert und zur weiteren Verteilung bestimmt. Zur Umwandlung in die persönliche registrierte Version (die nur dann als 'registriert' reagiert, wenn der richtige Name auch in der CONTROL.DAT gefunden wird!) benötigen Sie ein kurzes Programm: REGISTERQWKRR. Für die korrekte Registrierung muß Ihnen Rod Gasson lediglich zwei Codes übermitteln, nachdem die Registrationsgebühr bei ihm einging.

Bitte lesen Sie folgendes komplett durch, bevor Sie die Registration durchführen!

Das Registrationsprogramm fragt Sie nach der Registrationsnummer (12-stellig), auf deren Eingabe erscheint ein 'confirmation code' aus 4 Ziffern und 2 Buchstaben. Dieser muß mit dem von Rod Gasson erhaltenen 'confirmation code' übereinstimmen. Wenn er korrekt ist drücken Sie (Y)es (Ja), jede andere Taste bricht den Vorgang ab. Waren Sie nicht erfolgreich, überprüfen Sie bitte die Eingaben genauestens, bevor Sie sich an Rod Gasson wenden.

WICHTIG: drücken Sie niemals 'Y', wenn der 'confirmation code' nicht stimmt! Das Programm schreibt auf Diskette und Rod Gasson kann für Schäden an Dateien nicht verantwortlich gemacht werden.

Das erste QWKRR128-Programm auf der Diskette, das mit 'qwkrr128 v' beginnt, wird verändert (achten Sie bitte auf frühere Versionen, sonst stürzt das Programm ab; die aktuelle Version ist V3.1).

Das Programm bricht ab, wenn kein QWKRR128 vorhanden ist.

In Zukunft sollen alle weiteren Versionen so (mit gleichem Programm und gleichen Codes) in die registierte umgewandelt werden, um Updates zu vereinfachen, oder defekte QWKRR128 sofort 'neu' zu registrieren. Lediglich wenn geraubte / gehackte Kopien auftauchen, soll der Code oder/und der Schutz als solcher geändert werden. Deshalb ist es in Ihrem eigensten Interesse, keine registrierten Kopien des Programms weiterzugeben, oder Ihren Registrationscode auszuplaudern. Obwohl beides an sich harmlos ist, könnte doch der Code leichter geknackt werden.

Unglücklicherweise ist es durch dieses System nicht mehr möglich, mehrere Registrationen in einem Programm zu haben. Sollten Sie solche benötigen (z.B.: Rod Gasson - Rodney Gasson), erhalten Sie zwei Codes und können entscheiden, wie sie diese nutzen.

Eine registrierte Programmversion erkennen Sie, nachdem Sie das geladene Programm listen. Unregistriert erscheint in reverser Schrift: "QWKRR128 V3.X (C) R.GASSON 1992/3", registriert darunter in Normalschrift der 'confirmation code' für die registrierte Person.

Anhänge

Glossar

ARC Eine ARChiv-Datei, die eine oder mehrere komprimierte Dateien enthält. ARC muß in der 8-Bit-Welt des Commodore vorsichtig gehandelt werden, weil es zwei inkompatible Formen gibt: Das Original-CBM-ARC kann nur von 64'ern und 128'ern verarbeitet werden und ist zu anderen Systemen inkompatibel. Die andere Form des ARC war zuerst nur für MS-DOS gedacht, breitet sich aber immer weiter aus. Es gibt nun auch Programme, die 64'ern und 128'ern das MS-DOS-ARC zugänglich machen.

BVZIP / BVUNZIP sind PKZIP v1 kompatibel, um Programme zu ZIP'pen oder ent-ZIP-en. Autor ist Bruce Vieling; diese Programme laufen unter CSDOS.

CSARC / CSXARC sind Programmoptionen unter CSDOS, um MS-DOS (IBM-Format) ARC's zu erstellen und aufzulösen. CSXARC kann im 64'er und 128'er Modus gestartet werden, CSARC nur im 128'er (unter der CSDOS 'SHELL').

CSDOS ist ein flexibles FREEWARE Betriebssystem für den 128'er, geschrieben von Chris Smeets. Es hat eine ähnliche Befehlsstruktur wie MS-DOS. Viele Befehle sind von einer RAM-Disk (einer 17xx oder 128'er-intern) ausführbar.

QWK ein verbreitetes BBS-mail-packet-Format für MS-DOS. Es gibt auch noch andere (wie z.B.: XRS), aber QWKRR128 unterstützt zur Zeit nur .QWK-packets.

Kontaktadressen:

Programmautor: Rod Gasson

90 Hillers Road

REYNELLA SA 5161

Australia

Telephone +61 8 322 2716

NetMail 3:800/851

Anleitung: Mark Dowsett

P.O.BOX 227

RANDWICK NSW 2031

Australia

Telephone +61 2 399 6549

NetMail 3:713/888

Programmübersetzung: Erwin Schnabel

Am Hohlgraben 19

61118 Bad Vilbel

Telefon 06101 85827

Übertragung der Anleitung: Michael Scholich

Scharhoferstraße 21

68307 Mannheim

Telefon: 0621 783 712