Erschienen in 64'er Magazin, Ausgabe 12/1991 · Originaldatei: 12_91.TXT
Hinweis: Dies ist das an die Redaktion eingereichte Manuskript, nicht der gedruckte Endtext. Layout, Bildunterschriften, Korrekturen und Kürzungen der Redaktion können in der veröffentlichten Fassung abweichen.
Angepaßt
Frage von H.-U. Kauffmann in der 64'er 9/91, Seite 57: Wer besitzt ein Floppy-Tool, das Disketteninhaltsverzeichnisse einer 1581 sortiert?
Die einfachste Lösung ist, das Programm »Dir Squeeze« auf der »Test/Demo-Disk« zur 1541/1570/1571 zu ändern. Des Pudels Kern liegt in Zeile 120. Hier werden alle Variablen an die 1581 angepaßt (t = track; s = sector; m = Byte, ab dem gelesen wird). Die geänderte Zeile lautet:
120 t=40: s=3: m=4: q$=chr$(34)
Bei der 1581 stehen Diskettenname und ID auf Spur 40, Sektor 0, ab Byte 4. Die Directory-Einträge beginnen bei Spur 40, Sektor 3.
Thorsten Oelfke, Hilden
C-Compiler und RAM-Disk
Wer weiß, wie man die RAM-Erweiterung 1750 als RAM-Disk nutzbringend mit dem »Profi C-Compiler für den C 128« (Data Becker, Düsseldorf) verwendet?
Thorsten Oelfke
Unbekannter Rechenkünstler
Im Handel gibt's ein Programm für den C 64, das diesen in einen wissenschaftlich-technischen Rechner verwandelt. Leider habe ich den Namen vergessen. Die Software kann:
— mathematische Grundrechenoperationen,
— Bruchrechnung,
— algebraische Eingabelogik,
— Entwicklung und Auswertung von Diagrammen,
— Trigonomie/Geometrie,
— Statik,
— Statistische Berechnungen,
— Integralrechnung,
— Berechnung mit Basis N,
— Graph-Funktion (Darstellung, Überlagerung, Plotten, Tracing, Zoom-Effekt),
— Funktions-/Gleichungsberechnung,
— Umrechnung der Zahlensysteme (dezimal, binär, oktal, hexadezimal),
— Kalkulation,
— Polar,
— sie besitzt eine erweiterbare Bibliothek mit Formeln und Konstanten aus Physik, Chemie und Mathematik,
— Ausdruck von Formeln, Ergebnissen und Funktionen,
— das Programm enthält Satz-Druckertreiber.
Wie heißt dieses Universal-Programm und wo kann man es beziehen?
Josef Gudera, Köthen
Rückwärtsgang
Eines der besten Kompilierprogramme für den C 64 ist der »Basic Boss« von Thilo Herrmann. Existiert dazu auch ein Recompiler, der aus den Kompilaten wieder editierbare Basic-Programme macht?
Mike Doran, Lampertheim
Unverträglich
Frage von Jürgen Matuschka in der 64'er 10/91, Seite 75: Meine Datasette und die Floppy 1571 weigern sich, gleichzeitig mit dem C-64-II zusammenzuarbeiten. Entferne ich das serielle Floppykabel, klappt alles wie gewohnt. Wie kann ich beide Speichermedien zur Zusammenarbeit bewegen?
Wenn man den Schaltplan des C 64 betrachtet, wird man feststellen, daß der serielle Pin 1 (SRQ) mit D-4 des Kassettenports verbunden ist. Vermutlich legt die 1571 hier einen positiven Pegel an. Dieser verhindert, daß die negativen Spannungsflanken der Datasette »durchkommen«. Entweder kappt man die Leitung oder verwendet ein fünfadriges serielles Kabel.
