***** haupttraeger ****** 64er magazin 10.93 arnd waengler ****** - ****** Lieber Arnd, bitte ersetze in ****** diesem Text alle Symbole $$ (zweimal Dollar) durch ****** einen Klammeraffen! ****** Bei Rückfragen bitte XXX/XXXXXX ****** Viele Grüße, Euer Nicki. ****** 27.7.1993 23:49 Uhr ****** ================================================================================ $$u:Leserforum $$az:Nikolaus M. Heusler ******* (bitte meinen Namen für die VG-Wort drinlassen! Danke) ******* $$zu:Drucker-Geheimnisse $$t4:Ich habe mir vor kurzer Zeit gebraucht den Drucker NEC Pinwriter P2 (nicht P2+) gekauft. Leider besitze ich kein Handbuch. Wer kann mir mitteilen, mit welcher Dip-Schalterbelegung ich mit GEOS LQ arbeiten kann? Zweite Frage: Kann man den Speicher des Präsident 6320 erweitern? $$ar:A. Kunz, 93123 Regenstauf $$zu:Bus-Probleme $$t4:Antwort auf die Frage von Sebastian Kuck in 64'er 8/93: Was tun gegen Floppy-Beschleuniger, die sich an einem Centronics-Interface am seriellen Bus stören?

Ich besitze auch das Wiesemann-Interface und hatte zunächst das gleiche Problem: Programme mit einem Software-Speeder liefen bei eingeschaltetem Drucker nicht. Dies liegt daran, daß diese Beschleuniger am seriellen Bus nur ein einziges eingeschaltetes Gerät erlauben. Abhilfe: Unterbrechen Sie die Stromzufuhr vom Drucker zum Interface durch Unterbrechen der Leitung über Pin 18 (+5 Volt) an der Centronics-Schnittstelle. $$ar:Ronny Bachmann, 99848 Wutha-Farnroda $$zu:Booten unerwünscht $$t4:Nachdem ich ein USR-File mit dem Starttrack 1, Sektor 0 auf meine bootfähige Diskette geschrieben und dem C 128 den Befehl COLLECT geschickt habe, bekam ich die Fehlermeldung »Illegal Track or Sector«. Die Floppy interpretiert die ersten beiden Bytes der Kennung für den Bootsektor »CBM« als Track-/Sektorverkettung. Wie kann ich dieses Problem umgehen, das übrigens auch bei der Test/Demodiskette auftritt?

$$ar:Ronny Bachmann, 99848 Wutha-Farnroda $$zu:Doch nicht kaputt $$t4:In 64'er 7/93 hatte S. Bartho Fragen zum Diagnoseprogramm »Doctor 64«

Der übriggebliebene Stecker dient zum Anschluß der Tastatur. Dazu öffnen Sie den Computer und trennen das Keyboard von der Platine. Jetzt kann das »Dongle« (der Adapterstecker) eingesetzt werden. Die Fehleranzeige für U2 im Interrupt tritt bei bestimmten neuen C 64 Versionen (kleine Platine) grundsätzlich auf und bedeutet keinen Defekt. $$ar:Thorsten Rieger, 37520 Osterode $$zu:Pfiffig: Casio goes C 64 $$t4:Im Leserforum der Ausgabe 7/93 wurde die Frage nach einer billigen Anschlußmöglichkeit des Digital Diary Casio SF 7500 an den C 64 gestellt.

Ich kenne zwar den SF 7500 nicht, hätte aber eine Lösung für den Taschencomputer Casio FX-880P bzw. den dazu baugleichen FX-850P. Diese haben eine Schnittstelle, an die normalerweise ein RS232C-Interface angeschlossen wird. Dieses setzt die Pegel des C 64 in 12 V-Spannungen um. Mir war die Anschaffung eines solchen Geräts zu teuer, außerdem kannte ich vom Überspielen der Casio untereinander die drei Pins für die Signale Data out, Data in und Masse. Diese Leitungen haben ebenso wie der C 64 einen Pegel von 5 Volt. Verbinden Sie die Leitungen ohne Interface direkt nach folgendem Schema: $$li:Data in: Casio Pin 5 oben - C 64 Userport Pin M Data out: Casio Pin 7 unten - C 64 Userport Pins B und C Masse: Casio Pin 15 unten - C 64 Userport Pin 1 $$t4:An Hardware sind also nur ein Userportstecker, ein dreiadriges Kabel sowie drei Drahtstückchen (zum Beispiel Anschlußbeinchen von ICs) erforderlich. Die Drahtstücke werden auf einem Stück Lochrasterplatine so fixiert, daß sie einen provisorischen Stecker für den Casio bilden. Als Software sind beim Casion die erforderlichen Routinen zum Senden und Empfangen schon integriert, beim C 64 verrichtet Proterm 6.0 aus einem Sonderheft seinen Dienst. Befehle für den Casio: $$li:SAVE "COM0:2,E,8,1,N,N,N,N,N" $$t4:bzw. $$li:LOAD "COM0:2,E,8,1,N,N,N,N,N" $$t4:für Programme (vorher entsprechendes Programm P0 bis P9 anwählen) oder $$li:SAVE# "COM0:2,E,8,1,N,N,N,N,N" $$t4:bzw. $$li:LOAD# "COM0:2,E,8,1,N,N,N,N,N" $$t4:für Daten aus der Memobank. Das Terminalprogramm Proterm am C 64 wird mit folgenden Parametern versorgt: $$li:0-Ascii on 1-Baudrate: 300 2-Datenbits: 8 3-Stopbits: 1 4-Parity: even (anders als die Vorgabe!) 5-Duplex: full 6-Tempo: fast $$t4:Leider sind mir die weiteren Belegungen der Casio-Anschlußbuchse nicht bekannt. Daher funktioniert die Übertragung nur im Handbetrieb bei niedriger Geschwindigkeit. Für Hinweise anderer Leser zur Steckerbelegug wäre ich sehr dankbar! $$ar:Matthias Ziereis $$zu:Lang lebe der Plus/4 $$t4:Antwort auf die Frage von Karlheinz Heubaum in 64'er 7/93

