Erschienen in 64'er Magazin, Ausgabe unbekannt · Originaldatei: ZENSUDAT.TXT
Hinweis: Dies ist das an die Redaktion eingereichte Manuskript, nicht der gedruckte Endtext. Layout, Bildunterschriften, Korrekturen und Kürzungen der Redaktion können in der veröffentlichten Fassung abweichen.
Zensudat V3 - und das Leben wird einfacher
Sind Sie Lehrer? Schüler und Noten verwalten, Zensuren ausrechnen, Listen sortieren und drucken, den ganzen Kram erledigt in Zukunft Ihr C 64 für Sie. Unser Programm zeichnet sich durch Komfort, Schnelligkeit und Flexibilität aus.
1. Vorspiel
Kaum ein Lehrer kommt ohne das berühmt-berüchtigte »blaue Büchlein« aus, in das die Namen und Noten der Schüler eingetragen werden. Ein elektronisches (blaues?) Notenbüchlein ist eine angenehme, bequeme und noch wertvollere Organisationshilfe. Dieses reine Maschinenprogramm, das sogar Eigenschaften von Tabellenkalkulations- und Datenverwaltungsprogrammen mitbringt, ist sehr schnell, komfortabel und verwaltet bis zu 199 Schüler mit je 40 Noten in einer Datei. Es sortiert Daten alphabetisch oder nach Noten, löscht, speichert auf Diskette, druckt verschiedene Listen und - als wichtigste Funktion - berechnet Durchschnitte jedes Schülers und jeder Prüfung nach bestimmten Regeln, die der Anwender vorgibt. In der vorliegenden Version ist die Umschaltung zwischen den Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) (für die Klassen 1 bis 11, aber auch zum Beispiel auf der Universität) und dem Punktesystem (etwa in der Kollegstufe, K12 und K13) möglich. Obwohl in erster Linie für Lehrer konzipiert, eignet sich unser Programm auch hervorragend für Schüler, die ihre individuellen Noten modern verwalten wollen.
Viele Schulen gehen dazu über, Computer für Schüler zu kaufen. Aber Lehrer brauchen die Zeit- und Arbeitsersparnis, die der Rechner bietet, ebenso wie jeder andere auch. »Zensudat«, ein komplexes und sehr vielseitiges Anwendungsprogramm für Lehrer und Schüler, ist ein effizientes Hilfsmittel, das auf einfachste Weise Klassen und die dazugehörigen Noten speichert und die regelmäßige Plackerei der Endnoten-Berechnung und des Listen-Aufstellens übernimmt. Das Programm hält bis zu 199 Schüler mit je maximal 40 Zensuren im Speicher, die Daten lassen sich aber natürlich auch auf Diskette ablegen und später wieder laden. Zensudat berechnet für jeden Schüler die Zeugnisnote und berücksichtigt dabei auf Wunsch auch verschiedene Gewichtungen und Skalierungen der Prüfungen, zeigt die Ergebnisse auf dem Bildschirm an oder druckt sie und sortiert sie auf- oder absteigend nach Name oder Note. Viele kleine Sonderfunktionen machen den Umgang mit »Zensudat« zum Kinderspiel.
2. Laden, Starten
Obwohl dieses Programm aus Gründen der Geschwindigkeit und des Komforts vollständig in Maschinensprache geschrieben wurde, müssen Sie keine Assemblerkenntnisse mitbringen, um damit arbeiten zu können. Zensudat läßt sich wie ein Basicprogramm laden, starten und ggf. kopieren. Geben Sie folgenden Befehl ein:
LOAD "ZENSUDAT V3",8
um Zensudat zu laden. Nach dem Laden erfolgt der Start mit RUN; LIST bringt hiermerk. Darunter gibt das Programm später Hinweise aus und erwartet Ihre Eingaben. Weiter unten findet sich das Fenster, das einen Ausschnitt aus der Datei zeigt. Momentan ist es leer, da wir noch keine Daten erfaßt haben. Dieses Fenster stellt immer nur einen Ausschnitt aus 18 Schülern untereinander und fünf Prüfungen nebeneinander dar (»Full-Screen-Editor«). Ganz oben steht der Text »PRUEF#«, daneben die Nummern der fünf Prüfungen, die momentan dargestellt werden. Darunter werden dann später in der Zeile »OPTIMUM« die besten Noten (Punktezahlen) eingetragen, die bei einer bestimmten Prüfung maximal erzielt werden konnten. In der dritten Zeile »WERT« tragen Sie ein, wieviel die zugeordnete Prüfung bei der Gewichtung für das Zeugnis zählt. Auf diese Weise ist es etwa dem Gymnasiallehrer möglich, zwischen »Exen« und Schulaufgaben oder zwischen Klausuren und mündlichen Noten zu unterscheiden. Links wird noch die Nummer des Schülers eingeblendet, in dessen Datenzeile sich der Cursor befindet. Ganz links oben finden Sie neben »PRUEF#« später die Listen-Überschrift (das »Datum«). Das Fenter darunter ist in sechs Spalten eingeteilt. Ganz links ist der Name des Schülers zu sehen, daneben die fünf Zensuren, die er in den fünf momentan gezeigten Prüfungen erhalten hat. Ganz unten am Bildschirm zeigt das Programm für jede Prüfung den errechneten Durchschnitt aller Schüler, die an diesem Test teilgenommen haben. Mit den Cursortasten wird der Cursor (in Form eines weißen Balkens, momentan auf dem ersten Schüler-Namensfeld) nach links, rechts, oben und unten bewegt. Wenn Sie an die Fenstergrenzen stoßen, scrollt dieses automatisch weiter. Momentan läßt sich der Cursor allerdings nicht mehr weiter nach unten bewegen, da keine weiteren Daten mehr folgen. Probieren Sie daher das Scrollen nach links und rechts aus. Sie sehen, Sie erreichen mühelos jede Prüfung von 1 bis 40 mit dem Cursor. Drücken Sie HOME, wird der Cursor nach links oben bewegt, und zwar in vier Schritten wie folgt: Die erste Betätigung führt nach links an den Anfang der Bildschirmzeile, beim zweiten Druck wird das Fenster ganz nach links auf die erste Prüfung verschoben. Beim dritten Mal gelangen Sie nach oben links in die erste Bildschirmzeile, die vierte Betätigung bringt das Fenster nach ganz oben links, der Cursor steht dann auf dem ersten Schüler.