Stephan Hradek, Dorsten
Streifenlos
Frage von Thomas Stemmer in der 64'er 8/91, Seite 51: Jedesmal, wenn ich mit meinem MPS 802 ein Banner ausdrucken will, bleiben weiße Streifen auf dem Papier zurück. Wie muß man den Drucker anpassen?
Indem man den Zeilenabstand entsprechend einstellt. Die einzelnen Pixelzeilen müssen ohne Abstand zueinander gedruckt werden:
10 open 1,4: print#1,chr$(27)"0": close1
Soll der normale Abstand wieder gelten, ist folgende Zeile einzugeben:
10 open 1,4: print#1,chr$(27)"2": close1
Ab sofort gibt's keine gestreifte Grafik mehr!
W.-J. Oelinger, Rheinberg
Mehrstimmig
Frage von Sven Körber in der 64'er 10/91, Seite 75: Welche Soundprogramme gibt es, die Digis und normale Soundchip-Musik parallel spielen können, evtl. sogar mit zwei Digi-Kanälen gleichzeitig?
In der Erstausgabe des Diskettenmagazins »64'er Disc« wurde unser »Drum-Editor« veröffentlicht. Damit lassen sich echte zweistimmige Digi-Kanäle abspielen. Die Digi-Sounds befinden sich dabei unabhängig gesampelt im Speicher. Zur Sound-Digitalisierung eignen sich alle 4-Bit-Flash-Wandler. Die Sounds für »Rockmonitor« und »Drum-Editor« müssen allerdings mit einer NMI-Aufnahmeroutine (ebenfalls auf der 64'er Disc) gesampelt werden. Da beide Programme NMI-Abspielroutinen besitzen, könnte man sonst nur verzerrten Klang hören. Falls das D.A.I.S.Y-System die 4-Bit-Samples am Joystickport übergibt, funktioniert die NMI-Routine problemlos.
A. und F. Hugenroth, Ibbenbüren
Höhere Taktfrequenz
Was muß ich tun, um meinen C-64-II mit vier oder mehr MHz zu takten?
Marc Steffen, Nanzdietschweiler
Geos und Farbdruck
Ich arbeite mit Geos 64 V2.0 und besitze den Commodore-Farbdrucker MPS 1550 C. Wie erhalte ich mit Geopaint farbige Ausdrucke? Ich verwende den Treiber »Sp 180 VC«, der aber nur schwarzweiß druckt.
Michael Wüffel, Düren
Expansionsport
Frage von Thomas Schäfer in der 64'er 10/91, Seite 76: Welche Expansionsport-Weiche verträgt Pagefox und Final Cartridge III gleichzeitig? Außerdem sollte ihr ständiges Hin- und Herschalten zwischen C-128- und C-64-Modus nichts ausmachen.
Die Firma Dela Elektronik GmbH, Krefelder Str.66, 5000 Köln 1, stellt eine Erweiterung mit vier Slots her. Sie lassen sich per Taster nacheinander schalten. Ein weiterer Schalter aktiviert den Reset: Belegt man also einen nicht benutzten Slot, kommt man automatisch in den C-128- bzw. 64er-Modus. Welcher Slot gerade belegt ist, zeigt eine rote LED.
Werner Krompholz, Braunschweig
DIP-Schalterstellung o.k.?
Die Frage von L. Lyskawa in der 64'er 6/91, Seite 54 (»Ideales Interface für den MT 81«), wurde in der 64'er 10/91, Seite 76, von Ch. Nitsche beantwortet. Dazu ein wichtiger Hinweis:
Ich benutze ebenfalls das genannte Hardware-Interface. Als Ergänzung sollten jedoch die DIP-Schalterstellungen des Mannesmann-Druckers ebenfalls erwähnt werden:
1-1 on, 1-2 on, 1-3 off, 1-4 off, 1-5 on, 1-6 off, 1-7 off, 1-8 off, 2-1 on, 2-2 off, 2-3 on und 2-4 off. Achtung: Bei Geos 2.0 sollte der DIP-Schalter 1-2 bei »off« stehen, da sonst erscheint ein doppelter Zeilenvorschub auf dem Papier. Als Druckertreiber verwende ich den »!!LC-10/1«.
