Nikolaus Heusler Archiv

Erschienen in 64'er Magazin, Ausgabe 01/1992 · Originaldatei: 01_92.TXT

Hinweis: Dies ist das an die Redaktion eingereichte Manuskript, nicht der gedruckte Endtext. Layout, Bildunterschriften, Korrekturen und Kürzungen der Redaktion können in der veröffentlichten Fassung abweichen.

Höhere Taktfrequenz

Was muß ich tun, um meinen C-64-II mit vier oder mehr MHz zu takten?

Marc Steffen, Nanzdietschweiler

Geos und Farbdruck

Ich arbeite mit Geos 64 V2.0 und besitze den Commodore-Farbdrucker MPS 1550 C. Wie erhalte ich bei Geopaint farbige Ausdrucke? Ich verwende den Treiber »Sp 180 VC«, der aber nur schwarzweiß druckt.

Michael Wüffel, Düren

Anschlußschwierigkeiten

Vor kurzem habe ich die Commodore-Floppystation SFD 1001 (mit zwei Schreib-/Leseköpfen) geschenkt bekommen. Ich besitze den C 64 mit flachem Gehäuse, alter Platine und Dolphin-Dos 3.0. Kann ich das Laufwerk an meinen Computer anschließen und benutzen?

Andreas Reifert, Aschaffenburg

Wissensdurstig

Als Programmierer suche ich alle möglichen Informationen zu folgenden Commodore-Geräten: Plus/4, C 64, C 128, Floppy 1581 und 1551. Die Infos brauche ich für ein sehr wichtiges Programm. Meine Adresse:

Konstantinos Xonis, Buderusstr. 14, 6330 Wetzlar 1

Personalcomputer C 64...

Kann ich C-64-Programme auch auf einem IBM-PC laufen lassen? Ich stelle mir vor, daß ein Programm den PC anweist, sich wie ein C 64 mit Floppy zu verhalten. Kann man den C 64 mit einem VGA-Monitor betreiben?.

Rudolf Adam, Wangelnstedt

Fehler im Listing?

In der 64'er 7/91 fand ich das Programm »Small-Ass 64« und habe es abgetippt. Der erste Probelauf klappte aber nicht. Folgendes Beispiel stammt aus einem Buch von Data Becker, das sich aber nicht assemblieren läßt:

100 ldx #0
110 marke txa
120 sta $0400,x
130 lda #1
140 sta $d800,x
150 inx
160 bne marke
170 rts
180 .en

Laut Programmbeschreibung zu »Small-Ass« habe ich noch folgende Zeile angefügt:

90 !m,49152,100-180

Nach dem Start mit RUN erscheint »Syntax Error« in den Zeilen 100,130 und 180. Das Programm wird nicht richtig assembliert, nach »SYS 49152« erscheinen in den oberen Zeilen wirre Buchstaben und Zeichen. Leider bin ich kein Assembler-Fachmann und daher völlig ratlos! Hat »Small-Ass 64« eine Macke oder mache ich etwas falsch?

Bernd Weise, Dortmund

»Small-Ass.64« arbeitet einwandfrei — wenn das eingetippte Assembler-Programm stimmt! Löschen Sie zunächst Zeile 180 in Ihrem Source-Code: Diesen Befehl versteht »Small Ass.64« nicht. Außerdem müssen die direkten Adreßangaben in den Zeilen 100 und 130 noch mit dem Dollarzeichen <$> hinter der Raute <#> ausgestattet werden: Jetzt funktioniert die Assemblierung. Das fertige Maschinenprogramm (Objektcode) sollten Sie allerdings ohne »Small-Ass.64« starten bzw. testen.

RAM-Erweiterung 1764

Wer weiß, was ich mit dem EPROM-Platz in der 1764 (auf 512 K erweitert) machen kann? Ist es möglich, dort Geo-ROM zu installieren?