Natürlich laufen Programme für den C 64 nicht direkt auf dem Plus/4. Ich vermute, daß Sie keine Kontakte zur Plus/4-Szene haben und Interesse an Software haben. Ich biete allen interessierten Lesern Verbindungen zur Plus/4-Szene. Schreiben Sie mir! $$ar:Matthias Gärtner, Liebenwerdaerstraße 47, 01979 Lauchhammer Süd $$zu:Keine Variablen? $$t4:Hilfe! Der C 64 hat eine Macke: Bei Befehlen wie Scratch, Rename, Format und so weiter kann man keine Variablen verwenden. Oder - geht es doch? Und wie? Bitte antwortet mir dringend!

$$ar:Christian Ell, Gernsbach $$t4:Ihr Wunsch ist uns Befehl. Der C 64 hat zwar einige Macken, aber in diesem Fall ist leicht Abhilfe möglich. Soll beispielsweise eine Datei gelöscht werden, deren Name in der Variablen A$ steht, schreiben Sie einfach: $$li:OPEN 15,8,15,"S0:"+A$:CLOSE 15 $$t4:Der folgende Befehl hängt an den Dateinamen, der in B$ gespeichert ist, mit dem Rename-Kommando ein .TXT an. Aus BRIEF wird so beispielsweise BRIEF.TXT: $$li:OPEN 15,8,15,"R0:"+B$+".TXT="+B$:CLOSE 15 $$t4:Steht beispielsweise in B$ der String »BRIEF«, wird folgender Befehl an das Laufwerk übermittelt: R0:BRIEF.TXT=BRIEF Damit ist der gewünschte Effekt erreicht. (Die Red.) $$zu:MPS 1270: und er druckt doch $$t4:In 64'er 6/93 suchte Marcus Hinsel aus Radebeul den entscheidenden Tip zum Betrieb seines MPS 1270 mit dem Startexter. Hier ist er:

Ich habe wochenlang versucht, meinen MPS 1270 mit Interface an den Startexter anzupassen. Dann habe ich es aufgegeben und benutze jetzt den Userport. Mit folgender Einstellung der Dip-Schalter funktioniert das problemlos: $$li:on: Dip 1, 3, 6, 7 off: Dip 2, 4, 5, 8 $$t4:Der Startexter verwendet die Geräteadresse 4 mit der Sekundäradresse 1 und Alf 3. Leider geht aus dem Handbuch nicht die Bedeutung der acht Dip-Schalter hervor. Ich habe inzwischen herausgefunden, daß offenbar Dip 1 die Papierlänge (11 oder 12 Zoll) steuert, während Dip 6 für die Umlaute zuständig ist. Für weitere Hinweise zu diesem Drucker, insbesondere Erfahrungsaustausch wäre ich sehr dankbar. $$ar:U. Tieseler, Willigstraße 243, Bremen $$zu:Buntes Allerlei $$t4:Ein paar Fragen an die Leser: Wer kennt einen echten Ascii-Editor ähnlich ED auf dem PC, CAT in Unix oder Emacs auf anderen Systemen, mit Funktionen wie cut, copy, paste, und so weiter, in Leistung und Umfang an den C 64 angepaßt? Das Programme sollte möglichst preiswert, vielleicht sogar als PD erhältlich sein. Da mein selbtverfaßtes DFÜ-Programm nur so dahinkriecht, bin ich auf der Suche nach einem Terminalprogramm in Maschinensprache, das mindestens 2400 Baud, besser 9600 Baud erreicht. Es sollte mindestens X-Modem und ANSI bieten, zur Not genügt auch VT100/52. Von Vorteil wäre es, wenn sich das Programm in ein Eprom ab $8000 brennen ließe. Wo gibt es in Bayern Mailboxen mit Angeboten für den C 64?