Wenn Sie erst einmal über 40 Schüler mit jeweils mehr als, sagen wir, 20 Prüfungen gespeichert haben, stellen Sie fest, daß es mit den normalen Cursortasten doch recht mühsam ist, durch die große Datei zu gehen. Daher bietet Zensudat die Cursorsteuerung noch in einer »untersetzten« Version an: Den »Schnellsprung«. Er wird mit der Tastenkombination SHIFT G (gehe zu) aktiviert. Im Schnellsprung-Modus sind nur die Cursortasten und HOME aktiv. Die Cursortasten wirken bei senkrechter Bewegung 16 mal so schnell, ein Tastendruck scrollt also 16 Zeilen nach oben oder unten. Gehen Sie in diesem Modus waagerecht, machen Sie pro Tastendruck sechs Schritte. Die HOME-Taste führt beim Schnellsprung nach oben an den Anfang der Spalte, die gewählte Prüfung bleibt also gleich, der erste Schüler erscheint aber. Der Schnellsprung-Modus wird mit RETURN, RUN/STOP oder dem Pfeil nach links beendet. Das Programm reagiert dann wieder wie gehabt.
4. Namen und Noten eingeben
Nun wollen wir einmal versuchen, Daten in das Formular einzutragen. Beginnen wir mit dem Namen des ersten Schülers. Drücken Sie zweimal hintereinander auf die HOME-Taste, um den Cursor nach links oben zu bewegen. Der Cursor erscheint in Form eines weißen Balkens in der Namensspalte. Die Namen sollten ganz links beginnen, geben Sie also kein Leerzeichen als erstes Zeichen ein. Es besteht keine Notwendigkeit, die Namen der Schüler in alphabetischer Reihenfolge einzugeben, da das Programm auf Wunsch selbst sortiert. Um den Namen einzugeben, drücken Sie irgend eine Buchstabentaste, zum Beispiel den ersten Buchstaben des Nachnamens. Oben links erscheint ein Eingabefeld, hier ist der Name einzugeben. Maximal 20 Schreibstellen stehen dafür zur Verfügung (ggf. abkürzen!). Geben Sie den Nachnamen des Schülers zuerst ein, wenn Sie später eine nach Nachnamen geordnete Liste erhalten möchten. Einzelne Zeichen können wie gewohnt durch DEL korrigiert werden, die Cursortasten sind außer Betrieb. Nach der Eingabe ist RETURN zu betätigen. Der neue Inhalt wird sodann in das Namensfeld übernommen. Drücken Sie RETURN bei leerer Eingabemaske, wird der alte Inhalt des Feldes nicht geändert. Wenn Sie das erste Mal einen Namen für einen Schüler eingeben, werden dessen Noten gelöscht. Dies erkennen Sie daran, daß in der Notenspalte Striche für die Noten erscheinen. Der Strich in einem numerischen Feld bedeutet bei Zensudat »nicht definiert« und wird intern durch den Zahlenwert 255 repräsentiert. Wenn Sie also irgendwo als Zahl 255 eingeben, erhalten Sie das Symbol für nicht definiert.
Nun wollen wir die Noten des Schülers, der eben erfaßt wurde, eingeben. Bewegen Sie den Cursor durch einmaligen Druck auf die Cursor-right Taste in die erste Prüfungsspalte. Bevor wir die Note eingeben, sollte (muß nicht!) zunächst noch die Prüfung als solche mit ihren Kenndaten definiert werden. Bewegen Sie den Cursor durch zweimaligen Druck auf die Cursor-hoch Taste nach oben. Er steht jetzt im Optimum-Feld der ersten Prüfung. Hier muß eingegeben werden, welche Punktezahl man in dieser Prüfung maximal erzielen kann. Der Computer braucht diesen Wert später, da er ja die verschiedenen Prüfungen miteinander verrechnen (skalieren) muß: 50 Punkte in einer Prüfung, in der man maximal 60 erreichen konnte, sind bedeutend besser als 50 Punkte in einer Prüfung, bei der es 200 Punkte maximal gab.