Ralf Thiemel, Bremen

Stau-Berater gesucht

Ich besitze den Star LC-10 C, der mit einem Parallelkabel am C 64-II angeschlossen ist. Beim Einzelblattausdruck bin ich so vorgegangen, wie's das Handbuch beschreibt: Endlospapier parken und Einzelblatt einziehen. Das erste Blatt wird korrekt ausgedruckt, das zweite ordnungsgemäß eingezogen. Wenn ich in Geos 2.0 den Druckauftrag sende (selbstverständlich muß man dazu die Option »Einzelblatt« im Druckermenü ankreuzen), dreht sich die Druckerwalze zunächst rückwärts, dann nach vorne. Das wiederholt sich zwei- bis dreimal. Klar, daß dadurch ein hoffnungsloser Papierstau entsteht, denn der erste Blatteinzug läuft fehlerfrei ab. Jetzt erst beginnt der Ausdruck, an dem es nichts auszusetzen gibt — wenn man davon absieht, daß er etwa in der Blattmitte beginnt. Auch ein Drucker-Reset half nichts. Verwende ich aber Endlospapier, klappt alles tadellos. Wer kann mir helfen?

Jan Friedrich, Freiburg

Die kleinen Brüder des C 64

Läßt sich das ROM eines C 16/Plus 4 oder des VC 20 in ein EPROM brennen, so daß man diese Betriebssysteme auch z.B. als Einsteckmodul am C 64 benutzen kann?

Carsten Riebetz, Dortmund

Viel zu kurz

Frage von Timo Brünjes in der 64'er 11/91, Seite 80: Wenn ich mit Final Cartridge III ein Programm lade, das mehr als 18 Blöcke auf der Diskette belegt, erscheinen im gesamten Listing unsinnige Befehle.

Da nur 18 Blöcke korrekt geladen werden, muß man davon ausgehen, daß Ihre Floppy Probleme beim Spurwechsel macht. Der ROM-Baustein des Floppy-DOS könnte defekt sein, denn Final Cartridge III benutzt eigene Laderoutinen und greift erst beim Spurwechsel aufs Originalbetriebssystem der Floppy zu. Wenn der ROM-Chip gesockelt ist, läßt er sich problemlos austauschen. An den I/O-Bausteinen (CIA, VIA) liegt's sicher nicht.

Thomas Reiffenstein, Frankfurt/Main

Absturz am laufenden Band

Beim Programmieren eines Editors für das MD-Spiel »Jasg« mußte ich meine Texte ins RAM unters ROM im Bereich $D000 (53248) bis $DFFF (57343) legen. Sonst kann man das Spiel und den Editor nicht gleichzeitig im Speicher des C 64 halten.

Der Editor stürzte beim Bildschirmaufbau trotz abgeschaltetem Interrupt nach fünf bis zehn Bildschirmzeilen ab. Mit meinem Aktion-Replay-Modul MK VI durchforschte ich den Speicher des C 64 und entdeckte, daß sich der Stapelbereich (Stack) von $0100 (256) bis $01FF (511) ständig mit 3- oder 4-Bytefolgen füllte, die sonst an keiner anderen Speicherstelle auftauchten. Ich habe den Fehler eingekreist und entdeckte ihn in der Ausgabe-Routine: Listing 1 läuft maximal eine Stunde und stürzt dann ab, während die zweite Version tadellos funktioniert.

Hier das fehlerhafte Assembler-Listing:

org $c000 ; Startadresse
:text = $d000 ; Textadresse
:bsout = $ffd2 ; Kernel-Ausgaberoutine
lda #54 ; Basic-ROM ausblenden
sta $01
sei ; Interrupt sperren
:m1 ldy #$00 ;Index auf »0«
:m2 dec $01 ; Kernel und Zeichen-ROM ausschalten
dec $01 ; = 64 KByte RAM
lda text,y ; Text ab $d000 laden
inc $01 ; alte Konfiguration für Adresse 1 wieder herstellen
inc $01
jsr bsout ; Text ausgeben
iny ; Zähler erhöhen
cpy #$05 ; schon fünf Buchstaben ausgegeben?
bne m2 ; nein, dann zurück zu Label M2
jmp m1 ; ja, dann von vorne (Endlosschleife)

Dieses Programm funktioniert:

lda #54
sta $01
:m1 ldy #$00
:m2 sei ; Interrupt verhindern
dec $01
dec $01
lda text,y
inc $01
inc $01
cli ; Interrupt freigeben
jsr bsout
iny
cpy #$05
bne m2
jmp m1

Beide Programmversionen brauchen noch einen ASCII-Text ab $D000, z.B. »Hallo«.