$$ar:Christian Brandt $$zu:Drucker nicht ansprechbar $$t4:Als treue Leserin des 64'er-Magazins wende ich mich heute mit einem Hilferuf an Sie. Mit meinem C 64 mit dem Laufwerk 1541 II, FD 4000 (CMD), RAM 1764 (1 MB), Geos 2.0 gelingt es mir nicht mehr, auf dem Drucker Star LC 10 (parallel und Interface) zu drucken. Seit kurzer Zeit gibt der Druckbefehl unter Geos nur noch die Meldung »Drucker nicht ansprechbar«, obwohl das Gerät eingeschaltet und angeschlossen ist und die gleichen Treiber benutzt werden wie vor dem Fehler. Der Selbsttest des Druckers läuft einwandfrei, das Parallelkabel bringt bei einem anderen Drucker gleichen Typs richtige Ausdrucke. Innerhalb des Druckers muß also eine Störung vorliegen. Verschiedene Stellungen der Dip-Schalter brachten auch keinen Erfolg. Wer kann mir sagen, wo das Problem liegen könnte und wie es zu beheben ist?

$$ar:Martina Scheel, 2448 Burg auf Fehmarn $$t4:Wir vermuten, daß das Schnittstellen-Modul des Druckers in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist. Dieses Modul verbindet die Centronics-Schnittstelle mit dem Drucker und sorgt für die Verbindung nach außen. Wenn der Drucker auch mit anderen Programmen zu keiner Zusammenarbeit mehr bereit ist, können Sie vielleicht dieses Modul auswechseln lassen. Bei vielen Druckern sitzt die Centronics-Schnittstelle nämlich auf einer eigenen kleinen Platine, die innerhalb des Druckers mit dem Steuerwerk verbunden ist. (Die Red.) $$zu:Alles automatisch $$t4:Ich habe mir diverse Hardwarezusätze gebastelt und bin nun an einem Punkt angelangt, an dem ich nicht mehr weiterkomme. Der C 64 soll direkt nach dem Einschalten ein Programm von Diskette laden. Mit einer Platine am Expansionport ginge dies ohne weiteres, da steckt aber dummerweise schon die Ram-Disk. Es sollten nach der Einschaltmeldung folgende Basicbefehle ausgeführt werden: $$li:1 FOR A=1 TO 3000:NEXT 2 LOAD "*",8,1 RUN $$t4:Die Schleife soll die Anlaufzeit des Diskettenlaufwerks überbrücken. Es wäre schön, wenn Sie mir helfen könnten. Vielleicht wissen Sie einen Weg?

$$ar:Andre Schubert, 5552 Morbach $$t4:Es würde sich abieten, das Betriebssystem entsprechend zu ändern. Man könnte direkt nach dem Einschalten die Basicbefehle auf den Bildschirm schreiben, und dann per »dynamischer Tastatur« (Tastaturpuffer) die Befehle ausführen lassen. Das kann allerdings aufwendig werden. Vielleicht weiß ein Leser Rat? (Die Red.) $$zu:Zeichen aus der Luft $$t4:Ich möchte mit dem C 64 CW und RTTY-Signale (per Funk) am Bildschirm sichtbar machen und drucken. Kennt ein Leser eine Schaltung, oder gibt es ein Programm, um dies zu ermöglichen?

$$ar:Peter Barden $$t4:In Ausgabe 4/87 erschein ein geeignetes Programm: Bonito RCA 64 (Die Red.) $$zu:Bandwurm $$t4:Ich möchte an den C 64 ein Bandlaufwerk der Marke Siemens 3523 anschließen. Das 8-Bit Gerät soll am Userport betrieben werden. Nun die Frage: Wer kann mir beim Anschluß des 55 x 150 x 80 cm großen Geräts helfen? Ein weiteres Bandlaufwerk steht bei mir im Keller, es kann von einem Bastler abgeholt werden.

$$ar:Peter Trachte, Hüttenstraße 52, 6342 Haiger 1 $$zu:Keine Umlaute $$t4:Ich schreibe mit Protext auf meinem C 128 und verwende den Seikosha 1200vc als Drucker. Leider lassen sich damit keine deutschen Umlaute innerhalb von Anführungszeichen wiedergeben. Beispielsweise wird der »Satz« $$li:VERRÄTER "BRÜCKE" $$t4:nicht korrekt wiedergegeben. »Verräter« erscheint korrekt, aber bei »Brücke« erscheint statt des »ü« nur grafischer Unfug auf dem Drucker. Außerdem lassen sich Umlaute nicht im Doppeldruck wiedergeben. Woran liegt das?