Ein allgemeiner Hinweis zu den Noten. In diesem Programm wird nach dem Start nicht das normale Schulnotensystem von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) verwendet, sondern ein Punktesystem von 0 (keine richtige Antwort) bis max (alle Antworten richtig), da dies flexibler ist. Wie hoch dieser Wert max ist, können Sie für jede der 40 Prüfungen unabhängig von den anderen selbst bestimmen. Diese Funktion bietet dem Anwender eine wichtige Möglichkeit: Er muß nicht alle Prüfungen beispielsweise mit einer Obergrenze von 100 % versehen, sondern kann beispielsweise direkt die Anzahl der vom Schüler richtig beantworteten Fragen als Punktezahl eintragen, oder als Maximalpunktzahl die Anzahl der Minuten vorgeben, in der man die Prüfung lösen kann (der Schüler soll dann einen Punkt pro Minute erreichen). Als Wert max (zwischen 0 und 254) müssen Sie dann die Anzahl der gestellten Fragen eintragen, dies ist der Maximalwert (klar, man kann nicht mehr Fragen richtig beantworten als gestellt wurden). Daher ist in dieser Beschreibung auch nicht von »Noten« die Rede, sondern von »Punkten« oder »Zensuren«. Sollten Sie dennoch die Notenskala 1-6 bevorzugen, schalten Sie durch Druck auf SHIFT M den Noten-Modus ein. Wie das genau geht, wird weiter unten beschrieben. Danach rechnet das Programm mit den bekannten Noten 1 bis 6. In dieser Betriebsart wird die Zeile OPTIMUM sinnlos, sie ist dann mit Sternchen gefüllt und kann mit dem Cursor nicht erreicht werden. Sie dürfen aber auf keinen Fall Noten und Punkte mischen, denn die Notenskala steigt mit abnehmender Leistung des Schülers (Note 1 ist besser als die 2), die Punkteskala umgekehrt (20 Punkte sind besser als 10).
In jedem Fall soll nun in das Arbeitsblatt die beste Zensur für die erste Prüfung eingegeben werden, und zwar im Punkte-Modus. Geben Sie einfach über Tastatur einen beliebigen Zahlenwert zwischen 1 und 254 ein. In unserem Beispiel wählen wir 95. Geben Sie also ein: 95 RETURN. Sofort wird diese Zahl in das Prüfungs-Kennfeld OPTIMUM übernommen. Der Computer weiß jetzt, daß man in der erste Prüfung maximal 95 Punkte machen kann/konnte. Auf die gleiche Weise kann eine Zeile weiter unten angegeben werden, wie stark die erste Prüfung für das Zeugnis zählt. Geben Sie auch hier einen Zahlenwert zwischen 1 und 254 ein, in unserem Fall beispielsweise 2, da die erste Prüfung doppelt zählt.
Jetzt kann die Note des ersten Schülers in der ersten Prüfung eingegeben werden. Drücken Sie wieder zweimal auf HOME, dann einmal auf RIGHT. Der Cursor befindet sich im richtigen Feld. Jetzt soll eine Zahl zwischen 0 (keine Frage wurde richtig beantwortet) und dem Maximalwert 95 (alle Fragen richtig) eingegeben werden. Nehmen wir an, der Schüler hat 80 von 95 Punkten erzielt. Tippen Sie also 80 ein und übernehmen die Eingabe mit RETURN. An dieser Stelle ein Hinweis: Es ist durchaus möglich, mehr Punkte (hier z.B. 120) als der Maximalwert einzugeben. Hier wurde kein Test eingebaut, damit Sie einerseits den Maximalwert erst als letzten eintragen oder nachträglich ändern und andererseits »Bonuspunkte« vergeben können. Wie gesagt, Zahlen über 254 dürfen nicht erfaßt werden!
Bevor wir mit weiteren Schülern oder den nächsten Prüfungen weitermachen, ein Tip. Es ist möglich, die eben erfaßten 80 von 95 Punkten in Prozent umzurechnen. Dazu drücken Sie jetzt SHIFT B, um die Funktion zur Notenberechnung aufzurufen. Oben links erscheint die Frage nach dem End-Optimum. Geben Sie 100 RETURN ein, da die Ausgabe in Prozent (von hundert) gewünscht wird. Sofort erscheint auf dem Bildschirm in den Spalten WRT und DSN der korrekte Prozent-Wert 84 (denn 80/95 = 0,84). Schalten Sie mit erneutem SHIFT B diesen Modus wieder ab. Die Berechnungsfunktion wird weiter unten noch detailliert beschrieben, es sollte nur ein Experiment sein.
Auf diese Weise können Sie nun das Arbeitsblatt mit weiteren Schülern, Noten und Prüfungen füllen. Wollen Sie nachträglich einen bereits erfaßten Wert ändern, steuern Sie einfach den Cursor auf das Feld, tippen den neuen gewünschten Wert ein und übernehmen ihn mit RETURN. Im Falle einer Leereingabe wird der alte Wert nicht geändert. Soll ein numerisches Feld gelöscht werden, etwa weil ein Schüler an einer bestimmten Prüfung nicht teilgenommen hat, geben Sie einfach das Minuszeichen über Tastatur ein. Ein Strich erscheint. Später bei der Kalkulation werden solche Felder nicht berücksichtigt.
5. Das Datum
Eine Eigenschaft des Programmes war bisher unsichtbar: Das Datum. Es ist möglich, einen beliebigen maximal acht Zeichen umfassenden Text als Überschrift über das Arbeitsblatt zu setzen, zum Beispiel das Datum des letzten Standes im Format TT.MM.JJ oder die Klassen-Bezeichnung, etwa »7C« oder »KLA. 7C«. Dazu drücken Sie SHIFT D. Der Computer zeigt ganz oben ggf. das alte Datum an und fordert zur Eingabe des neuen auf. Drücken Sie nur RETURN, wird das alte Datum nicht geändert. Diese Angabe wird später bei der Druckerausgabe in der Listen-Überschrift sichtbar, jedoch beim Sichern der Datei auch auf Diskette gespeichert und ständig links oben eingeblendet.