H.-P Arnold, Berlin
Es hat sich ausgedruckt!
Eines des besten Druckprogramme zum C 64 ist »Printmaster«. Wo kann ich diese Software noch bekommen?
Joachim Bader, Lahr
Nirgends mehr. Die Software mußte vom Hersteller nach einem verlorenen Prozeß (gegen den Hersteller von »Printshop«) vom Markt genommen werden.
Dateiname mit reversen Buchstaben
Wie bringe ich ein reverses »T« in einem Filenamen auf Diskette unter? Mit der CTRL-Taste und der Verwendung der RVS-ON-Funktion hatte ich nicht den gewünschten Erfolg.
Axel Gajewski, Dessau
Sound-Sammler
Wer kennt ein preiswertes Programm, mit dem man Sounds aus Spielen oder Intros herausfiltern kann? Die Klangdaten sollten dabei als eigenständiges Programm auf Diskette gespeichert werden, um sie jederzeit wieder laden zu können. Wer weiß, wo es so ein Programm gibt?
Michael Neugebauer, Hohenmölsen
Gibt es Software für den C 64, bei dem man ein Musikstück auf der Tastatur spielt, wobei gleichzeitig die Noten geschrieben und ausgedruckt werden?
Manfred Radtke, Bredstedt
Ähnliche Funktionen wie die von Ihnen gesuchten bietet das »Music Construction Set« von Broderbund. Diese Software ist allerdings nicht mehr im Handel erhältlich. Eine Alternative könnte das Programmpaket »Advanced Music System« von Rainbird bieten: Komponieren auf einem grafisch dargestellten Notenblatt, Druckerausgabe, Keyboard, Synthesizer, Common Keys usw.
Software zur RAM-Erweiterung 1764
Frage von Gerhard Holm in der 64'er 9/91, Seite 57: Ich besitze zwar die REU 1764, jedoch ohne Test-/Demo-Diskette. Gibt's die noch irgendwo zu kaufen?
In kleinen Stückzahlen kann ich noch Restbestände der Original-Treibersoftware von Commodore (inkl. Dokumentation) zum Preis von 25 Mark anbieten.
Michael Möller, Klemmestr. 24, 3578 Schwalmstadt-Treysa
Sorry, keine Grafikbefehle!
Vor einigen Tagen habe ich mir in unserer Stadtbibliothek ein Buch mit attraktiven Basic-Programmen entliehen. Erst auf den zweiten Blick bemerkte ich, daß es in den Listings nur so von Befehlen wimmelt, die der C 64 nicht kennt, z.b. Color, Circle, Line, Option, Preset, Window, Else usw. Außerdem erzeugt folgende Anweisung einen »Syntax Error«: LET K=INT(23*RND). Habe ich etwas falsch gemacht?
Matthias Erche, Schönewalde
Sie verwenden den falschen Computer für die Basic-Listings im Buch: Das Basic 2.0 des C 64 ist leider nicht mit komfortablen Grafik- oder Programmstrukturierungs-Anweisungen bestückt. Dazu sollten Sie eine Basic-Erweiterung zum C 64 verwenden, die es in Hülle und Fülle gibt (z.B Simon's Basic, Grafik 2001, S+G-Basic usw.).
Der RND-Befehl mit der Fehlermeldung läßt sich allerdings problemlos ins Basic 2.0 des C 64 übertragen:
LET K = INT(RND(0)*23)
Übrigens: Der LET-Befehl kann ersatzlos entfallen.
Unauslöschlich?
Frage von Enderli Davatz in der 64'er 9/91, Seite 57: Wie lange bleiben Daten auf einer Diskette erhalten?