Warum muß man den Interrupt zwischendurch wieder zulassen?

Sebastian Theiß, Biebertal

Die Speicherstellen ab $D000 sind seit jeher problematisch beim C 64: Hier liegt nicht nur das Zeichensatz-ROM, sondern auch der I/O-Bereich und die Register des VIC-Chip, der für die Bildschirmausgabe zuständig ist. Das zweite Assemblerprogramm funktioniert, weil es bei gesperrtem Interrupt ins darunterliegende RAM schaltet, nur ein Zeichen liest, sofort wieder ins ROM umschaltet und den Interrupt freigibt (CLI). Erst jetzt kann die BSOUT-Routine korrekt funktionieren, denn dazu müssen das Kernel-ROM ab $E000 und bestimmte Adressen des VIC-Chips aktiv sein. Das gleiche gilt, wenn man z.B. Daten einer Hires-Grafik im RAM unterm I/O-, bzw. Zeichensatz-ROM »versteckt« und auf den Bildschirm bringen möchte: Interrupt sperren, ins RAM unterm ROM schalten, ein Byte lesen, vor dessen Ausgabe wieder das ROM aktivieren und den Interrupt zulassen.

Wie lang ist mein Programm?

Da ich noch Einsteiger bin, weiß ich nicht genau, wie ich die Länge eines Basic-Programms berechnen kann. Die Funktion »Fre(0)« bringt bloß eine Minuszahl, mit der ich nichts anfangen kann.

Klaus Winterstein, Celle

Die gespeicherte Blockanzahl eines Programms auf Diskette gibt bereits nützliche Auskunft über dessen Länge: Man muß die Anzahl der belegten Blöcke mit »254« multiplizieren.

Die Byteanzahl eines zehn Blöcke großen Programms wird z.B. so berechnet:

print 10 * 254

Als Ergebnis erhalten Sie den Wert »2540«. Ein Block auf Diskette umfaßt zwar 256 Byte, allerdings sind nur 254 davon echter Programmcode: Die beiden ersten Speicherstellen jeder PRG-Datei auf Diskette bilden die Verbindungsadressen zum nächsten Diskettenblock des Programms und dürfen nicht mitgezählt werden (daher sind nur 254 Bytes pro Block relevant). Trotzdem: Dieser Berechnungsmodus ist ungenau. Die Floppy belegt grundsätzlich einen ganzen Block (256 Byte), auch wenn dieser nur aus einem einzigen Zeichen besteht!

Die wirkliche Anzahl der von einem Basic-Programm benutzten Bytes im Speicher erhalten Sie in der Normalkonfiguration des C 64 mit folgender Formel:

print 38911 - (fre(0)+65536)

Diese Anweisung muß direkt nach dem Laden und vor dem ersten Start mit RUN eingegeben werden, weil sonst der Variablenspeicher mitgezählt wird.

Das gilt aber nur, solange Ihre Basic-Programme nicht größer als 26 627 Byte (105 Blocks auf Diskette) umfassen oder das Ende des Basic-RAM mit den Adressen 55/56 bewußt niedriger gehalten wurde (z.B. bei vielen Basic-Erweiterungen). Wird diese Grenze überschritten, muß bei der genannten Formel die Addition der Zahl »65536« entfallen.

Licht aus!

Gibt es, ähnlich wie beim Amiga, einen POKE oder eine Routine, mit der man die Power-Leuchte ausschalten kann?

Konrad Meineke, Diepholz

DIP, DIP, hurra!