6. Laden, Speichern
Wichtig ist, daß das gesamte Arbeitsblatt problemlos auf Diskette gespeichert und später wieder geladen werden kann. Sie könnten beispielsweise für jede Klasse, die Sie unterrichten, ein leeres Arbeitsblatt nur mit den Schülernamen speichern. In jedem Semester verwenden Sie dann dieses Blanko-Formular, um die Zensuren einzutragen. Um zu speichern, drücken Sie SHIFT S und geben einen maximal 14 Zeichen umfassenden Filenamen ein. Vor diesen wird automatisch die Kennung »Z.« gestellt, damit Sie alle Zensudat-Files im Directory erkennen. Geben Sie keinen Filenamen ein und drücken nur RETURN, unterbleibt das Speichern. Je gefüllter der Speicher ist, desto länger wird die Datei. Gespeichert werden alle Namen, Noten, das Datum, die Betriebsart (Noten oder Punkte) und die OPTIMUM/WERT-Zeilen. Existiert bereits ein File unter diesem Namen auf Diskette, wird es vor der Speicherung automatisch gelöscht. Speichern Sie immer, wenn Sie neue Namen oder Noten eingegeben haben, sicherheitshalber jedesmal mit anderem Namen!
Laden ist ganz einfach: Drücken Sie SHIFT L und geben den Filenamen ein. Dabei wird ein eventuell im Speicher befindliches Arbeitsblatt gelöscht, aneinanderfügen ist nicht möglich (wozu auch?). Wenn Sie die nachfolgend beschriebenen Funktionen ausprobieren wollen, laden Sie doch eines der mitgelieferten Beispiele: Drücken Sie SHIFT L und geben als Filenamen BEISPIEL 1 RETURN oder BEISPIEL 2 RETURN ein.
Tritt beim Laden oder Speichern ein Diskettenfehler auf, liest das Programm die Fehlermeldung und zeigt sie gelb blinkend an. Beseitigen Sie ggf. die Fehlerursache und drücken eine Taste.
7. Zeugnisnoten berechnen
Die wichtigste Programmfunktion ist natürlich die Berechnung der verschiedenen Durchschnittswerte. Die Berechnung der Prüfungs-Durschnitte, die ständig ganz unten eingeblendet werden, müssen Sie nicht extra anfordern. Diese Werte werden vollautomatisch auf den neuesten Stand gebracht, wenn Sie Noten eingeben bzw. ändern oder ein neues Arbeitsblatt laden. Um individuell für jeden Schüler die gewertete und die nicht gewertete Zeugnisnote zu bestimmen, drücken Sie SHIFT B. Der Computer fragt Sie in der obersten Zeile nach dem Optimum für die Gesamtnote. Dies ist notwendig, da die unterschiedlichen Prüfungen ja ganz verschiedene Skalen haben können, die Sie von Prüfung zu Prüfung mit der Zeile OPTIMUM wie beschrieben festlegen. Auch die Gesamtnote muß in einem bestimmten Wertebereich legen, dessen Obergrenze Sie hier eingeben (Untergrenze Null). Geben Sie 100 ein, erfolgt die Ausgabe zwischen 0 und 100, mithin in Prozent (vgl. obiges Beispiel). Die Eingabe wird mit RETURN abgeschlossen. Geben Sie nichts ein, erfolgt keine Berechnung. Befinden Sie sich im Noten-Modus, unterbleibt die Abfrage, da die Gesamtnoten ebenfalls als Schulnoten von 1 bis 6 ermittelt werden.
Zur Berechnung geht der Rechner nun jeden Schüler und jede Prüfung durch und berechnet die Durchscnitte. Es werden drei Zahlenkolonnen geliefert, die anstelle der Noten eingeblendet werden. Ganz rechts die Spalte ANZ, hier steht, an wie vielen der maximal 40 Prüfungen der Schüler teilgenommen hat. Ganz links (»DSN«, für »DurchSchNitt«) steht der Wert, der ohne Berücksichtigung der Gewichtung (Zeile WERT) ermittelt wurde. Dazu werden einfach alle Noten jeder Prüfung unter Berücksichtigung der Bestnote auf eine einheitliche Skala gebracht, addiert, und am Schluß durch die Anzahl der Noten geteilt und auf die Skala der Zeugnisnote, die Sie zuvor ja ggf. eingaben, gebracht und angezeigt. Diese Zahl ist in der Praxis von untergeordneter Bedeutung, wichtiger ist da schon die endgültige Zeugnis-Zensur, die in der Mitte als »WRT« (»geWeRTet«) angezeigt wird. Diese unterscheidet sich von DSN insofern, daß hierbei auch die Gewichtung der einzelnen Prüfungen berücksichtigt wird. Dazu wird vor der Berechnung jeder Prüfung ein internes Gewicht (gewissermaßen in Prozent) gegenüber den anderen Tests zugeordnet, das sich aus der Wertigkeit dieser Prüfung geteilt durch die Summe sämtlicher Wertigkeiten ergibt. Die Summe aller berechneten internen Wertigkeiten ergibt natürlich 1, also 100%. Haben wir etwa zwei Prüfungen, und hat die erste den Wert 2, die zweite den Wert 1, zählt die erste doppelt (67%=0,67), die zweite einfach (33%=0,33). Erhöhen wir jetzt jedoch die Wertigkeit der zweiten Prüfung von 1 auf 3, so erhöht sich die Summe der Wertigkeiten von 3 auf 5, die erste Prüfung zählt dann 2/5 (40%=0,4), die zweite 3/5 (60%=0,6). Sie sind nicht daran gebunden, daß zum Beispiel die Summe aller Zahlen in der Zeile WERT den Wert 100 ergeben. Beispielsweise ergibt es keinen Unterschied, wenn Sie drei Prüfungen haben, ob die erste und dritte einfach und die zweite zweifach oder die erste und dritte zweifach und die zweite vierfach zählen. Das Prinzip dürfte damit klar sein.