Wenn man aufs Laufwerk abgestimmte Disketten verwendet (ein- oder doppelseitig, entsprechende Spurdichte), diese mit Vorsicht behandelt (nicht knicken oder pressen, vor Feuchtigkeit und magnetischen Einflüssen schützen), halten sich Daten praktisch unbegrenzt auf einer Diskette. Voraussetzung ist aber ein technisch einwandfreies Laufwerk, denn ein defekter Magnetkopf kann z.B. daran schuld sein, daß die Antriebsspindel das Floppy-Innenloch beschädigt.
Diskettenhersteller garantieren durchschnittlich 70 Millionen Durchläufe pro Spur. Umgerechnet sind das etwa 4000 Stunden. Selbst bei intensiver Benutzung hat man diesen Wert auch nach 20 Jahren noch nicht erreicht. Experten gehen davon aus, daß die Magnetisiierung mindestens 100 Jahre unverändert bestehen bleibt. Beweis: Die ersten Magnettonbänder, die mit demselben Material beschichtet waren. Sie lassen sich auch heute noch in unveränderter Qualität abspielen.
Oliver Biasin, Schnaittach
Forever 64'er...
Kann man den C 128 so programmieren, daß er nach einem Reset im C-64-Modus bleibt?
Roland Köckel, Heiligengrabe
Folgende Basic-Zeile, im Direkt- oder Programmodus eingegeben, versetzt jeden C 128 in den C-64-Betrieb, aus dem er nicht mehr zurückkehren kann — außer, sie schalten den Computer aus und wieder ein:
BANK 1: POKE 65528,77: POKE 65529,255: BANK 15: SYS 65357
Nach Drücken des Resetknopfs befindet man sich dann stets im C-64-Modus — auch, wenn man die CBM-Taste nicht drückt.
Antiker Drucker
Ich besitze den schon recht betagten Commodore-Drucker 1526. Leider gibt's für den bei Geowrite keinen kompatiblen Treiber. Wer kann mir sagen, wie ich ihn trotzdem mit dieser Geos-Applikation benutzen kann?
Stefan Schmühl, Nideggen/Berg
Kein Rätsel für MPS-Drucker?
Ein Tip für alle Rätselfreunde (64'er-Sonderheft 68): Der Editor auf der Sonderheft-Diskette speichert nur Wörter für andere Drucker (keine MPS-Versionen). Dies wird aber möglich, wenn man im Programm »Editor« folgende Zeilen ändert: 508, 522, 713 und 2040. Alles, was man tun muß, ist das Zeichen <SHIFT +> durch ein normales <+> (Pluszeichen) zu ersetzen. Damit wird das Programm kompatibel für MPS-Drucker. Ersetzt man dann noch in Zeile 70 das Wort »RAETSEL« durch »RAETSEL.MPS«, läßt sich aus dem Editor auch das Rätselprogramm für MPS-Drucker aufrufen.
Manuel Bähnisch, Berlin
10er-Block im C 64-Modus
Ist es möglich, den Zehnerblock des C 128 (auf der Tastatur rechts, unter den Funktionstasten) auch im C-64-Modus zu nutzen?
Frank Linder, Bönen
Tippen Sie folgendes Programm ab und speichern Sie es z.B. unter dem Namen »10erTasten« auf Diskette.