$$ar:Andreas Harz, 6257 Hünfelden $$t4:Leider können wir Ihren Leserbrief hier nicht im Facsimile-Druck wiedergeben. Man erkennt aus Ihrem Ausdruck, daß Protext die Umlaute im Grafikmodus des Druckers erzeugt. Die Sonderzeichen werden also als »Muster« gesendet. Dies ist der Grund dafür, daß kein Doppeldruck möglich ist. Um zum Beispiel ein »ä« zu drucken, muß Protext den Drucker in den Grafikmodus schalten, dann das Aussehen eines »ä« als Bitmuster schicken, und dann den Textmodus wieder einschalten. Leider sind diese Umschaltungen in Anführungszeichen nicht möglich (Stichwort: Steuerzeichen, Quote-Modus). Um Protext, das hier eindeutig eine große Schwäche aufweist, zu modifizieren, ist vermutlich ziemlicher Aufwand notwendig. Man könnte zum Beispiel auch die Anführungszeichen im Grafikmodus drucken. Wir raten Ihnen daher, einfach stattdessen zwei Apostrophen (Taste ) zu verwenden. (Die Red.) $$zu:Neue Tastatur $$t4:Wer kann mir die Bezugsquelle für eine neue Tastatur für meinen C 64 nennen?

$$ar:Dennis Küper $$zu:Flash 8 $$t4:Ich hätte eine Frage an die Redaktion: Können Sie mir Auskunft über das Projekt »Flash 8« der Firma Roßmöller geben? Besonders interessiert mich die Zusammenarbeit mit GEOS.

$$ar:Mario Karg $$t4:Leider hat die Firma Roßmöller Konkurs angemeldet, so daß die Erweiterung »Flash 8« wohl nie in den Handel kommen wird. Das ist wirklich schade, denn wir in der Redaktion konnten schon einen Prototyp dieses aufwendig umworbenen Produkts bewundern. Und der hatte es in sich: Es wurden wirklich praktisch alle Programme um den Faktor 8 beschleunigt. Die Platine enthielt unter anderem einen vollkommen neuen Mikroprozessor, der dank einer höhere Taktrate alle Befehle und Programme schneller ausführt. Aber warum entwickelt kein Leser in Eigenregie eine solche Hardware? (Die Red.) $$zu:Zeichensatz verschieben $$t4:Welches ist die absolut höchste Adresse, an die man in Basic einen normalen 9-Block Zeichensatz laden kann (über $3800)? Wie muß dieser dann eingeschaltet werden? Ich arbeite derzeit an einem größeren Basicprogramm, welches aber inzwischen den Bereich ab $3800 überschrieben hat.

$$ar:Sascha Klauder, Pößneck $$t4:Der Zeichensatz kann an jeder beliebigen Speicherposition, deren Adresse ein Vielfaches von $800 ist, beginnen. Professionelle Programmierer legen den Zeichensatz unter dem Kernal-ROM ab $E000 ab. Dort wird er mit POKE 56576,0:POKE 648,196:POKE 53272,29 eingeschaltet. Beachten Sie, daß der Bildschirmspeicher jetzt bei Adresse 50176 beginnt. Sie können den Zeichensatz auch bei $8800 ablegen, die POKEs lauten dann: POKE 56576,1:POKE 648,132:POKE 53272,19. Der Bildschirmspeicher beginnt bei 33792 = $8400. Nach dem Einschalten des neuen Zeichensatzes muß zunächst der Bildschirm gelöscht werden. (Die Red.) $$zu:Datasette als Streamer $$t4:Die Datasette hat den billigsten Speicherplatz und könnte im Turbotape-Format als idealer Streamer für Disketten oder Festplatten dienen. (Ein Streamer ist ein Bandlaufwerk, auf dem Sicherheitskopien einer ganzen Diskette oder Platte auf ein einziges Band überspielt werden. Anm. d. Red.) Wer kennt ein geeignetes Programm dafür oder weiß Rat?

$$ar:Holger Schmitz $$zu:Sorry, no interrupt! $$t4:Frage von Harry Weiler aus 64'er 3/93: Warum läßt sich bei eingestecktem Modul »Final Cardridge III« keine IRQ-Programmierung mehr durchführen?

Das Modul verändert leider dauerhaft mit dem Einstecken in den Expansions-Port den Vektor zur Interrupt-Programmierung ($314/315). Diese Eigenschaft läßt sich auch durch Überschreiben mit eigenen Programmen nicht ändern. Daher ist es völlig unmöglich, bei eingestecktem Modul die Programmierung so durchzuführen, daß der Inhalt des Vektors geändert wird. $$ar:Jan Lieder