Der Wert in der Spalte WRT ergibt sich aus der Summen-Formel über alle Prüfungen, an denen der Schüler teilnahm und für die die notwendigen Kenndaten vorliegen:
WRT = (ZENSUR1 * INTERNES_GEWICHT1 * END_BESTNOTE / BESTNOTE1) +
+ (ZENSUR2 * INTERNES_GEWICHT2 * END_BESTNOTE / BESTNOTE2) +
+ ... bis zur letzen Prüfung
Zur Berechnung von DSN wird demnach einfach die Multiplikation mit dem internen Gewicht weggelassen, die Formel lautet:
DSN = ( (ZENSUR1 * END_BESTNOTE / ANZAHL_PRÜFUNGEN) / BESTNOTE1) +
+ ( (ZENSUR2 * END_BESTNOTE / ANZAHL_PRÜFUNGEN) / BESTNOTE2) +
+ ... bis zur letzen Prüfung
Alle Ergebnisse werden vor der Bildschirmausgabe einer 4/5-Rundung unterzogen, intern werden jedoch die Fließpunktroutinen von Basic benutzt, mithin ergibt sich eine interne Genauigkeit von ungefähr neun Nachkommastellen. Im Noten-Modus erfolgt keine Abfrage nach der End-Bestnote, der Computer rechnet in dieser Betriebsart im gesamten Programm intern mit den Punkten 0 (Note 6) bis 5 (Note 1) und gibt als End-Bestnote automatisch 5 Punkte (Note 1) vor.
Rechenbeispiel: Ein Schüler hat an drei Prüfungen teilgenommen. In der ersten errang er 20 von 40 Punkten, die Prüfung zählt doppelt. Die zweite Prüfung zählt ebenfalls zweifach, hier erzielte er 100 von 100 Punkten. Im dritten, einfach zählenden Test gab es maximal 100 Punkte, unser Schüler erzielte nur 10 Punkte. Mithin haben die erste und zweite Prüfung eine interne Wertigkeit von je 0,4, die dritte erhält 0,2. Somit ergibt sich ein DSN-Wert von 53 und ein WRT-Wert von 62. ANZ ist 3.
Noch ein Hinweis zur Rechenzeit. Zwar besteht das komplette Zensudat-Programm aus stark optimierter Maschinensprache und ist daher - Sie werden es merken - sehr schnell. Bei der Berechnung der Durchschnittswerte jedoch muß das Programm zwangsläufig auf die Fließpunkt-Routinen des Basic-Interpreters ausweichen, und das kostet Zeit. Bei komplett gefülltem Arbeitsblatt (199 Schüler, 40 Tests) ist schon mit einer »Bedenkzeit« von ca. 20 bis 25 Sekunden zu rechnen. Aber in der Praxis wird Ihre Datei kaum mehr als, sagen wir, 25 Schüler mit je 8 Noten umfassen, hier sind die Werte bereits nach einer halben Sekunde »klar«. Bedenken Sie: Wenn Sie das alles von Hand berechnet hätten, wären Sie nicht ganz so schnell fertig gewesen. Und Hand aufs Herz: Ob dann alles gestimmt hätte?
Sobald die Werte angezeigt werden, können Sie ganz normal mit CRSR UP/DOWN durch die Liste scrollen und für jeden Schüler das Ergebnis ansehen. Steht an einer Stelle der Ausgabe ein Strich, so konnte dieser Wert nicht berechnet werden, etwa, weil Sie dieser Prüfung kein Gewicht (Zeile WERT) oder keine Bestnote (Zeile OPTIMUM) zugeordnet haben oder weil ein Schüler an gar keiner Prüfung teilgenommen hat (ANZ=0). Ergibt sich für einen Schüler ein Wert besser als die eingegebene optimale Endzensur, haben Sie auch im Arbeitsblatt an mehreren Stellen diesem Schüler bessere Noten als die Bestnote gegeben.
Auch bei verschiedenen anderen Befehlen wie Speichern, Sortieren, Drucken usw. bleibt diese Darstellung erhalten. Um wieder auf die Zensuren-Darstellung umzuschalten, drücken Sie nochmal SHIFT B, oder rufen einen Befehl auf, bei dem diese Umschaltung automatisch erfolgt (z.B. links/rechts aus dem Fenster scrollen, sortieren, laden, oder HOME).
8. Programm beenden
Natürlich kann das Programm Zensudat auch beendet werden, dazu betätigen Sie SHIFT E. Ganz oben erscheint eine Sicherheitsabfrage, die Sie mit J oder N beantworten. Beim Programmausstieg wird ein Reset ausgelöst. Wurde das Programm versehentlich verlassen, kann es mit SYS 2168 wieder gestartet werden, wobei allerdings das im Speicher befindliche Arbeitsblatt gelöscht wird. Haben Sie vergessen, dieses auf Diskette zu speichern, kann Zensudat mit SYS 2171 ohne Datenverlust neu gestartet werden.
9. Namen und Noten löschen
Nehmen wir einmal an, alle Noten einer bestimmten Prüfung sollen gelöscht werden, etwa weil sie für ungültig erklärt wurde oder weil Sie bei der Erfassung grobe Fehler gemacht haben. Steuern Sie den Cursor in die Spalte der Prüfung, die gelöscht werden soll und drücken SHIFT K. Sofort werden alle Noten dieser Prüfung mit Strichen überschrieben, ebenso die Werte für Durchschnitt (ganz unten), das OPTIMUM und der WERT. Dieser Schritt kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Diese Funktion ist auch praktisch, wenn Sie eine Klasse übernehmen, die Sie bereits im letzten Jahr unterrichtet haben. Sie laden dann die Namensdatei, löschen Schritt für Schritt alle Prüfungen und ändern ggf. das Datum und haben sodann ein freies Arbeitsblatt, in dem nur die alten Namen der Schüler stehen. Dieses können Sie sodann auf Floppy speichern oder gleich weiterverwenden.