1 for i=49152 to 49288: readd: pokei,d: next: sys 49152: new 2 data120,169,013,160,192,141 3 data020,003,140,021,003,088 4 data096,120,169,255,141,000 5 data220,169,000,141,003,220 6 data141,047,208,173,001,220 7 data201,255,240,071,162,002 8 data169,254,160,007,141,047 9 data208,173,001,220,205,001 10data220,208,248,106,144,015 11data136,016,250,173,047,208 12data041,007,042,202,016,228 13data076,105,192,024,138,010 14data010,010,133,255,152,101 15data255,170,189,112,192,197 16data254,240,005,133,254,032 17data053,235,169,127,141,000 18data220,169,255,141,047,208 19data076,049,234,169,000,133 20data254,076,092,192,019,029 21data157,017,145,044,048,141 22data051,057,054,013,010,045 23data043,027,049,055,052,050 24data009,053,056,063,000
Geladen wird das Programm im C 64-Modus mit:
LOAD "10ERTASTEN",8
und mit RUN gestartet. Dann stehen die Tasten des Zehnerblocks und die oberen Cursortasten auch im C 64-Modus zur Verfügung. Einziger Unterschied: Der Dezimalpunkt wird als Komma ausgegeben. Nach Betätigen der Tastenkombination RUN/STOP RESTORE muß die Routine allerdings erneut per SYS 49152 initialisiert werden.
Von Geos nach Printfox
Ich suche eine Konvertierungsroutine oder Anleitung, um Grafiken der Geos-Megapacks 1 und 2 ins Page- bzw. Printfox-Format umzuwandeln.
Olaf Haperlaufe, Minden
Dazu benötigt man die Applikation »Grafik Converter« und zwei Disketten: eine im Geos-Format, die andere normal vorbereitet. Falls man eine RAM-Erweiterung besitzt, geht's bedeutend schneller mit dem Konvertieren.
Zunächst bootet man Geos, dann kopiert man die Files Desktop, Foto Manager, Grafik Converter und die Fotoalben auf eine separate Diskette. Jetzt lädt man den Foto Manager und sucht sich das zu konvertierende Bild aus einem Album. Dann muß man im Menü »Edit« die gewünschte Grafik kopieren und den Foto Manager wieder verlassen.
Der »Grafik Converter« tritt jetzt in Aktion: Nach dem Laden erscheint eine Menüleiste (Geos und From). Wenn man »From« anklickt, erscheinen die einzelnen Formate. Hier wählt man »Photo Scrap«, als späteres Format ist »Doodle« anzuklicken. Der Computer lädt die Grafik aus dem Photo Scrap, das Bild erscheint auf dem Monitor. Eine Dialogbox fragt, auf welche Diskette gespeichert werden soll, eine weitere Abfrage will wissen, ob man die Grafik komprimieren möchte (das sollte man verneinen!). Nach dem Speichern der Grafik verläßt der C 64 den Konverter. Jetzt kann man Page-, Printfox oder Eddison und die ehemalige Geos-Grafik laden und bearbeiten (evtl. schwarze Fläche am oberen Rand per Radiergummi-Funktion entfernen). Wenn die Grafik fertig bearbeitet ist, verwendet man die andere Datendisk (1541-Format) zum Speichern der Bilder. Möchte man mehrere Grafiken konvertieren, muß man diesen Vorgang Schritt für Schritt wiederholen.
Tim Rademacher, Kölln-Reisiek
Ich verwende »Giga-Paint« und die entsprechenden Fremdformat-Extensions, um Geos-Grafiken in »handelsübliche« Hires-Bilder (Hi-Eddi-Standard) zu verwandeln.
Dirk Huhn
Anschlußschwierigkeiten
Vor kurzem habe ich die Commodore-Floppystation SFD 1001 (mit zwei Schreib-/Leseköpfen) geschenkt bekommen. Ich besitze den C 64 mit flachem Gehäuse, alter Platine und Dolphin-Dos 3.0. Kann ich das Laufwerk an meinen Computer anschließen und benutzen?
Andreas Reifert, Aschaffenburg
Brennmeister gesucht
Wer brennt mir das EPROM zum »Sound-Digitizer« im 64'er 4/91? Meldet Euch bitte bei der 64'er-Redaktion!
Sebastian Weiss, Bad Neustadt
Es werde Licht!