Wer kennt die DIP-Schalterstellung für den Seikosha LS 80 VC mit Geos 2.0?

Günter Hübschle, Freiburg

Abstand halten

Wo liegt der Unterschied beim TAB- oder SPC-Befehl, wenn ich nach PRINT ein Komma, Semikolon oder gar kein Zeichen setze?

Bernd Lorenz, Menden

Der grundlegende Unterschied:

Die TAB-Funktion beginnt immer ab Spaltenposition »0« (Anfang der Bildschirmzeile) zu zählen, SPC ab der aktuellen Cursorposition, die nach der letzten Ausgabe gilt. Ein Komma im Listing führt ebenfalls einen TAB aus; durchs Semikolon oder kein Zeichen wird dies unterdrückt. Folgendes Listing verdeutlicht den Unterschied zwischen TAB und SPC:

10 print"hallo",tab(10)"64er"
20 print"hallo";tab(10)"64er"
30 print"hallo"tab(10)"64er"
40 print"hallo",spc(10)"64er"
50 print"hallo";spc(10)"64er"
60 print"hallo"spc(10)"64er"

Nach dem Start mit RUN sehen Sie die unterschiedlichen bzw. gleichbleibenden Abstände der beiden Textstrings.

Speedy Floppy

Ich suche Routinen, die meine Floppy 1541 schneller machen:

1. ein Formatierprogramm ,das schneller arbeitet als die Originalroutine. Sie soll im Speicher ab $7000 liegen.

2. ein Utility, das SCRATCH und VALIDATE schneller ablaufen läßt, bei $5000 beginnen und mit »SYS 20480« gestartet werden soll,

3. ein Hilfsprogramm ,das in ca. 2 s die BAM (Blockbelegungsplan) ausgibt.

Wer hat schon solche Routinen programmiert und kann mir ein paar Tips geben?

Sascha Jansen, Koblenzer Str. 214, 5407 Boppard

Zumindest können wir Ihnen ein schnelles Formatierprogramm anbieten (Listing 1), das für eine Diskettenseite etwa 15 s braucht. Geben Sie es mit dem MSE V2.1 ein. Außerdem formatiert es nach Wunsch noch die Spuren 36 bis 40. Nach dem Laden mit:

LOAD "FASTFORMAT",8,1

und anschließender Eingabe von NEW läßt es sich mit »SYS 28685« aufrufen.

Bei den anderen Routinen hoffen wir auf die Hilfe unserer Leser. Ob sich allerdings das Lesen und Ausgeben der BAM in nur 2 s realisieren läßt, ist mehr als unwahrscheinlich.

40 Spuren — ja, aber...

Unsere Antwort auf die Frage von Bernhard Schütz in der 64'er 8/91, Seite 51, (Größere Diskettenkapazität) hat den Widerspruch einiger Leser herausgefordert. Dies zur Klarstellung: Selbstverständlich gibt's Tools und Utilities, die auch die Spuren 36 bis 40 einer Diskettenseite formatieren können (z.B. von Data Becker oder unser Listing »Fastformat«). Doch der Kern dieser Leseranfrage war: Wirkt sich das auf die Anzahl der freien Blöcke in der BAM aus, die man zum Speichern und Laden von Programmen verwenden kann (etwa eine höhere Anzahl freier Blocks auf Diskette?). Die Manipulation der Spuren 36 bis 40 ist auch nach dem Formatieren nur Floppy-Profis vorbehalten, die sich mit den Direktzugriffsbefehlen (B-R, B-W, M-W, M-R usw.) auskennen. Deshalb werden in diesen Hyper-Tracks gerne Daten z.B. zu einem Kopierschutz untergebracht. Der normale Diskettenanwender hat nichts davon, denn das DOS seines Laufwerks geht bei LOAD und SAVE nach wie vor nur von 35 formatierten Spuren aus.

Mehr als 16 Farben

Wieso braucht man spezielle Malprogamme, um mehr als 16 Farben anzeigen zu können? Man kann ja theoretisch unendlich viele Farben auf einem Fernsehgerät oder Monitor darstellen!