Ebenso ist es möglich, einen Schüler »rauszuwerfen«, der zum Beispiel die Klasse verlassen hat und dessen Noten nicht mehr benötigt werden. Dazu bewegen Sie den Cursor in die Zeile, in der der Schüler steht und drücken SHIFT C. Sofort wird der Schüler gelöscht und die nachfolgenden Zeilen um eine Position nach oben gezogen. Auch hier ist keine »Wiedergutmachung« möglich, seien Sie also bei der Anwendung der Löschfunktionen vorsichtig.
Um nur eine bestimmte Note zu löschen, bewegen Sie den Cursor darauf und drücken die Minustaste. Um das gesamte Arbeitsblatt, also alle Namen und alle Noten sowie die Verwaltungsdaten zu löschen, betätigen Sie die CLR-Taste zusammen mit SHIFT. Eine Sicherheitsabfrage erscheint, die Sie ggf. mit J bejahen. Auch dieser Schritt kann ohne tiefergehende Kenntnisse nicht mehr rückgängig gemacht werden (für den Profi: Verlassen Sie im Falle eines Falles das Programm mit SHIFT E, geben ein: POKE 20480, Anzahl der Schüler und starten mit SYS 2171 wieder).
10. Daten drucken
Es ist natürlich wesentlich, daß man die gespeicherten Daten auch schwarz auf weiß gedruckt bekommt. Die Druckfunktion von Zensudat ist sehr flexibel und kennt mehrere Betriebsarten, die automatisch je nach Cursorposition vor der Aktivierung der Druckfunktion gewählt werden. Es können alle Drucker verwendet werden, die unter der Geräteadresse 4 normalen ASCII-Code verstehen, das sind die meisten Geräte. Zensudat arbeitet mit durchgehender Großschrift und ohne Umlaute, was den besonderen Vorteil hat, daß keine umständliche Druckeranpassung erforderlich ist. Um zu drucken, betätigen Sie SHIFT P. Wie die meisten Anwendungsfunktionen von Zensudat läßt sich auch die Druckfunktion nur aktivieren, falls bereits mindestens ein Schüler eingegeben wurde. In der Hinweiszeile erscheint die Frage, ob eine Spalte oder eine Zeile des Blattes zu drucken ist. Mit der Pfeil-nach-links-Taste brechen Sie ab. Betätigen Sie Z für Zeile, erhalten Sie eine Liste mit dem Namen des Schülers, in dessen Zeile der Cursor steht und den Prüfungs-Resultaten dieses Schülers für jede der 40 Prüfungen. Der Ausdruck erfolgt in drei Doppelzeilen, in der ersten Zeile stehen oben die Nummern der Prüfungen 1 bis 14 und darunter die Punktezahl des Schülers bzw. die Note (je nach Betriebsart) oder ein Strich. In der zweiten Zeile entsprechend die Ergebnisse der Tests Nr. 15 bis 28 und darunter Nrn. 29 bis 40.
Soll eine Spalte gedruckt werden, wählen Sie die Taste S. Jetzt hängt es von der Cursorposition ab, was passiert: Stand der Cursor in der Spalte mit den Namen, erhalten Sie einfach eine Liste mit den Namen aller Schüler. Stand der Cursor in der Spalte einer Prüfung, wird eine Namensliste ausgegeben, die auch die Ergebnisse aller Schüler in dieser einen Prüfung sowie die Kenndaten dieser Prüfung enthält. Im Punkte-Modus des Programmes steht als Überschrift über der Spalte mit den Zensuren auf dem Papier dann »Punkte«, sonst »Note«. War vor dem Aufruf der Druckfunktion der Darstellungsmodus der Zeugnisdaten aktiv (SHIFT B), und entschließen Sie sich, eine Prüfungsspalte zu drucken, erhalten Sie eine Liste mit den Namen der Schüler und den drei Spalten DURCHSCHNITT, GEWERTET und ANZAHL wie oben beschrieben. Falls Sie sich im Punktemodus befinden, wird außerdem der eingestellte OPTIMUM-Wert für die Zeugnisnote ausgegeben. Ist nach dem Start der Drucker nicht ansprechbar, erscheint die Meldung, ihn einzuschalten. Tun Sie dies, beginnt der Ausdruck automatisch, sobald der Drucker in Betrieb ist. Sie können aber auch hier mit dem Pfeil nach links abbrechen.
Beim Drucken wird ggf. ein linker Rand berücksichtigt, nicht jedoch in der Funktion Zeile (Schüler) drucken, da der Datensatz hier zu breit für einen Rand ist. Der Rand wird durch den Tastenbefehl SHIFT R eingestellt. Sie betätigen diese Taste vor Aufruf der Druckfunktion und bekommen die alte Einstellung angezeigt. Geben Sie den neuen Wert (zwischen 0 und 23) ein und drücken RETURN. Der Druckvorgang kann jederzeit mit der Taste Pfeil nach links abgebrochen werden. Bitte drücken Sie so lange, bis das Programm tatsächlich aufhört zu drucken.