Ich besitze eine Floppy-Station 1541 mit der Platinenbezeichnung »1540 050 Copyright 1982« , die einen Diskettenwechsel nicht erkennt. Ich vermutete einen Defekt in der oberen Leuchtdiode der Gabellichtschranke, habe diese gewaltsam entfernt und eine rote LED eingebaut (s. 64'er 2/91, Seite 81). Sie leuchtet aber nicht, weil an den Polen nur eine Spannung von 0,8 V anliegt, obwohl mindestens 1,8 V nötig sind. Ist die Spannungsversorgung defekt oder darf ich nur eine Commodore IR-LED verwenden?
Mark Nagell, Seevetal
Umgebauter SX 64
Frage von Horst Ewald in der 64'er 8/91, Seite 50: Mein tragbarer SX 64 funktioniert nicht mehr. Das Einschaltbild zeigt nur nocht wirre Grafik, er reagiert auf keinen Tastendruck mehr.
Die kompletten Service-Unterlagen erhält man beim Schaltungsdienst Lange. Das eingebaute EPROM 2564 kann mit einer Umschaltplatine problemlos gegen einen 27xx-Chip getauscht werden. So läuft z.B. Exos V.3 problemlos auf meinem SX.
K.-H. Hertel, Saarbrücken
Wissensdurstig
Als Programmierer suche ich alle möglichen Informationen zu folgenden Commodore-Geräten: Plus/4, C 64, C 128, Floppy 1581 und 1551. Die Infos brauche ich für ein sehr wichtiges Programm. Meine Adresse:
Konstantinos Xonis, Buderusstr. 14, 6330 Wetzlar 1
Seikosha und Geos
Wer kennt die Druckerparameter für den Seikosha SP-1000 VC, die man für Geos benötigt?
Benjamin Schmahl, Wuppertal-Elberfeld
Verzerrter Printfox
Ich habe den C 128D (Blech) und den Drucker Epson LQ 400. Wenn ich mit Printfox Grafiken drucke, erscheinen sie auf dem Papier verzerrt, d.h. in die Länge gezogen. Aus einem Kreis wird z.B. eine vertikale Ellipse. Beim Setup-Programm habe ich schon verschiedene Varianten ausprobiert — ohne Erfolg!
Robert Timpf, Worms
Superbase mit der 1581
Frage von K.-H. Borchelt in der 64'er 8/91, Seite 51: Wo gibt's ein Update bzw. die neueste Fassung dieses Dateiverwaltungsprogramms für den C 128?
Die Version 3.0 wird von der Fa. FSSL, Masons Ryde, Defford Road, Pershore, Worcs, WR10 1AZ, England, ausgeliefert (bei der Bestellung Euroscheck über £ 32,45 nicht vergessen!). Die Software besitzt eine Benutzerführung in englischer Sprache, außerdem sollte man deutsche Umlaute im Indexfeld vermeiden, sonst klappt die Sortierroutine nicht. Auch beim Generieren von Masken muß man auf Umlaute und Sonderzeichen verzichten.
Stefan Rückwald, Bremen
Gut sortiert
Ich möchte ein Basic-Programm schreiben, mit dem ich meine Plattensammlung verwalten kann. Dazu brauche ich eine Routine, die Datensätze alphabetisch sortiert.
Tim Rashid, Köln
Sortierroutinen in Basic gibt's wie Sand am Meer. Eine, die sich in Punkto Geschwindigkeit und Komfort bislang gut bewährt hat, ist Quick-Sort. Tippen Sie folgende Zeilen ab und speichern Sie das Demo-Programm auf Diskette:
5 z=0:lg(1)=1:rg(1)=4
10 for i=1 to 4
20 input"begriff";bg$(i)
30 input"zahl";nr(i)
40 next
45 gosub 30000
50 for i=1 to 4
60 print bg$(i), nr(i)
70 next
80 end
30000 rem quicksort
30010 z=z+1: iflg(z)>=rg(z)
then 30120
30020 x=lg(z): y=rg(z)
30030 vg$=bg$(int((x+y)/2))
n1=nr(int(x+y)/2)
30040 ifx>y then 30100
30050 ifbg$(x)<vg$andnr(x)<n1
thenx=x+1:goto30050
30060 ifbg$(y)>vg$andnr(y)>n1
theny=y-1:goto30060
30070 ifx>y then 30100
30080 s$=bg$(x):bg$(x)=bg$(y)
:bg$(y)=s$
30081 n2=nr(x):nr(x)=nr(y):
nr(y)=n2
30090 x=x+1:y=y-1:goto 30040
30100 rg(z+1)=y:lg(z+1)=lg(z)
:gosub 30010
30110 lg(z+1)=x:rg(z+1)=rg(z)
:gosub 30010
30120 z=z+1: return
Das eigentliche »Quick-Sort« beginnt bei Zeile 30000. Verwenden Sie die Routine mit GOSUB als Unterprogramm.