Christian Hämmers, Alsdorf

Was der Bildschirm (=Empfänger) zeigt, ist nicht nur von seinen eigenen Fähigkeiten abhängig, sondern in erster Linie von denen des Senders (=Computer). In der Normalkonfiguration kann der C 64 nur 16 unterschiedliche Farben anzeigen, weil der VIC-Chip nicht mehr hergibt. Durch Manipulationen in gewissem Rahmen (verschiedene Farbtöne) bringen Maschinenroutinen in bestimmten Malprogrammen mehr zuwege (.z.B. Amica Paint), was aber nicht ohne erheblichen zusätzlichen Speicheraufwand geht — und der geht dem C 64 irgenwann aus! Auf gut deutsch: Der Sender C 64 ist in der Normalausstattung zu klein, um dem Empfänger Monitor (oder Fernseher) eine Farbpalette von z.B. 256 verschiedenen Farben zu schicken.

Rückhol-Aktion

Frage von Kiro Stengel in der 64'er 10/91, Seite 77: Nach einem Reset verliere ich alle Daten in der RAM-Disk 1764. Allerdings vermute ich, daß sie nach wie vor in der RAM-Floppy sind!

Um die Daten der RAM-Floppy wieder zum Leben zu erwecken (wie bei Geos mit »Reboot«), müssen Sie die Utility-Diskette verwenden, die beim Kauf der Speichererweiterung mitgeliefert wird.

Laden und initialisieren Sie das Startup-Programm und wählen Sie den Punkt 1 (Install). Geben Sie bei der Frage »Install as Unit« die gewünschte Gerätenummer ein (z.B. »9«). Die anschließende Option »Initialize RAM ?« muß aber unbedingt mit »N« (Nein) beantwortet werden. Das ist der gravierende Unterschied: Die RAM-Floppy darf nicht initialisiert werden, sonst wird der RAM-Speicher gelöscht. Jetzt stehen die Daten auch nach einem Computer-Reset wieder zur Verfügung.

Dieter Weyers, Krefeld

Sicherheitskopien

Wenn man Original-Software (z.B. ein Spiel) gekauft hat, macht man sich häufig eine Sicherheitskopie. Darf ich diese Kopie behalten, wenn ich das Original wieder verkaufe?

Boris Dietrich, Helpsen

Gegen eine Sicherheitskopie für den Eigenbedarf hat der Hersteller nichts einzuwenden, solange sich das gekaufte Original zusätzlich in Ihrem Besitz befindet. Wenn Sie sich davon trennen, geben Sie automatisch alle Rechte zum Besitz dieser Software an den Käufer weiter: Ihre Sicherheitskopie gilt ab sofort als unerlaubte Raubkopie!

Unterschiedliche Adressen

Ich habe mir zu meinem Plus/4 noch einen C 128 zugelegt. Die beiden Computer sind in ihrem Basic-Dialekt ziemlich kompatibel, nur die Speicheraufteilung bereitet mir Kopfzerbrechen. Beim Plus/4 liegt der Bildschirmspeicher z.B. in den Adressen $0C00 (3072) bis $0FE7 (4071), das Farb-RAM im Textmodus im Bereich von $0800 (2048) bis $0BE7 (3047). Wie ist das beim C 128?

Egbert Weissbach, Berlin

Im Textmodus des C 128 liegen die genannten Bereiche exakt an derselben Stelle wie beim C 64:

— Bildschirm-RAM von $0400 (1024) bis $07E7 (2023),

— Farb-RAM zwischen $D800 (55296) und $DBE7 (56295).

Wenn Sie Programme des Plus/4 auf den C 128 übertragen möchten, sollten Sie diese Adressen anpassen. Achtung: Dies gilt nur für den Textmodus des C 128 im 40-Zeichen-Bildschirm, nicht für die 80-Zeichen-Bilddarstellung oder Hires-Grafik.