11. Daten sortieren
Wichtig ist auch die Sortierfunktion, die ähnlich vielseitig ist wie die Druckfunktion. Soll eine Spalte sortiert werden (das Sortieren einer Zeile ist nicht möglich, weil nicht sinnvoll), bewegen Sie den Cursor in diese Spalte und drücken SHIFT A. Jetzt erscheint die Frage, ob auf- oder abwärts sortiert werden soll. Entscheiden Sie sich, indem Sie entweder die Plus- oder Minustaste drücken. Auch der Abbruch ist möglich, wenn Sie den Pfeil nach links eingeben.
Wenn sich der Cursor vor dem Aufruf ganz links in der Namensspalte befand, wird die Liste alphabetisch oder antialphabetisch nach Namen soriert. War vor dem Aufruf die Prüfungs-Darstellung zu sehen, und befindet sich der Cursor in einer Prüfungsspalte, wird die gesamte Liste nach den Ergebnissen dieser Prüfung auf- oder absteigend neu gelistet. War vorher der Zeugnis-Modus (SHIFT B) aktiv, können Sie die Liste natürlich auch nach DSN, WRT oder ANZ sortieren lassen. Es versteht sich von selbst, daß die anderen Spalten automatisch in die richtige Zeile mitverschoben werden.
Zensudat ist ohne Zweifel ein sehr komfortables Programm. Indes kann es natürlich nicht zaubern. So dauert die Sortierung einer zufälligen Liste von 199 Schülern (Maximalzahl) gute 40 Sekunden. Bei kürzeren, evtl. vorsortierten Listen geht es bedeutend schneller.
Diese Sortierfunktion macht Zensudat noch flexibler. Da die Reihenfolge auch beim Druck und beim Speichern auf Diskette berücksichtigt wird und erhalten bleibt, könnten Sie zum Beispiel erst nach Prüfung Nr. 1 sortieren und dann eine Liste dieser Prüfung ausgeben. Sie erkennen dann auf einen Blick, wer am besten war und wer am schlechtesten. Die Felder mit dem Strich werden immer an das Ende bzw. den Anfang der Liste gestellt. Für die Zeugniserstellung ist es sinnvoll, im Noten-Modus erst die Endnoten berechnen zu lassen (SHIFT B), dann nach Wert zu sortieren und schließlich eine Spaltenliste mit Noten auszugeben (SHIFT P). Sie können viele verschiedene Files mit dem gleichen Inhalt, aber auf vielfältige Weise sortiert auf Diskette speichern.
12. Punkte oder Noten
Wie bereits erwähnt, kann Zensudat sowohl mit Punkten wie auch mit Noten arbeiten. Welche der beiden Betriebsarten Sie bevorzugen, teilen Sie dem Programm zu Beginn der Arbeit mit SHIFT M (für »Modus«) mit. Die Sicherheitsabfrage beanworten Sie mit J oder N. Bitte beachten Sie, daß bei einer Umschaltung das gesamte Arbeitsblatt gelöscht wird. Aus diesem Grund sollten Sie den Arbeitsmodus einstellen, bevor Sie den ersten Schüler eingeben. Nach dem Start befindet sich Zensudat immer im Punkte-Modus. Die Betriebsart wird beim Speichern eines Arbeitsblattes in der Datei vermerkt und bleibt somit nach dem Laden erhalten. Auf Diskette lassen sich Dateien mit beiden Betriebsarten natürlich beliebig mischen. Am Bildschirm erkennen Sie den eingeschalteten Noten-Modus (Noten von 1 bis 6) an den Sternchen in der Zeile OPTIMUM und daran, daß diese Zeile nicht mehr mit dem Cursor angefahren werden kann. Der Computer rechnet in dieser Betriesart intern übrigens nach wie vor mit Punkten, im Bereich von 0 Punkten (Note 6) bis 5 Punkten (Note 1). Als Maximalwert für alle Prüfungen (Zeile OPTIMUM) und die Endnoten-Berechnung (SHIFT B) wird mithin der Wert 5 fest vorgegeben. Aus diesem Grund erfolgt im Noten-Modus bei SHIFT B nicht die Frage nach der Bestnote für das Zeugnis. Der Computer zeigt in dieser Betriebsart die intern als Punkte gespeicherten Zensuren sowie die berechneten Werte (z.B. Durchschnitt in der untersten Zeile usw.) auf dem Bildschirm oder Drucker als Noten zwischen 1 und 6 an, und rechnet die eingegebene Note in Punkte um. Die Eingabe muß in diesem Fall zwischen 1 und 6 liegen, Werte außerhalb dieses Bereiches führen zu keiner Veränderung des Datenfeldes. Auch in der Druckerausgabe erkennen Sie den Unterschied, hier steht in der Legende je nach Modus »Punkte« oder »Note«, die Ausgabe erfolgt entsprechend.
13. Nachbemerkungen
Zensudat hat nur wenige Funktionen, die dafür aber sehr vielseitig, flexibel und komfortabel sind. Wie bei jedem Programm wird es auch hier eine Weile dauern, bis Sie sich voll eingearbeitet haben und alle Featurs vollkommen ausnutzen können. Wenn Sie sich die ersten Male mit Zensudat befassen, schlagen Sie die Kommandos in der Tabelle nach. Wenn Sie sich näher damit befaßt haben, werden Sie merken, wie leicht die Erfassung Ihrer Schüler mit ihren Noten und die Berechnung der Durchschnittswerte und der Listendruck sind.
Der geneigte Leser findet in der Tabelle die wichtigsten internen Speicherzellen von Zensudat, etwa, um das Programm zu erweitern oder anzupassen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen damit!