Umsteiger
Vom C 64 möchte ich auf ein leistungsfähiges AT 286/386-System umsteigen. Die mit dem C 64 erzeugten Dateien und Anwendungsprogramme will ich aber weiterhin benutzen. Geht das mit dem neuen Computer?
H. Tabke, Diepholz
Nein, soweit es die fertige Anwender-Software betrifft. PCs und ATs besitzen ein völlig anderes Betriebssystem (MS-DOS) als der C 64. Assembler- oder Basic-Programme müßten mit entsprechenden Applikationen für den PC neu konzipiert und erstellt werden. Anders sieht's allerdings mit reinen Dateien im ASCII-Format aus (z.B. Texte, Tabellen usw.). Dazu gibt's Datenübertragungsprogramme für den PC/AT (Xtalk, Crosstalk) und den C 64 (z.B. »Convert« im 64'er-Sonderheft 67), die ASCII-Dateien via RS232-Kabel vom C 64 zum AT schaufeln. Dort lassen sie sich von Standardprogrammen wie Word, dBase usw. problemlos wiederverwenden.
Personalcomputer C 64...
Kann ich C-64-Programme auch auf einem IBM-PC laufen lassen? Ich stelle mir vor, daß ein Programm den PC anweist, sich wie ein C 64 mit Floppy zu verhalten. Kann man den C 64 mit einem VGA-Monitor betreiben?.
Rudolf Adam, Wangelnstedt
Fehler im Listing?
In der 64'er 7/91 fand ich das Programm »Small-Ass 64« und habe es abgetippt. Der erste Probelauf klappte aber nicht. Folgendes Beispiel stammt aus einem Buch von Data Becker, das sich aber nicht assemblieren läßt:
100 ldx #0 110 marke txa 120 sta $0400,x 130 lda #1 140 sta $d800,x 150 inx 160 bne marke 170 rts 180 .en
Laut Programmbeschreibung zu »Small-Ass« habe ich noch folgende Zeile angefügt:
90 !m,49152,100-180
Nach dem Start mit RUN erscheint »Syntax Error« in den Zeilen 100,130 und 180. Das Programm wird nicht richtig assembliert, nach »SYS 49152« erscheinen in den oberen Zeilen wirre Buchstaben und Zeichen. Leider bin ich kein Assembler-Fachmann und daher völlig ratlos! Hat »Small-Ass 64« eine Macke oder mache ich etwas falsch?
Bernd Weise, Dortmund
»Small-Ass.64« arbeitet einwandfrei — wenn das eintippte Assembler-Programm stimmt! Löschen Sie zunächst Zeile 180 in Ihrem Source-Code: Diesen Befehl versteht »Small Ass.64« nicht. Außerdem müssen die direkten Adreßangaben in den Zeilen 100 und 130 noch mit dem Dollarzeichen <$> hinter der Raute <#> ausgestattet werden: Jetzt funktioniert die Assemblierung. Das fertige Maschinenprogramm (Objektcode) sollten Sie allerdings ohne »Small-Ass.64« starten bzw. testen.