Startexter 5.0 und MPS 1230

Wer diese beliebte C-64-Textverarbeitung mit dem Commodore-Drucker MPS 1230 benutzt, kennt die Probleme mit den kleinen Umlauten. Durch viele Tests bin ich auf den Dreh gekommen. Folgende Druckereinstellung funktioniert:

— Printer emulated in parallel and serial Commdore: IBM G.P,

— Character set in parallel Mode: International 1,

— Character set in Commodore Mode: Germany.

Die Parameter müssen so aussehen:

— Tastatur QWERTZ: 0,

— Steuerzeichen 6,7,8,9: 27,64,97,98

— Druckeradresse: 4,

— Sekundäradresse: 7,

— Druckertyp: 1,

— Ä: 123, Ö: 124, Ü: 125, : 64.

Für die kleinen Umlaute drückt man:

—ä: CBM F, ö: CBM C, ü: CBM X, ß: CBM V.

Carsten Trumm, St. Augustin

Star LC-20 parallel

Mein Drucker Star LC-20 ist per Parallelkabel mit dem C 64 verbunden. Bei den meisten Software-Produkten, mit denen ich arbeite, konnte ich das Gerät in den Druckermenüs anpassen. Bei Superbase komme ich aber nicht weiter. Wer verrät mir, was zu ändern ist?

Werner Rösch, Kuhfelde

Fragen zu Pagefox

Mit dem Setup-Programm von Pagefox komme ich nicht klar. Welche Daten muß ich eingeben bei:

— der Sequenz für Low und Medium,

— den zwei Zeilenabständen für High Quality,

— dem Grafik-Modus 640 Punkte/Zeile (CRT-Grafik),

— im Grafik-Modus 1920 Punkte/Zeile,

— der Sequenz für globales Drucken,

— der Papierlänge?

Mein 24-Nadel-Drucker Seikosha SL-92 ist per Scanntronik-Userportkabel mit dem C 64 verbunden. Grafiken lassen sich zwar ausdrucken, doch ist das Druckbild sehr blaß; außerdem erscheint es länglich verzerrt.

Rudolf Geisel, Schlitz-Willofs

Giga-Publish frißt Leerzeichen

Ich arbeite viel mit dem DTP-Programm »Giga Publish« (64'er-Sonderheft 39). Wenn ich mit dem Zusatzprogramm »Font Converter« Zeichensätze von Printfox ins Giga-Publish-Format umgewandelt habe, funktioniert beim anschließenden Ausdruck alles — aber die Leerzeichen sind verschwunden! Auch mit den Zeichensatz-Disketten von D. Trepowski habe ich dasselbe Problem. Wenn man die Zeichensätze aber als Hexdump auf dem Bildschirm betrachtet, werden die SPACES (Leerzeichen) eindeutig als vorhandener Code ausgewiesen. Wer weiß, warum sie beim Konvertieren verschluckt werden, und was man dagegen tun kann?

Holger Daniel, Goslar

Renitentes Geos...

Ich besitze den Epson-Drucker LX-400, der übers Commodore-Parallelinterface mit dem C 64 verbunden ist. Bei allen Programmen arbeitet das Gerät einwandfrei, außer bei Geos 2.0: Da bekomme ich nur wirre Zeichen. Wer weiß, welcher Geos-Druckertreiber und welche DIP-Schalterstellung richtig ist?

Frank Bonke, Berlin

PC-Textverarbeitung nach C-64-Prinzip

Meine Frage in der 64'er 6/91, Seite 52 (Altbewährte Textverarbeitung) kann ich inzwischen selbst beantworten, da ich glaube, daß dies auch andere Leser interessiert: Die Fa. Völkner-Electronic, Braunschweig, verkauft z.Zt. noch das PC-Programm »Commodore Text« für 10 Mark. Der niedrige Preis könnte den Eindruck erwecken, daß die Software nicht viel taugt: Ich finde sie aber ausgezeichnet. Das PC-Programm besitzt eine Menge Features von »Easy Script 64«. Dadurch fällt die Umstellung sehr leicht.

