VDC-Konverter

Der VDC-Konverter ist ein kleines Tool zum Konvertieren von VDC-Grafiken ins VIC-Format, damit man diese Grafiken auch z.B. unter GEOS oder in anderen Hires-Malprogrammen weiterverarbeiten kann.

Programmiert von: Dietmar Meyer

Tenstedter Straße 19

D-W-4598 Cappeln

Dieses Programm wurde geschrieben und kompiliert mit "eCom" (64'er 10/90) im Mai 1992. Das Listing und weitere Infos kann man bei mir gegen eine kleine Gebühr (nicht weniger als 10,- DM) bekommen. Ich stelle jedem frei, das Programm zu kopieren und an andere weiterzugeben. Für Erfahrungsberichte zu meiner Software bin ich dankbar. Außerdem suche ich einen Gedankenaustausch mit anderen "eCom"-Anwendern.

Start des Programms (im C64-Modus):

LOAD "VDC-Konverter",8 <RETURN>

RUN <RETURN>

Daraufhin erscheint ein kleines Menü mit folgenden Punkten:

1) VDC-Grafik laden

2) VIC-Grafik speichern

E) Ende des Programms

Die einzelnen Punkte haben folgende Funktionen:

1) VDC-Grafik laden

Hier wird der Anwender nach dem Namen der VDC-Grafik gefragt, die geladen werden soll. Ist man sich nicht im Klaren über den genauen Namen, kann man mit "$" das Directory ansehen. Keine Eingabe führt zurück zum Hauptmenü. Nach dem Laden wird man noch gefragt, ob die Grafik "2 Bytes nach oben geschoben" werden soll. Dies ist wichtig, da einige Grafiken mit einer 2 Bytes langen Ladeadresse gespeichert werden, was das Programm nicht erkennen kann. Sind also diese beiden Bytes am Anfang der Grafik (oben links) sichtbar, muß man die Frage mit "J" beantworten. Ist alles in Ordnung, kann man mit "N" ohne Änderung wieder zurück zum Hauptmenü gelangen.

2) VIC-Grafik speichern

Unter diesem Menüpunkt wird die VDC-Grafik im VIC-Format auf Diskette abgespeichert. Da der VIC jedoch nur die Hälfte der Auflösung des VDC ansprechen kann, wird die Grafik in der Mitte vertikal halbiert und die Hälften einzeln abgespeichert.

Nach Anwahl des Menüpunktes fragt das Programm nach dem Namen der Grafik. Hier kann man sich ebenfalls über "$" das Directory ansehen.

Der linke Teil der VIC-Grafik trägt den Zusatz "L.", der rechte "R." im Namen. Farbinformationen werden nicht abgespeichert, der Grafikanfang liegt bei der Adresse 8192. So können die Grafiken auch einfach im BASIC V7.0 mit GRAPHIC 1,1 : BLOAD "Name" angesehen werden

E) Ende des Programms

Der Computer meldet sich im normalen C64-Modus wieder.

Konvertierung von VDC-Grafiken ins GEOS-Format

Benötigte Programme unter GEOS: GeoWrite, GeoPaint, Foto-Manager, Paint OVERLAY (von Paint Drivers), Graphic Storm (PD), Big Clipper (PD) sowie die linke und rechte Grafikhälfte. (Beide PD-Programme befinden sich auf Diskette)

1. Schritt: VDC-Grafik mit "VDC-Konverter" wie oben beschrieben ins VIC-Format konvertieren.

2. Schritt: Die beiden Grafikteile mit einem entsprechenden Konverter (z.B. Graphic Storm aus der PD, Befehlsfolge: Convert/ Standard Bitmap/ üblicher Ladevorgang) ins GEOS-Format konvertieren. Nun liegt die VDC-Grafik bereits in Form von 2 GeoPaint-Dokumenten vor, und man kann entweder einen kleinen Teil aus einem Dokument herausschneiden, oder, wie bei Schritt 3 und 4, die gesamte Grafik nach GeoPaint oder GeoWrite übernehmen.

3. Schritt: Zusammenfügen der beiden Grafikhälften zu einer GeoPaint-Grafik

Beide GeoPaint-Dokumente müssen nun mit "BigClipper" (aus der PD, ebenfalls auf Diskette) zerlegt werden, damit sie in "GeoWrite" eingeklebt (die vertikale Auflösung von 200 Bildpunkten ist zu groß) und mit "Paint OVERLAY" als komplette Grafik wieder zusammengefügt werden können. Dies klingt zwar sehr umständlich, ist jedoch wesentlich unkomplizierter, als beispielsweise den rechten Teil der Grafik direkt unter GeoPaint zu zerlegen und in den linken Grafikteil wieder einzukleben - wer's nicht glaubt, soll's doch mal versuchen.

Arbeitsanweisung: - die linke und rechte Hälfte der Grafik einzeln mit "Big Clipper" zerlegen; Kurzbeschreibung: Clip/ Grafik wählen/ Grenzen (s.u.) eingeben/ Save/ Photo-Scrap in Album einkleben.

Folgende Grenzen müssen jeweils für den linken und rechten Teil der Grafik eingegeben werden:

Top, Bottom Left, Right

obere Hälfte: 0, 96 0, 320

untere Hälfte: 96, 200 0, 320

- Unter "GeoWrite" mit anschließendem Start von "Paint OVERLAY" werden die vier entstandenen Grafikhälften wieder zusammengefügt. Dazu müssen zwei Texte (auch 1 Text mit 2 Seiten möglich) erstellt werden, wobei in den ersten Text die linken und in den zweiten die rechten Hälften der Grafik eingeklebt werden. Text 1 hat die Ränder ganz links und bei 4,2 Zoll, Text zwei hat die Ränder bei 4,2 Zoll und ganz rechts.

- Jetzt werden beide Texte mit "Paint OVERLAY" gedruckt (vorher diesen als Druckertreiber wählen). Damit liegt die komplette VDC-Grafik als komplette GeoPaint Grafik ohne irgendwelche Verluste vor.

4. Schritt: Übernahme der GeoPaint-Grafik in GeoWrite-Texte:

Um die entstandene GeoPaint-Grafik in einen GeoWrite-Text einzukleben, muß die Grafik mittels "BigClipper" wieder in zwei Hälften zerlegt werden, da sie sonst zu groß ist für "GeoWrite".

Die Grenzen lauten hierbei folgendermaßen:

Top, Bottom Left, Right

Teil 1 0, 96 0, 640

Teil 2 96, 200 0, 640

Die entstehenden Photoscraps werden wieder in ein Album oder gleich in den GeoWrite-Text eingeklebt. Dabei müssen die Textgrenzen an den äußersten linken und rechten Rand verschoben werden.