RAM-Erweiterung 1764
Wer weiß, was ich mit dem EPROM-Platz in der 1764 (auf 512 K erweitert) machen kann? Ist es möglich, dort Geo-ROM zu installieren?
Ralf Thiemel, Bremen
Basic-Zeilen sind zu lang
Bei den 20-Zeilern in diversen Ausgaben der 64'er lassen sich die Listings nicht ordnungsgemäß eingeben: Manche Programmzeilen erstrecken sich über drei Bildschirmzeilen (z.B. »Codify« in der 64'er 7/91 und »Sprite/Hires-Editor« in der 64'er 9/91). Die Eingabe von Kurzbefehlen brachte keinen Erfolg, ebenso der Einschub von zusätzlichen Zeilen. Was mache ich falsch? In diesem Zusammenhang möchte ich bemerken, daß es für Anfänger nicht sehr hilfreich ist, Programme zu veröffentlichen, die mit Gewalt in eine möglichst geringe Zeilenzahl gequetscht wird. Dadurch kompliziert sich der Programmaufbau so sehr, daß ein problemloses Abtippen nicht mehr möglich ist. Da gebe ich doch lieber ein paar Listingzeilen mehr ein, habe dann aber ein übersichtliches Programm!
Rolf Hafeneger, Bonn
Vermutlich kürzen Sie nicht alle Basic-Befehle ab (s. Handbuch zum C 64), sonst dürfte es keine Probleme geben, die Basic-Zeilen auf die vorgeschriebene Länge von maximal 80 Zeichen zu bringen. Beachten Sie: Sogar Abkürzungen der Mini-Befehle FOR, NEXT und AND sparen etliche Bytes! Die 20-Zeiler-Programme sind als sportlicher Programmierwettbewerb zu verstehen: Möglichst viel Action und Basic-Programmcode in möglichst wenig Zeilen! Außerdem muß man beachten, daß auf ein Minimum reduzierte Basic-Programme erheblich schneller laufen als solche, die für jede Anweisung quasi eine separate Zeile benutzen.
Alle Achtung!
Ich bin körperbehindert und kann meine Hände nur bedingt einsetzen. Deshalb bediene ich die Tastatur mit meiner Nase. Das geht überraschend gut und auch ziemlich schnell. Dabei habe ich festgestellt, daß ich mit dem C 128 besser zurechtkomme als mit dem C 64 (z.B. besitzt der C 128 vier separate Cursortasten!). Leider habe ich aber ein Problem mit den Funktionen, die noch zusätzlich die CBM- oder CTRL-Taste erfordern. Diese lassen sich gar nicht oder nur mit großem Aufwand ausführen (z.B. über CHR$). Gottseidank rastet die SHIFT-LOCK-Taste ein, sonst könnte ich nicht einmal Großbuchstaben und Grafikzeichen darstellen. Mein Wunsch: Die CTRL-, CBM- und SHIFT-Tasten müßten wie ESC-Tasten-Funktionen zu bedienen sein: zuerst die eine Taste drücken, dann die andere. Vielleicht gibt es jemand unter den Lesern der 64'er, der mir eine entsprechende Betriebssystem programmieren kann. Außerdem suche ich Kontakt zu anderen Computerfreunden. In meinem Wohnort gibt's zwar einen Computerclub, doch der nützt mir nichts, weil ich das Clublokal aufgrund meiner Behinderung nicht besuchen kann.
Mario Ganns, Zerbst
Wer kennt den Drucker?
Ich habe den Drucker CMC CPA 80 GS gebraucht gekauft. Er ist über ein Interface verbunden, das den MPS 801/803 emuliert. Leider besitze ich keine Anleitung. Folgende Probleme treten bei mir auf:
1. im Textmodus druckt er keine Umlaute,
2. beim Grafikdruck wird die rechte Seite des Hires-Bildes nicht berücksichtigt.
Wer kann mir helfen?
Marco Heinsohn, Stade