Albert Schenk, Pforzheim

Zum letzten Mal: Der neue SID

Frage von Marcus Geller in der 64'er 6/91, Seite 53 (er hat Schwierigkeiten mit dem SID-Chip seines neuen C-64-II) und unsere Antwort in der 64'er 10/91, Seite 76 (Die richtigen Pins):

Zum Hinweis der Redaktion, wie man den SID-Chip austauscht, möchte ich noch einiges ergänzen: Nach den Angaben von Commodore soll der Audio-Ausgang (Pin 27) bei Verwendung eines SID 6581 über einen 1-kOhm-Widerstand geerdet werden. Der entsprechende Platz auf der Platine heißt »R8«. Die korrekte Nenn-Z-Spannung der Zehnerdioden ist 9,1 und 12 V. Der Austausch der Kondensatoren C80 und C81 hat keinen Einfluß auf die Klangqualität. Sie dienen lediglich zur richtigen Funktion der A/D-Wandler, deren Eingänge an Pin 23 und 24 liegen. Die Bauteile dazu kosten nur eine Mark und sind in jedem Fachgeschäft zu haben.

Herbert Böhm, München

Anderer Chip mit gleicher Macke

Im Aktuell-Teil der 64'er 4/91, Seite 10, haben wir das Problem von Installationsfehlern bei »Geomerge« untersucht und den Mikroprozessor 6502B der 1541 als Übeltäter entlarvt. Wenn er gegen den Typ 6502A ausgetauscht wird, klappt's einwandfrei.

Ich habe ebenfalls eine falsch installierte Geomerge-Datei, was mich aber bislang nicht kümmerte. Doch seit kurzem spiele ich mit dem Gedanken, meine Geos-Sammlung um Geofile zu erweitern. Dazu brauche ich aber Geomerge. Ich habe meine Floppy 1541 aufgeschraubt, um den Killer-Chip auszutauschen: Da grinst mir doch hämisch ein vielfüßiger 6502AD entgegen! Besitzt er dieselbe Macke wie der 6502B? Wer ersetzt mir das ohne mein Verschulden falsch installierte Geomerge?