Nikolaus M. Heusler
Liste der Befehle:
CRSR Cursor bewegen
HOME Sprung in lokale/globale linke obere Ecke in vier Stufen
CLR alles löschen
<-> numerisches Feld löschen
A-Z Namen eingeben
<0-9> numerischen Wert oder Namen eingeben
SHIFT A Spalte sortieren
SHIFT B Zeugniszensuren berechnen
SHIFT C Schüler löschen
SHIFT D Datum eingeben/ändern
SHIFT E Ende
SHIFT G Schnellsprung
SHIFT K Spalte löschen
SHIFT L Datei von Diskette laden
SHIFT M Umschaltung Noten/Punkte-Modus
SHIFT P Zeile oder Spalte drucken
SHIFT R linken Druckrand 0..23 einstellen
SHIFT S Datei auf Diskette speichern
Speicherbelegungsplan (Version V3, hexadezimal)
0002-0005 temporär
0006 Tastaturbefehl
008b-008e Speicher für Addition
0092 Optimum für SHIFT B
009b Flag: Schnellsprung
009e-009f Verzögerungszähler für Fehlerblinken
00a6 Eingabemodus (Flag: nur numerisch)
00a7 Ausgabemodus (Flag: unterste Bildschirmzeile)
00a8 Indexflag für Sortierung
00a9 Flag: Sortierdurchgang notwendig
00aa Nr. der Prüfung, auf der der Cursor steht
00ab Anzahl der Meßwerte/Druckmodus
00b2 Speicher für Y-Register
00b3 Speicher für X-Register
00b5-00b7 Zahl ASCII
00f7 Flag: Anzeige der Durchschnitte (Zeugnis-Modus)
00f8 letzte lfd. Nr. für Sortierung
00f9 Ziffer
00fa X-Koordinate Fenster
00fb Y-Koordinate Fenster
00fc relative Y-Koordinate des Cursors (bzgl. Fenster)
00fd relative X-Koordinate des Cursors (bzgl. Fenster, 0-5)
00fe Nummer des behandelten Schülers
02c0-02c4 Fließpunkt: beste Note
02c5-02ca Fließpunkt: Addition
0313 linker Druckrand
0334-0335 Scratch-Kennung »S:«
0336-0337 Filenamen-Kennung »Z.«
0338-034b Eingabepuffer
0400-04ff Bildschirm
0801-1ae8 Programm ZENSUDAT V3
0801-0877 Basic-Head
0878-087a Sprung in Löschroutine $12eb Einsprung SYS 2168
087b-087d Sprung in Hauptroutine $118e Einsprung SYS 2171
087e-0b20 Texte (Bildschirm)
0b21-0c4d Druckertexte
0b6e Selbstmodifikation
0c4e-0c54 Umrechnungstabelle Noten <-> Punkte
0c55-0c56 dekadische Potenzen
0c57-0c62 Cursor-Konstanten
0c63-0c75 Befehlstabelle
0c76-0c9b Adressen der Befehle
0c9c-1ae8 100% Maschinenprogramm
0c9c-118d Unterprogramme
0c9c berechne Schüler-Adresse Nr. X
0cdf Prüfungs-Durchschnitte berechnen
0d4a Unterprogramme Fließkomma
0d63 Cursor darstellen
0d97 Zahl ausgeben
0db5 Zahl -> ASCII
0def Zahl auf Bildschirm ausgeben
0e37 Arbeitsblatt ausgeben
0fb6 auf Taste warten
0fd7 Filenamen eingeben
1009 Geräteadresse Floppy (Load/Save)
1012 Eingaberoutine
108e ASCII -> Byte (Zahl wandeln)
10be Sind Sie sicher?
10db Druck-Überschrift
10df Geräteadresse Drucker
10e3 Sekundäradresse Drucker
1142 Druckerkanal schließen
1182 linken Druckrand erzeugen
118e-123f Hauptprogramm
11e9 Befehlsschleife
122d Befehl ausführen
1230 Init
1240-1ae8 Tastaturbefehle ausführen
1240 Cursor bewegen
12eb Arbeitsblatt löschen
1317 Programmende
1326 Schnellsprung
139a Arbeitsblatt speichern
13aa Geräteadresse Floppy (File löschen)
13e8 Arbeitsblatt laden
140a Fehlerkanal prüfen, ggf. anzeigen
148b Schüler löschen
14d1 Prüfung löschen
1500 Buchstabe eingeben
1556 Ziffer eingeben
15b5 Minustaste
15c0 Spalte sortieren
162c Selbstmodifikation: Sortierrichtung (BCC/BCS)
16aa Zeugniszensuren berechnen
16f2 ungewichteten Durchschnitt berechnen
176a gewichteten Durchschnitt berechnen
1824 Datum eingeben/ändern
184e linken Druckrand eingeben
1891 Druck
18ce Spalte drucken
19f5 Zeile drucken
1a93 Druck: Abbruch?
1ad8 Modus umschalten
1ae8 letztes Byte des Programmes
1ae9-4fff frei
5000-7fda Datenspeicher für Arbeitsblatt
5000 gespeicherte Anzahl der Schüler
5001 Betriebsart (0=Punkte, 255=Noten)
5002-5029 für jede Prüfung: optimale Zensuren
502a-5051 für jede Prüfung: Gewichtungen
5052-5079 für jede Prüfung: Durchschnitt
507a-5082 Datum
5083-7f62 max. 199 Schüler wie folgt:
5083-5096 Name
5097-50be Zensuren
7f63-cbff frei
cc00-ccff Puffer für Floppy-Fehlermeldung
cd00-cdff für jeden Schüler: Durchschnittsnote
ce00-ceff für jeden Schüler: gewichteter Durchschnitt
cf00-cfff für jeden Schüler: Anzahl der Prüfungen