Jens Wenzel, Zella-Mehlis

Listing 1: »Fastformat« berücksichtigt auch die Spuren 36 bis 40

 "fastformat"                 700d 7479
 ———————————————————
 700d: dabn kjh7 ptej d7df 7hpl 73e7 bi
 701c: b7pi r3f7 7cx7 mjil suzg iza7 7g
 702b: xaxj 77q7 sexb apcp th7b ajcp b2
 703a: 57aj d7ln nmzb apcp th7b ajcp dz
 7049: 57aj d7ln nizb apcp thtb aj2p a7
 7058: 57aj dh3n 6iyr apcp 3xeb aj2p 7v
 7067: zbur apcp ud7h kqq7 3s66 a54b d5
 7076: a3po 6zi7 xixr apcp d7ug dhf7 7j
 7085: n7pj p3fp avqa phg6 4gen 7cfp eh
 7094: 6afa h3c7 dcg6 6rhm 57cy z4ct au
 70a3: 4bdm a3s7 taeb yhbn ttem 7blx fz
 70b2: dcio 6jl4 dcio 5hfo 66dt txei fu
 70c1: atpm e64d 7j34 f3fh 3xab atw6 7s
 70d0: zczv 7dxq d7vr zki7 hy7u fua7 a2
 70df: dacd 5trm hejb 7uqs exxb 7kim ge
 70ee: etfq bsra iubs t77m iebc t77m 7j
 70fd: aukd jtri hylr 7qbu jiat pqru g3
 710c: hude dqjn d7pb 7ha7 g3p7 7cjb fh
 711b: iqgt jpzk htpd zrjt d7ss 7lag 7q
 712a: dace jqjl iqbt 3oy7 77ft drjs fy
 7139: daiu 7ujr d7zc 7hbf i4id zpjt b3
 7148: iebu dqjn d76r 777m au7t xsbe fe
 7157: dabt rsrg head jsq7 jidt frbt dh
 7166: iecr 7oy7 iznp adjd ieit vqjt df
 7175: jqbr 7rjn jlpd xpju hykt jtrk c7
 7184: d7pb 7hh7 read rubt htpe npjr 7g
 7193: jqbt 3haa rfhp z77m augd 5pzh e5
 71a2: dabt rsre dabd rtzk huje hqi7 cp
 71b1: hygu dsja jqdt jtre ixpc 5hbj ct
 71c0: st7j rvlm 4mxz r3tm 4qxz r7dm by
 71cf: d4yj radm eayj dda7 buyj 77ey f5
 71de: dqyb ajg6 yc77 mtgu t77j 2bkt af
 71ed: dbto 62wk ngh7 g2wl ngdl 7h5p b7
 71fc: 4tpj 465j 57hz zi2r catr gcig bl
 720b: njhl u2qh nifm p3k7 uddb alo6 ac
 721a: uewt yd66 itvt j77d itvu nchf an
 7229: dlpa j3u7 7b3q 53q7 uc63 qp7e bz
 7238: zczr akw6 uddb amg6 uewr aew6 e6
 7247: thgr a66i dbr6 5hfr 66dp 2tgv fp
 7256: iru6 6hpt qyz7 eoh2 7znp 77vj fh
 7265: bc2r aivf uqep enh7 7jbq enha 7u
 7274: 7jbq f5ei bvfp ngem 77n7 rcdm ao
 7283: 77nj lhvp 7jqb sbpj ptqj 3773 az
 7292: yhpl nanf dkho kyqb ut7a xjo3 fk
 72a1: qt7a xhfs 7tpm 3ami yzfp xgei cv
 72b0: 65fp fgei jvfp bgef djtq exad 7v
 72bf: v7bh thbk 5jbt gh77 ppdj jnly 7o
 72ce: 77az jbdy 7haz jhty 7laz jd3y 7h
 72dd: 7paz jdty 7taz rc3y 7xaz jbbe ak
 72ec: dibq dqhs sd7p gyph s7lf rbeh ff
 72fb: tua3 jbfp yjld qkhy 7xpa 7avi f7
 730a: 7gh7 kjjk qt77 ojhc ptxr 7lg5 c6
 7319: mbth phge 6tpo k6mi 75bs bhgi ag
 7328: 5vbs thdo 55tp aair ug6x z7h3 gj
 7337: thbu a6ux ykho uhpj tpye a6uy g5
 7346: 77a2 qcha csdl utgs ppyj dbjp ac
 7355: 6z3j rulm 7dnl utgu ug6z dajp cm
 7364: 6z3h z7h3 ykho ohu2 jc6k qoh7 dl
 7373: 7ffp bggh zczj 77bp 6z3k bldm e5
 7382: 7dnl qtgu uejz dbjp 6z3h z7h3 d3
 7391: ykho oqph zbmj rulm 7dne a6ux e3
 73a0: jc6k ph77 6zvq tawp 7mfi 3ami bw
 73af: lrbp ujh7 ptxj jp3e a7po namb et
 73be: ajrc 7tg5 wbvp bgfy 77a4 7ofh 76
 73cd: ykho caap dc2p khe2 jc6k qkha bd
 73dc: cslp 77np d2dm a3rp 6z3j z7h3 b4
 73eb: 2d77 ot7x ycho eqph zcaz jhvi ba
 73fa: ecxa qyqb dcap jhfc 7ufd 3aff ax
 7409: akhj uiib pv7j rbbl hwse ph7e ep
 7418: 5afe m2un 77nn qbrm 77nb r7zm ce
 7427: 77nh z773 t7bj d7fj zc5x qtgz a3
 7436: lbrr dhbk 5hh7 ehpb ut7a xjl6 74
 7445: cwyp kch7 cqp7 7hb7 lbt4 ache c7
 7454: c7v7 jf7p ahv7 7gap 5zvp bgex gu
 7463: latf pseo 7vq7 agh7 76tm a5s7 gj
 7472: 777c jmqg hui7 a666 666p 7777 ff